Parteiaustritt Gehard Nadolny: die AfD – eine Mogelpackung

Wieviele Austritte, wieviel Aufklärung, wieviele Skandale haben wir noch nötig? Wann werden die Mitglieder der Alternative für Deutschland endlich aufwachen, die Machen- und Seilschaften des Großteils unseres Führungspersonals und die diktatorischen Vorgehensweisen von Oben nicht mehr tolerieren, sondern die Partei zu dem machen, was sie verspricht: zu einer Alternative? Wer die Augen verschließt und kopflos mitläuft, macht sich mit schuld am Scheitern des Projektes AfD.

An die „Alternative“ für Deutschland
Landesverband NRW
Rosmarinstr.33
40235 Düsseldorf

Betr.: Mein Austritt aus der AfD

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich meinen Austritt aus der AfD, widerrufe meine Einzugsermächtigung und bitte um eine Bestätigung, dass meine von der AfD gespeicherten Daten gelöscht werden.

Begründung:

Ich wurde auf einer AfD Veranstaltung in Oberursel von Bernd Lucke als Mitglied mit dem Versprechen geworben, dass es nun eine echte Alternative zu den Blockparteien und deren „Euro-Rettungspolitik“ gibt. Damals habe ich Bernd Lucke noch geglaubt und mich in den ersten Wochen sehr engagiert. Habe viel Zeit in die Organisation des Gründungsparteitages in NRW investiert. Habe einen Sponsor akquiriert, der einen 6 stelligen Betrag für die AfD finanzieren wollte. Habe Prof. Hans-Olaf Henkel nach Krefeld und Prof. Joachim Starbatty nach Köln geholt. Habe auf Bitten von Herrn Prof. Alexander Dilger für diesen eine „Brücke“ zu Herrn Martin Renner gebaut. Habe den Bundes- und den Landesvorstand vor der Kandidatenaufstellung in Schmallenberg vor einer Unterwanderung durch die Düsseldorfer Freie Wähler- Gruppe um den wegen Volksverhetzung vorbestraften Geschäftsführer Torsten Lemmer gewarnt. Gleichwohl hat man – in Anwesenheit von Mitgliedern des Bundesvorstandes – ein Mitglied dieser Düsseldorfer Gruppe auf einen sicheren Listenplatz gewählt ohne ihn nach politischer Vergangenheit als Ex-Republikaner zu befragen. Gleichwohl wurde dieser Ex-Republikaner- nachdem seine Vergangenheit bekannt war- zum Schatzmeister des Kreisverbandes Düsseldorf gewählt. Dies zeigt, wie glaubwürdig der Düsseldorfer Appell ist.

Mit großer Enttäuschung muss ich heute feststellen, dass die AfD nach meinem persönlichen Eindruck eine Mogelpackung ist. Sie will sich gar nicht gegen das System stellen, sondern möchte dieses laut Herrn Bernd Lucke im Falle eines Wahlsieges sogar „tolerieren“. Sie will in Wirklichkeit ein Teil des politischen Systems werden, um an den Honigtöpfen der Macht zu lecken.

Wie will die AfD unsere Schuldenkrise bekämpfen, wenn sie noch nicht einmal bereit ist, die wirklichen Ursachen der Krise zu diskutieren, sondern nur an Symptomen, wie der Überschuldung der Südländer herum operieren will? Und das auch noch mit Strategien, die weder erprobt noch voll durchdacht sind! Die Menschen suchen Sicherheit aber keine Experimente.

Auch der interne Umgang mit Mitgliedern, die eine eigene Meinung haben, zeigt, dass die AfD keine wirkliche Alternative, sondern nicht besser ist, als es die etablierten Parteien sind. Leider hat die AfD meinen Vorschuss an Vertrauen schnell verbraucht. Kritiker, die jede Organisation braucht, um besser zu werden, sind in der AfD nicht erwünscht, sondern werden als „Querulanten“ diffamiert. Satzungen und Geschäftsordnungen werden so hingebogen, wie man es jeweils braucht. Demokratisch gewählte Mitglieder des Bundesvorstandes haben in wichtigen Fragen weniger Informationen und weniger Einfluss als einige Mitglieder, die nicht im Bundesvorstand sitzen, aber das Vertrauen des autoritären AfD Führers Bernd Lucke genießen. Persönliche Meinungen einzelner „Experten“ werden in Pressemitteilungen als das Programm der AfD verkündet.

Mein Fazit: Die AfD ist nicht reif genug, um die Interessen der Bürger im Bundestag zu vertreten. Sie hat noch kein belastbares, von einem Parteitag diskutiertes und verabschiedetes Programm. Sie ist elitär und wird ihrem Anspruch nach Stärkung der Demokratie innerhalb der eigenen Partei nicht gerecht. Sie zeichnet sich nicht durch Führungskräfte mit Format aus, die meine Ansprüche an Glaubwürdigkeit und Professionalität erfüllen. Die AfD gaukelt dem Wähler nach meiner persönlichen Meinung nur vor, sie hätte eine belastbare Strategie, wie sie Deutschland aus der Schuldknechtschaft und der Bankenkrise befreien will.

Ich habe bei der AfD viele engagierte Menschen getroffen, die einer guten Sache dienen wollten. Diesen Mitgliedern zolle ich meinen Respekt. Etliche davon wurden von ehrenamtlichen Funktionären der AfD (in anderen Zeiten hat man solche Funktionsträger als „Blockwarte“ bezeichnet, aber diesen Begriff will ich im Zusammenhang mit der AfD nicht verwenden) mit fragwürdigen Methoden durchleuchtet und einige davon wurden vom Landesvorstand torpediert oder kaltgestellt.

