StaSi-Pool AfD – Sachsensumpf der AfD Teil 4

Auferstanden aus Ruinen: Horch, Guck und Greif (HGG) – Luckelose Überwachung im AfD-Freistaat Sachsen?

Zu einem wahren Pool ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit und des Inneren scheint sich die sächsische AfD zu entwickeln. Hochrangige Vertreter der „Firma HGG“ (Horch, Guck und Greif) haben sich in der AfD eingenistet und werden wohl vom Landesvorstand gezielt eingesetzt, ebenso wie christliche Fundamentalisten und Islam-Hasser (ehemals „Die Freiheit„).

So soll Pfarrersfrau Frauke Petry ehemalige StaSi-Spitzel aus dem Erzgebirge eingebunden haben. Deren Aufgaben soll es sein, an möglichst vielen Sitzungen der Basis teilzunehmen, um „Berichte“ zu verfassen: Wer ist wo Mitglied, wer sagt wo was u.s.w. Diesen Job teilt sich der ehemalige StaSi-Spitzel Ingo L. mit dem „Kollegen“ Uwe Sch. (ein faschistoid tendierender ehemaliger „Freiheitlicher“). Und tatsächlich: Egal wo sich die Basis trifft, egal zu welchem Anlass getagt wird (Mitgliederversammlung, Stammtisch, Wahlkampfdiskussion), kein Ort ist den StaSi-Zuträgern zu klein oder zu weit. Auffällig unauffällig sitzen sie dann still in der Runde und notieren fleißig in ihre Kladden jedes gesprochene Wort, um dann unmittelbar Frauke Petry zu berichten, sozusagen der AfD-Geheimdienst. Das war schon bei der FREIHEIT üblich und vom Verwaltungsgericht untersagt.

„Das Netz der Überwachung ist eng geknüpft und nahezu luckelos“, heißt es aus dem Umfeld des Landesvorstandes. Ingo L. und Uwe Sch. machten einen hervorragenden Job. Petry (AfD-Jargon „Pleite-Frauke“) höre jede Graswurzel in Sachsen wachsen.

Dort, wo renitente Kreisverbände sich der Petry-Autokratie verweigern, gelingt es gar, HGG-Mitglieder direkt in den provisorischen Kreisvorstand zu hieven, z.B. in Chemnitz. Als Kassenwart der nicht existenten Kreiskasse amtiert Katrin U., eine ehemalige Aufseherin im Frauenzuchthaus Hoheneck (bei Stollberg). In der Vorstellungsrunde zur Kandidatur räumte sie diese Tätigkeiten ein, verniedlichte jedoch ihre Rolle (wie üblich in Deutschland nach 1945 und nach 1989). Sie habe – was sonst – immer in Opposition zum DDR-Regime gestanden und sei daher 1990 aus dem Wärterinnendienst der Folteranstalt Hoheneck ausgeschieden. Wie üblich, waren auch die Angehörigen von Katrin U. bereits in Hoheneck beschäftigt.

Burg Hoheneck liegt im Erzgebirgskreis bei Stollberg und war das brutalste Frauen-Gefängnis der DDR, wo neben Kriminellen vor allem politische Gefangene inhaftiert wurden, wo Willkür, Menschenverachtung und Folter zum Alltag der Aufseherinnen zählte. Jeder Mitarbeiter auf Burg Hoheneck musste zugleich eine StaSi-Erklärung unterzeichnen. Das Erzgebirgskittchen beachtete zu keinem Zeitpunkt die UN-Menschenrechtskonventionen oder die UN-Anti-Folter-Konvention. Hoheneck war eine DDR-bekannte Mörderhöhle für StaSi-Sadistinnen.

Die ehemalige „Wachtel“ (Hoheneck-Jargon für Aufseherinnen) Katrin U. erfreut sich jetzt eines Vorstandsmandats in Chemnitz. In der Erzgebirgs-Folteranstalt lernte sie ihr Handwerk. Ihre Kollegen, StaSi-Ingo und StaSi-Uwe (dito. aus dem Erzgebirge) unterstützen ebenfalls die sächsische AfD-Frontfrau Frauke Petry. Im Landesvorstand kursieren Formulare zur Unvereinbarkeit von AfD und StaSi, doch dem Vernehmen nach soll sich „Pleite-Frauke“ vehement weigern, die Unvereinbarkeitserklärung unterschreiben zu lassen – erstaunlich für eine Trägerin der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland, die sich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer und gerne ans Revers heftet.

Auf der Mitgliederversammlung der Chemnitzer AfD am 23.08.2013 schaffte es jetzt Wachtel-Katrin, in den Vorstand zu gelangen. In gewohnt herrischem Ton einer StaSi-Wärterin auf Burg Hoheneck kommandiert sie nun den Vorstand nach der Devise „Es ist egal, wer unter mir Chef ist“. Inzwischen haben sich etwa 2/3 der ehrbaren Mitglieder erschrocken zurückgezogen. Von 40 Mitgliedern erschienen lediglich 9, Chemnitz steht vor der Implosion. So makaber sich dies anhören mag, genau dies nutzt Pleite-Frauke: Die luckelose Überwachungspartei. Zersplittere und herrsche (divide et impera). Ein zerbröselter Haufen lässt sich leichter führen als eine machtvolle Basis. Von wegen Basisdemokratie.

Sehr empfehlenswert: SPIEGEL-TV Dokumentation über das Frauengefängnis Hoheneck.

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2 Gedanken zu „StaSi-Pool AfD – Sachsensumpf der AfD Teil 4

  1. man hat so den Eindruck, dass hier ein paar genau das machen was sie bei anderen als Skandal anprangern. Wirkt sehr scheinheilig und selbstzerstörerisch – ob letztes nicht Absicht ist ?

  2. Pingback: Abhör Afd? | Preußischer Anzeiger

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