Ich habe leider auch viele Menschen kennengelernt, die gescheitert sind und in der neu gegründeten Partei nur eine Chance für ihr persönliches Fortkommen sehen. Etlichen Bundestagskandidaten mangelt es an sozialer und fachlicher Kompetenz. Von solchen Karrieristen möchte ich nicht im Bundestag vertreten werden. Deshalb wird die AfD am 22.9.13 meine Stimme nicht bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Nadolny

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38 Gedanken zu „Parteiaustritt Gehard Nadolny: die AfD – eine Mogelpackung

  1. Sehr geehrter Herr Nadolny,
    Ich kann Ihren Brief nicht ganz nachvollziehen. Ich bin seit Anfang März Mitglied und im Vorstand vom Kreis Arnsberg. Das man bei Gründung einer Partei, mit vielen möchtegern Politikern, Querulanten, Pöstchenreitern, kriminellen die ihr Image aufbessern wollen und Selbstdarstellern, zu tun bekommt, ist so klar wie Kloßbrühe. Man kennt sich einfach nicht gut genug, dies erkennt man erst, wenn man mit diesen Leuten zusammen arbeitet. Am Anfang ist es gut wenn man die Möglichkeit hat, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich habe mich dieser Partei zugewandt, weil ich nicht mehr zwischen Pest und Cholera wählen wollte. Ohne die AfD wäre ich dieses Jahr zum erstenmal in meinem Leben nicht wählen gegangen . Ich habe mit der AfD überhaupt keine Probleme. Ich kann also nur schlußfolgern das man Ihnen persönlich auf den Schlips getreten ist und Sie jetzt an allem herum mäkeln. Gehen Sie in eine etablierte Partei da gibt es dann richtiges hauen und stechen.

    Mit freundlichen Grüßen Theresia Schmelzer

      • Es kommt immer auf die eigene Person Herr mg wer immer sie auch sind??? Wenn Sie sich selbst als Pest und Cholera bezeichnen , bitte, Das ist Ihre eigene Sache, aber anderen den besten Willen abzusprechen etwas in diesem Land zu verändern , das definitiv nicht im sinne des Bürgers verläuft, würde ich als destruktive Sch… bezeichnen. Normalerweise neige ich eher weniger zu solchen Kraftausdrücken , aber in Ihrem Fall , seis drum.Stellen Sie sich , falls Sie dazu in der Lage sind doch mal die Frage was Sie dazu beitragen können etwas positives in diesem auch Ihrem Land zu verbessern !

    • Die Idee, eine echte Alternative zu gründen habe andere auch. Darüber sollte man wirklich mal reden, am Besten erst nach dem 22.9.13

      • Etwas scheitert, warum auch immer, und der nächste Gedanken, „lasst uns was neues gründen/machen“ – ist doch schon wirklich ein wenig fehl am Platz. Wir haben über 100 Kleinparteien von denen auch viele für ernsthafte Ziele und Ansichten einstehen und bei denen man sich durchaus einbringen kann. Ständig nur was „Neues“ aufzubauen um es dann bei dem ersten Ansturm von Problemen zu verlassen, das hilft maximal den etablierten Parteien, mehr nicht.
        Wer nun nach den Wahlen enttäuscht die AfD verlässt und zumindest vom Grund her nicht die EU oder den EURO gänzlich in den Wind schlagen will, dem empfehle ich, sich bei der Freien Union einzubringen, da wir garantiert keine schlechte Basis zur Lösung etlicher Probleme in unserem System vorweisen können.

        Versucht es einfach mal.

      • Haben Sie Angst Ihren eigenen Namen zu verwenden, dann wird auch eine neue Partei nicht helfen Ihr persönliches Dilemma zu eliminieren!

      • Auch die Silberseite , die vieleicht keine Silberne Seite hat , hat angst Ihren richtigen Namen anzugeben???

    • Spricht mir aus der Seele, auch wenn ich vom Ufer der Piratenpartei komme und mich hier nur als „Gast“ rumtreibe. Aber auch in meiner Partei gibt es solche unerträglichen Schwierigkeiten, wenn auch eher aus den Links-Extremen. Aber in grunde sehe ich viele gemeinsamkeiten. Sowohl bei den Piraten, als auch bei der AFD. Man gründet aus besten Gründen eine Partei. dann kommt der erfolgt und damit die Spinner. Ob nun rechts oder Links ist egal. Und ehe man sich versiht, hat das schiff extreme Schlagseite. Ich will auch eine Demokratische Mitmachbartei. Und ich sehe, dass viele Menschen/Mitglieder dennoch ähnliche Ziele verfolgen, wie mancher noch-Pirat. Demokratie/ Transparenz in der Politik / Nachvollziehbarkeit/ Keine Armigostrukturen. Und das Argument, hinderlegt mit tatsachen und fakten soll im mittelpunkt jeder Politischen entscheidung stehen. Nicht Emutionenen oder irgend ein Dogtrien oder eine Lobbymeinung. Ich glaub, es gib in dieser Partei sehr viele Aufrichtige
      Demokraten. Den Euro-Politik zu kritisieren halte ich durchaus für eine Meinung, die man in einer Demokratie haben darf. Leider fühlen sich durch solche Thesen aber auch Spinner angelockt, die mit der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung so gar nicht können. Ähnliches auch bei den Piraten passiert. Man setzt sehr stark auf Bürgerrecht + Soziale Sicherheit, und ganz schnell vielen schon Parolen wie „Nazis abfackeln“, oder es wird massiv auf jeden losgegangen der „liberal“ sein könnte. Weil ja die FDP liberal ist, ist alles liberale gleich Lohndumping.

      Das Deutschland nach einer echten neunen Partei, welche sich für tatsächlich den Bürger einsetzt, ruft ist seit längern klar. Zuerst hat die PP als neue Hoffnung dann die AFD.

      Ich denke beide Parteien /Strukturen haben ihr gutes und ihr schlechtes. Man muss nur das gut finden/ Erfahrungen austauschen und eine Parteistruktur schaffen, die allen anforderungen nach politischer Teilhabe bei gleichzeitigen Schutz vor Selbst- Demontage, Minderheitenschutz sowie Skalierbarkeit gerecht wird.

      mfg Ein Pirat

  2. Sehr geehrter Herr Nadolny,
    einiges was Sie schreiben habe ich auch bemerkt. Trotzdem frage ich Sie wen, oder Sie denn wählen möchten ? Die CDU oder SPD nur weil die seit Jahrzehnten lügen und nicht einmal die eigenen Wahlaussagen achten, sobald sie an der Macht sind ? Die AfD ist vieleicht erst einmal nur eine Gehhilfe, die noch Chancen hat sich in der Krise zu bewähren. Den etablierten Parteien wird es der Bundesbürger nicht mehr zutrauen.
    In der DDR hieß es “ Besser Agnes Kraus im Bett, als Brigitte Bardot auf dem Dach,“

  3. @Die Silberseite: Ich würde das gerne schnell angehen, da man dann zumindest noch etwas Öffentlichkeit durch die Wahl bekommt. Nur, damit die Leute wissen, dass es nicht nur andere kleine Parteien gibt sondern auch immer wieder neue Parteien.
    Für die Gründungsphase habe ich mir überlegt, dass man gerade überlegen sollte, wie man die Probleme die bei der AfD aufgetaucht sind, umschiffen kann. Die meisten davon dadurch, dass die Mitglieder Zeit haben, sich kennenzulernen.
    Teamarbeit, sprich keine Gründungsbeauftragten und keine schnell gewählten Vorstände. Die Mitglieder sollen sich erst mal auf Stammtischen oder bei inhaltlichen Diskussionen auf Kreis oder Bezirksebene kennenlernen.
    Transparenz und Offenheit nicht zu vergessen.

    @andere
    Ich stimme zu, dass die Altparteien so oder so unwählbar sind. Wegen der Hoffnung, dass die AfD eine echte Alternative sein würde, bin ich ja auch beigetreten. Inzwischen bin ich jedoch soweit, dass ich sagen muss, dass diese Partei mich wirklich nur beim Thema Euro gut vertritt. Ich sehe, was inhaltliche Fragne angeht, dass zwar viel geredet wird, aber an Lösungsansätzen wird mir zu wenig gearbeitet. Gut, es ist Wahlkampf. Aber die AfD präsentiert sich genauso schlimm wie die anderen Parteien.
    – Stimmenfang „wir brauchen Stimmen, um Kohle zu bekommen für danach“
    – Wahlversprechen „bei jedem Thema, wo wir keine Position haben, sind wir für Volksabstimmungen“ (wurde so nie verabschiedet auf dem BPT)
    – Political correctness (das darfst du als Politiker nie sagen, sag „auf dem Thema ist noch nicht genug geforscht worden und nicht, dass Du Dich noch nicht damit beschäftigt hast“
    Und das schlimmes ist: Auf jeder Gliederungsebene !
    Und deswegen ist es für mich doch eine schwierige Frage geworden, wen ich am 22.09. wählen soll.
    Eine AfD, die sich in die Reihe der alten Parteien eingereiht hat und eine CSU und blau ist…brauche ich nicht wirklich.
    Ich hab gestern was mit nem blauen Stift auf gelben Hintergrund geschrieben. Welch ironischer Zufall. dass das dann schwarz aussieht.

    Was Postenjäger etc angeht:
    Ich sehe in der AfD das Problem, dass eben Leute auf Posten gekommen sind, die vielleicht fachliche Fähigkeiten haben, bei denen aber die persönlichen Fähigkeiten etwas bis viel fehlen. Und so wie es aussieht, gibt es auch in dieser Partei eine große schweigende Mehrheit, die diesen Postenjägern hilft, ihre Posten zu verteidigen…ich erinnere nur an den seltsamen Vorschlag bezüglich der Vertrauensfrage gegenüber dem Vorstand in der Satzung. Hätte es da keine Änderung gegeben, wäre das einmalig in ganz Europa gewesen. Ein Landesvorstand einer Partei, der im Amt bleiben darf, selbst wenn über 75 % der Mitglieder im nicht vertrauen. Man stelle sich nur mal so eine Abstimmung vor: 70 % Misstrauen, 20 % Enthaltungen und 10 % Vertrauen und das Ergebnis, wäre gewesen, dass der Vorstand im Amt bleibt, weil ja 75 % das Votum sein muss und die Enthaltungen ja kein Misstrauen ausdrücken… Sowas nennt man dann Oligogarchie und nicht Demokratie.

    Wenn gerade in einer Partei, die sich für mehr Demokratie einsetzen will, Themensprecher „eingesetzt“ und nicht gewählt werden, dann läuft was falsch…

    Ich könnte die Liste noch länger machen, aber für mich ist die AfD unglaubwürdig geworden wegen erwähnter Dinge.

  4. Leider kann ich fast alles nur bestätigen, was Herr Nadolny schreibt.

    Andererseits: Es ist leicht, nach der Neugründung einer Partei zu rufen. Es gibt (und gab) eine große Zahl von Klein(st)- und Splitterparteien, die es nie schaff(t)en, aus der Bedeutungslosigkeit herauszukommen. Deshalb plädiere ich dafür, erst alle Möglichkeiten zu eruieren, die es gibt, um die AfD von innen heraus zu demokratisieren. Auf jeden Fall sollte erst einmal die BTW abgewartet werden.

    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    – Die AfD schafft nicht den Einzug in den Bundestag (nach den derzeitigen Umfragen die wahrscheinlichere Alternative). Dann werden die Karrieristen, CDU-Steigbügelhalter und gescheiterten Existenzen, die auf der Suche nach Versorgungsposten sind, die Partei sehr schnell wieder verlassen. Vielleicht lässt sich mit den verbleibenden Mitgliedern dann doch noch etwas „Ordentliches“ auf die Beine stellen.

    – Die AfD schafft den Einzug in den Bundestag. Dann wird sich die Parteiführung wahrscheinlich stehenden Fußes der CDU/CSU (und was von der FDP noch übriggeblieben sein wird), als Mehrheitsbeschaffer andienen, um der jetzigen Merkel-Politik die uneingeschränkte Fortsetzung zu ermöglichen. An einen erfolgreichen innerparteilichen „Putsch“ der dann enttäuschten Mitglieder glaube ich in diesem Fall weniger (aber auch nicht völlig ausgeschlossen), aber möglicherweise wird sich dann ein ausreichend großes Segment von der AfD abspalten, das die Chance hat, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

    Auf jeden Fall wäre es hilfreich, wenn die Opposition in der AfD anfängt, sich zu vernetzen und innerparteiliche Strukturen zu bilden (etwa so ähnlich wie der „Seeheimer Kreis“ in der SPD, freilich mit anderen Inhalten). Vielleicht sollte ein bundesweites Treffen der Kritiker stattfinden. Der AN könnte ja die Federführung übernehmen. Mit Einzelkämpfertum ist nichts zu erreichen.

    • Die Resonanz auf meinen Austritt aus der „Alternative für Deutschland“ hat mich positiv überrascht. Hier einige Zitate aus eingegangenen Emails:
      „… so weit bin ich noch nicht. Aber ich werde mich für die Partei momentan nicht weiter engagieren. Habe einfach keine Lust auf das Affentheater.“

      „… Mein Respekt! Dein Schreiben ist in meinen Augen wirklich – bis auf ein, zwei kleine Punkte sehr, sehr gut und treffend! Ich finde Deine Entscheidung unter den gegebenen Umständen konsequent und gerade. Ich möchte Dir aber auch sagen, daß ich Deine Entscheidung persönlich SEHR bedauere. Ich hätte mir gewünscht, daß jemand wie Du – mit viel Durchblick – als kritischer Stachel geblieben wärest und noch einige Zeit versucht hättest von innen gestalterisch mitzuwirken. Das ist nun vorbei und ich bin ein Stückchen mehr alleine. Ich werde aber noch nicht aufgeben.“

      „…Leider kann ich mich in vielen der angesprochenen Punkte anschließen und kann Ihren Austritt nachvollziehen. Es war und ist mir auch sehr unangenehm, wie in letzter Zeit mit Kritikern umgegangen wurde… Es sind die falschen Leute oben: Es gibt bessere. Sie stehen in der zweiten, dritten und vierten Reihe und gewähren anderen den Vortritt. Das habe ich mittlerweile gesehen. Deswegen bin ich noch da. Deswegen setze ich mich noch ein… Ich warte.“

      „…leider muss ich Jedem Verständnis entgegen bringen, der aus der AfD wieder austritt – und aus meinem unmittelbaren Umfeld (die mir persönlich bekannten AfD-ler) sind das nun mehr als die Hälfte “
      Aus diesen und weiteren Reaktionen habe ich erfahren, dass es aktuell nicht nur eine sehr große Austrittswelle gibt und viele hundert Mitglieder sich enttäuscht von der AfD abwenden, sondern es innerhalb der AfD viel mehr Oppositionelle gibt als ich dachte und diese nur auf ihre Chance warten , die „falschen Leute oben“ auszutauschen und danach was „Ordentliches“ auf die Beine zu stellen.

      Der ehemalige Sprecher des AfD Bezirksverbandes Köln, Herr Dieter Ber, hat sich bereits als überzeugender Kritiker des NRW Lanndesvorstandes geoutet und mich nun gebeten, seine folgenden drei Erklärungen zu veröffentlichen, was ich hiermit tue und ich mich aus aber presserechtlichen Gründen von den den Inhalten der 3 folgenden Schreiben distanziere weil sie nicht meine, sondern ausschließlich die Meinung des Herrn Dieter Ber wiedergeben:
      1. Rücktrittsschreiben vom 31.5.13

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

      Anläßlich der Vorstandssitzung des LV-NRW(AfD) gemeinsam mit den Sprechern der Bezirksverbände am 29.05.2013 in Düsseldorf, möchte ich Sie über folgenden Vorgang informieren: Im Anschluß an das offizielle Ende der Sitzung wurde ich vom Vorstand gebeten noch zu einem Gespräch zur Verfügung zu stehen.

      Teilnehmer: Dilger, Behrendt, Landgrebe, Renner, Burger und Esser

      Man teilte mir mit, dass man eine Direktkandidatur durch mich im Rhein-Siegkreis verhindern werde.

      Begründung:

      Ich habe Texte und Artikel, wohl insbesondere in meinem Buch „Der teuflische Staat“ veröffentlicht, die dazu führen könnten, dass selbige durch die Medien aufgegriffen und damit der Partei Schaden zugefügt werden könne.

      Was dieser Vorstand augenscheinlich von Meinungsfreiheit und „Zensur“ hält, mögen Sie bitte selber beurteilen.

      Ich sehe hierin aber keine Basis für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Landesverbandes.

      Aus diesem Grunde stelle ich mein Amt als Sprecher des BV-Köln mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Meine Mitgliedschaft in der AfD ist davon unberührt.

      Ich danke allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die mich in das Amt gewählt haben und mit denen ich vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte, für ihr Engagement in einem für unsere Demokratie so wichtigen Neuanfang, bitte sie aber für meine Entscheidung um ihr Verständnis. Ich wünsche ihnen persönlich alles Gute und hoffentlich den politischen Erfolg für eine gute Sache.

      Ihr Dieter Ber

      z.Kts. http://www.der-teuflische-staat.de
      2. Erklärung zum Rücktritt vom 19.6.13

      Liebe MitstreiterInnen!

      Mit meiner e-mail vom 31. Mai 2013 habe ich meinen Rücktritt als Sprecher des Bezirks-verbandes Köln erklärt. Die Gründe habe ich dort aufgezeigt.

      Da man mir aber keine Erklärung gab, was man denn an meinem Buch auszusetzen hatte, hatte ich mir erlaubt an Herrn Konrad Adam, Sprecher des Bundesvorstandes der AfD, ein Buch zu senden, mit der Bitte um seine Meinung. Bis heute habe ich dazu nichts gehört.

      Ich habe nun weiter recherchiert und komme zu folgendem Ergebnis:

      Als Sie und unsere Mitstreiter mich in Titz zum Sprecher des Bezirksverbandes Köln gewählt hatten, habe ich abschließend zu unserer Tagung eine kleine Rede gehalten. In selbiger hatte ich deutlich gemacht, dass ich mich seit Jahren mit der Energiepolitik beschäftige. Dabei habe ich aufgezeigt, dass CO2 keinen signifikanten Einfluß auf das Wettergeschehen resp. auf das Klima haben kann und das alles, was mit der Begründung von CO2 als Maßnahmen beschlossen wurde, umgehend einzustellen ist. Dazu gehört insbesondere die Abschaffung des EEG.

      Ich hatte dabei den Eindruck, dass unsere Mitstreiter sehr erfreut waren, solche klaren Worte zur Unsinnigkeit des CO2-Hype zu hören. Bei Dilger konnte ich eine gewisse Freude darüber nicht erkennen, eher ein angesäuertes Verhalten.

      Einige Tage später hat Dilger gegenüber jemandem geäußert, dass Ber eine Fehlbesetzung sei. (mit welcher Anmaßung setzt man sich hier über demokratisch getroffene Entscheidungen hinweg?) Augenscheinlich paßten meine Gedanken nicht zum Energiekonzept von Lucke, Dilger, Bundesvorstand und Landesvorstand NRW. Sie sehen in meinem beigefügten Artikel, welcher Gruppe diese Leute zuzuordnen sind.

      In meinem Buch „Der teuflische Staat“ gibt es zwei Artikel zu diesem Thema von zwei Wissenschaftlern. „CO2 und Klima“ von Dr. Rainer Six (Agrar-und Biochemiker) und „Der einsame Ausstieg“ von Dr.-Ing. Günter Keil (er hat übrigens ein neues Buch geschrieben „Die Energiewende ist schon gescheitert“). In meinem beigefügten Artikel:

      „Wer und was ist die „Alternative für Deutschland (AfD)“ wirklich?“

      habe ich aufgezeigt wie die Energiepolitik der AfD zu verstehen ist.

      Das EEG wird beibehalten, soll aber statt über den Strompreis über Steuern finanziert werden. (Das von Altmeier bereits apostrophierte Billionengrab ist damit nicht mehr abzuwenden)

      Hier kann ich nur sagen, wer das grundsätzlich Falsche optimiert, macht das Falsche nicht besser, sondern nur noch falscher. Damit wird die AfD sich einreihen in die Phalanx der Einheitsparteien des Bundestages als ökosozialistische Planwirtschaftspartei.

      Der wettbewerblichen Marktwirtschaft wird keine Zukunft gegeben. Da hilft auch nicht, dass man sich etwas schmückt mit der „österreichischen Schule der Nationalökonomie.“

      Folglich ist die AfD unter diesen Prämissen, genauso wie alle anderen Parteien im Bundestag, nicht wählbar.

      Zu hinterfragen wäre nur, wer steht hinter dieser Partei und was sind deren Absichten?

      Dieter Ber
      3.Wer und was ist die „Alternative für Deutschland (AfD)“ wirklich?

      Liebe MitstreiterInnen!

      Von verschiedenen Gesprächspartnern höre ich unter anderem, dass der AfD ein „gutes energiepolitisches Programm“ bescheinigt wird.

      Ich versuchte heraus zu finden, welche Aussagen oder Dokumente liegen diesen Meinungen zugrunde?

      Dazu versuche ich mir selbst Klarheit zu verschaffen, wer und was die AfD eigentlich ist und was sie will – das wird für mich leider immer unklarer.

      Mein vorläufiger Eindruck (unter Vorbehalt):

      Die AfD erkennt NICHT die Gefahr eines aufziehenden ökologistischen Obrigkeitsstaates oder einer „grünen Diktatur“,
      Die AfD ignoriert den Märchencharakter der CO2-Hysterie und geht nicht gegen die, die Gewerbefreiheit aufgebenden und industriezerstörenden CO2-Gesetze an, insbesondere das TEHG (Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz) ,
      Die AfD greift das EEG an, aber nicht den Unsinn der Wind- und Solarstromproduk-tion an sich. Folglich will sie die Profiteure weiterbezahlen – aus dem Steuertopf: so steht es im Programm.
      Die AfD drückt sich um eine Aussage zur Kernenergie.

      Nun fand ich folgende Quelle: http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke/?p=947#comments Danach sind Lucke und Dilger Teil eines Kreises von Volkswirten, die voll auf dem Klimatrip sind und sich als Optimierer von „Klimapolitik“ zu profilieren versuchen.

      (Klima ist das statistische Mittel des Wetters von 30 Jahren in unterschiedlichsten Zonen auf dieser Erde. Das Wetter können wir nicht beeinflussen und erst recht können wir ein statistisches Mittel nicht schützen).

      Die Position der AfD „zum EURO“ erscheint mir bisher ebenfalls unzureichend durchdacht – deren Aussagen gehen m.E. am Kern der Dinge vorbei; insbesondere: wie soll die Umstellung vom EURO in ein und welches Nachfolgesystem bewirkt werden? Es geht nicht um die Währung EURO – das war ja nur eine leider erfolgreiche Propagandastrategie der AgitProp-Expertin Merkel.

      Die „Rettungsschirme“ EFSF und ESM sind Instrumente für einen Vermögens- und Wertschöpfungstransfer zu Lasten Deutschlands, sie hätten auf Basis der D-Mark genauso installiert werden können. Das tieferliegende Problem ist, daß sich in Deutschland eine politische Kaste etabliert hat, die es für schick oder moralisch geboten hält, Regelungen und Vereinbarungen zu Lasten des eigenen Landes zu treffen: durch Aufgabe von Souveränität, durch Weggabe von Vermögen und Wertschöpfung, durch Strangulation der eigenen Wirtschaft. Dass der EURO über die unterschiedlichsten Volkswirtschaften übergestülpt wurde, hat das Problem natürlich sehr verschärft.

      Mögen diese Gedanken dazu beitragen, dass wir beim Nachdenken , das Mitdenken und Vordenken noch mehr pflegen und uns dem ganzheitlicheren Denken wieder mehr zuwenden.

      Es grüßt Sie sehr herzlich

      Ihr Dieter Ber

      • Beim Thema Klima habe ich als Mitglied ja gesehen, wie es mit Mitbestimmung aussieht. Die Programmpunkte werden offensichtlich in den Kreisen handverlesener Gremien abgestimmt, die Wahrheit zum Thema bleibt auf der Strecke. Daher wird mich diese Partei auch in Zukunft nicht vertreten können.
        Über die Demokratisierung von Innen habe ich auch bereits nachgedacht, halte diese aber für nicht möglich, sonst wäre ich nicht ausgetreten. Daher mein Gedanke, den ich als Aufruf an alle richte, dass diejenigen, die sich der Demokratie besonders verpflichtet fühlen und merken, dass die AfD eine Mogelpackung ist, sich vernetzen mögen.
        Selbst wenn die AfD es nicht in den Bundestag schaffen sollte, denke ich nicht, dass sich die offensichtlich vorhanden Defizite durch eine Demokratisierung von Innen beseitigen lassen.
        Wenn etwas schon im Fundament nicht richtig gebaut wird, dann kann man obenrum soviel rumwerkeln wie man will.
        Wer interessiert ist und dabei sein möchte: rainer.weiss.athome@gmx.de
        einfach kurz mit dem Betreff Ausgründung mailen…

        Mein Ziel wäre es, eine echte Alternative, die nicht auf platte Floskeln und gute Begriffe (das Alternative im Namen ist bei Eintritt in den Bundestag in vier Jahren ja veraltet bzw die Partei damit immer eine „gegen“ Partei zur Regierung) zurückgreift, zu gründen.
        Ein Grundsatzprogramm, dass vernünftig ist, mit einer transparenten Struktur, die schon vor Beitritt von Interessierten betrachtet werden kann und das Prinzip, dass nur ein korrekt informierter Souverän, unabhängig ob innerhalb der Partei oder bei Wahlen, gute Entscheidungen treffen kann.
        Insbesondere mit einer vernünftigen Gründungsphase, wo nicht überall gleich ein Vorstand gewählt wirde und einer durchdachten inhaltlichen Arbeit ohne Hinterzimmer-Gremien, in der alle Mitglieder zum mitmachen animiert werden, sollte eine neue Partei eine Chance haben in Deutschland. Ich kann ohnehin nicht verstehen, dass Leute einer Partei beitreten und dann nicht mitmachen bei Parteitagen und inhaltlicher Arbeit…die schweigende Mehrheit ist nicht gut für eine Demokratie…

  5. Als ehemaliges AfD Mitglied kann ich hier sehr vielen Kommentare zustimmen. Kommentare zustimmen. Habe mich nach einer Alternative umgeschaut und eine gefunden, in der man noch einiges bewegen kann. In den nächsten Wochen werde ich bei der Gründung des Landesverbandes Hessen dieser Partei dabei sein. Wer als ehemaliger und frustriertes AfD Mitglied oder als Unterstützer sich der Deutsche Konservative in Hessen anschließen möchte ist herzlichst willkommen. Nähere Infos sende ich Ihnen gerne zu.
    Einfach unter:
    Deutsche-konservative-hessen@safe-mail.net
    Melden.
    Oder mal auf der Homepage
    http://www.deutschekonservative.de
    reinschauen

    • Drei Angehörige des BV sind ehemalige Mitglieder von Schill-Partei und DP. In meinen Augen nichts Ehrenrühriges, aber es gibt ja Zeitgenossen, die sich an so etwas stören.

    • Wenn man eine Partei will, die in allen Punkten der eigenen Meinung ist, dann muss man selber eine gründen und darf keine Beitritte zulassen.

  6. Ich bin kein AFD Mitglied, finde die Themen der AFD jedoch gut und wichtig und freue
    mich, wenn diese Partei in den Bundestag einzieht.
    Wenn eine Partei so frisch gegründet wurde und sofort an Bundestagswahlen teilnimmt
    geht es meiner Meinung nach garnicht ohne Parteizirkel die versuchen den Laden
    von oben straff zu führen. Ein Parteiprogramm kann doch nicht davon abhängig gemacht werden
    wie sich die Parteimitgleider oder Landesverbände, ein zusammengewürfelter Haufen inklusive U-Boote,
    kurzfristig zu verschiedensten Themen entscheiden. Wichtig ist das Ziel Bundestag und
    die innere Stärke der Partei. Keiner möchte eine Zerlegungsdebatte ala Piraten, vor allem
    nicht vor den Wahlen. Die Parteientscheider müssen in kürzester Zeit zu verschiedenen Themen
    Stellung beziehen, sie werden sicherlich alle möglichen Meinungen/Ratschläge der Basis
    zu Kenntnis nehmen, aber für ein wirkliches Parteiprogramm, bestimmt durch die Basis,
    fehlt einfach die Zeit. Gebt der AFD doch einfach mehr Zeit, wichtig ist doch dass im Bundestag
    überhaupt mal bestimmte Themen ernst genommen werden. Und dafür wird die AFD sorgen,
    dafür wird sie gewählt.
    Das Parteien HickHack der anderen Kleinparteien, aus denen sich denn wieder
    weitere Kleinparteien gründen, bringt rein garnichts ausser Schattendasein im Nichts.
    Parteizirkel verhindert übrigens auch das Wegwählen/Wegmobben von eigentlichen
    Parteigründern/Vordenkern.
    Bei vielen Themen gibt es eine grosse Bandbreite an Meinungen, aber es gibt wenige
    Themen wo eigentich nur eine Variante gut für Bürger und Gesellschaft ist.
    Auf diese Themen sollte sich die AFD konzentrieren.

  7. Als Mitglied der Piratenpartei bin ich der AfD sehr dankbar, denn sehr viele Karrieristen und ideologische Grabenkämpfer sind nun zur AfD gewechselt um dort die vermeintlich schnelle karriere zu machen. Das heist wir sind diesen Balast erstmal los und können uns wieder vernünftig weiterentwickeln 😉

    • Das Piratenschiff ist gekentert, noch bevor es in den Hafen der Bundespolitik segeln konnte. Der Grund liegt nicht in den Karrieristen, die das Parteileben störten. Der Grund liegt in dem mangelnden Professionalisierungswillen einer infantilen Mehrheit der Generation Dumm (auch „Digitale Generation“ genannt). Eine Partei braucht Führungsköpfe. Dies wollen Piraten nicht. Eine Partei braucht die analoge Streitkultur. Das können Piraten nicht. Eine Partei brauch zumindest eion gewisses Quantum an Expertenwissen. Die Piraten entstammen jedoch überwiegend einer Generation der Bildungskatastrophe. Excellent ausgebildendete Halbwissende im Getriebe des Kapitalismus ohne Fähigkeit zum Makro-Denken. Es reicht ja, wenn der IT-Administrator seinen Unix-Server bedienen kann. Oder weiß der gemeine PIRAT auf Anhieb, was mit „Burgfriedenpolitik“ gemeint wird? Schnell googlen (d a s können Piraten), schnell bei WIKIPEDIA lesen (d a s können Piraten) und dann dumm daherschwätzen (d a s können Piraten am bresten). Und trotz Goggle-Diplom wissen diese Polit-Kinder nichts, wirklich gar nichts. Das Piraten-Schiff wurde bei der Bundestagswahl endgültig versenkt. Und das ist gut so. Möge es auf dem Schiffsfriedhof auf Ewig friedlich ruhen. Nur eins sollte uns für immer erspart bleiben, dass nämlich diese infantile Generation, die nach 1990 sozialisiert wurde, jemals in politische Vreantweortung gelangt.

  8. schon ok,
    viele der vermuteten Karieristen sind nicht im Bundestag. Die Partei war doch mit den 4,7% sehr gut bediet, wann stellen Sie ihre Informationsseite denn ein.
    Sicher gibt es bei SPD und CDU viel mehr aufzuklären, was den Bürger interessieren könnte.
    Wir „Kleinen“ machen derweilen weiter und werden nicht locker lassen Stimme der Euroskeptiker zu sein.

    • Das freut mich. Doch bevor sie die Mißstände in den anderen Parteien oder im Bundestag kritisieren, misten sie ihren eigenen Saustall aus. Die AfD muss die sog ELITE, tatsächlich selbsternannte Diktatoren, beseitigen. Mir fallen da spontan ein Dilger, Schuenemann, Petry, das gesamte FREIHEITs-Gesocks, Ex-Schill-Mitglieder, Ex-SED-Mitglieder, ehemalige Stasis (in Niedersachsen wurde das Ausmisten bereits gestartet, so höre ich). Nachdem diese Parasiten einen großen Teil der ehrlichen und aufrechten Mitglieder gemobbt und vertrieben hat (mit ach so hehren Gründen), wird es Zeit, das die Schünemann-Dilger-Petry-u.s.w.-Fraktion endlich rausgeschmissen wird, um die Partei zu befrieden und um demokratische Strukturen in der AfD zuzulassen.

      • @Kevin Klein,
        auch wenn ich mich wiederhole: Die Schill-Partei wurde in den acht Jahren ihres Bestehens weder vom Bundesamt für Verfassungsschutz noch von einem der betreffenden Landesämter beobachtet. Was veranlaßt Sie nun zu der Forderung, ehemalige Schillianer pauschal aus der Partei auszuschließen?
        Außerdem kann ich Sie beruhigen: Eine Machtübernahme durch den genannten Personenkreis steht sicher nicht bevor. Außer den beiden hier im Alternativen Newsletter genannten Personen ist mir nur eine weitere bekannt und das bin nicht ich.

      • Dann würde ich empfehlen mal alle Mitglieder die mal Mitglied der NSDAP waren, aus der CDU/CSU oder auch SPD zu erwähnen!!!!! Damit wir mal sehen welche Partei denn nun wirklich rechts der Mitte zu suchen ist!! Ich befürchte das wird vielen nicht gefallen!

  9. Hallo Herr Nadolny,
    Sie verwenden den Begriff Blockwart und schreiben im gleichen Satz, dass sie ihn nicht verwenden wollen. Für sowas hat die Umgangssprache einen (falschen) Begriff, den ich nicht verwenden will.

    Nach Aussage der AfD werden ehemalige Mitglieder der NPD gar nicht und ehemalige Mitglieder der Republikaner nur nach Einzelprüfung in die Partei aufgenommen. Nach Ihrer Meinung sind die Prüfer also einerseits Blockwarte, andererseits sind Sie dagegen, dass man einen ehemaligen Republikaner auf einen sicheren Listenplatz gewählt hat.

    Laut Wikipedia wurden die Republikaner vor 1992 und nach 2007 nicht im Verfassungsschutzbericht aufgeführt. Das ist nicht verwunderlich, denn das Wahlprogramm 2013 der Republikaner stimmt weitgehend mit dem der AfD und mit den Programmen der etablierten Parteien überein. Man muss nicht mit allen Punkten einverstanden sein, insbesondere nicht mit den rechtspopulistischen, aber deswegen sind ja die Mitglieder der AfD in der AfD und nicht bei den Republikanern.

    Die Christenheit hat einem Paulus verziehen, dass er zuvor ein Saulus war. Sie wollen einem ehemaligen Republikaner diese Chance nicht geben. Sie wollen nicht einmal prüfen, ob der Mann tatsächlich jemals rechtsextreme Ansichten vertreten hat oder rechtspopulistische Ansichten vertritt.

    In der Sendung Monitor vom 17.10.2013 handelte der Betrag „Festung Europa“ von den Toten vor Lampedusa. Er endete mit den Worten „…Wer den Tod Tausender aus niedrigen Beweggründen billigend in Kauf nimmt, obwohl er zum Schutz dieser Menschen verpflichtet ist, ist de jure ein Massenmörder…“

    Der darauf folgende Beitrag, in dem Sie mitgewirkt haben, beginnt mit den Worten: „Es gibt eine Partei in Deutschland, der die Abschreckung gegenüber Flüchtlingen gar nicht weit genug gehen kann, und die aus nationalem Interesse Stimmung macht gegen Armutsflüchtlinge, die nach Deutschland kommen wollen.“ Ich habe bisher nicht bemerkt, dass die AfD dafür ist, dass Flüchtlinge abgeschreckt werden sollen oder dass sie Stimmung gegen Armutsflüchtlinge macht. In diesem Beitrag wurde angedeutet, dass Mitglieder der AfD das Zweiklassenwahlrecht einführen und die parlamentarische Demokratie abschaffen wollen.

    Am Ende wird gesagt: „Wieder in Görlitz. Die Mitglieder hier haben heute Abend viel über Kommunales gesprochen. Rechtsextreme Positionen haben wir nicht gehört und doch müssen sie sich fragen, was ist das eigentlich für einer Partei, in der sie da sind?“ Die Antwort soll wohl lauten, dass die AfD ein Haufen von verfassungsfeindlichen Massenmördern ist. Sind Sie stolz auf Ihren Auftritt?
    Mit freundlichem Gruß
    Joachim Freimuth

    • Hallo Herr Freimuth, das Wesentliche des Monitorberichts vom 17.03.2013 (unter http://www.youtube.com/watch?v=-5bUOWWXVqw einsehrbar) lassen sie unerwähnt: Dir massive Durchsetzung der AfD im Beitrittsgebiet mit den Verfassungsfeinden der Partei DIE FREIHEIT. Diese Psartei wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Viele hochkarätige ehemalige FREIHEIT-Kader sind jetzt in exponierter Position der AfD in Sachsen, Brandenburg, MeckPom und HH. Ein etwas schräger Vergleich. Als die Nazis am 30.01.1933 an die Macht gelangten, waren lediglich 3 KJabinettsmitglieder bei der NSDSAP (Hitler Göring, Frick). Aber das Innenministerium war fest in NS-Hand (Frick) wegen der polizeilichen Vollmachten. Danach ging es Schlag auf Schlag, bereits in 03/1933 war die Demokratie abgeschafft. Hitlers Finanzminister von 1933 bis 1945, Graf Schwerin von Krosigk, Großvater der AfD-Vordenkerin Beatrix von Storch, trat erst 1937 in die NSDAP ein. Auch die SED verfolgte die gleiche Methode. Walther Ulbricht gab 1945 in der sowjetischen Besatzungszone folgende Losung aus: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ – 1945, zitiert in: Wolfgang Leonhard: Die Revolution entlässt ihre Kinder (1955). Leipzig 1990. S. 406. Lieber Herr Freimuth, erkrennen Sie die Strukturen? Richtig, es sind die aktuellen Strukturen der AfD-Diktatoren in nahezu allen Landesverbänden. Am Schlimmsten hat es wohl NRW, Bayern, Sachsen, Brandenburg, MeckPom, Rhl-Pfalz und Niedersachsen getroffen. Dort herrschen politische Terrorregime, in Sachsen sogar mit Hilfe ganzer Heerscharen von SED-Kader, Stasi-Zuträgern und FREIHEITlichen. Wenn die Basis es nicht schafft, hier einen chirurgischen Schnitt zu vollziehen, dann ist die AfD verloren.

      • @Alexander Hohenfels,
        auch durch permanente Wiederholung wird es nicht wahr: Nicht die Partei DIE FREIHEIT wird beobachtet, sondern lediglich der LV BY.
        Der LV BY strebt in München einen Bürgerentscheid über den Bau eines islamischen Zentrums an und sammelt dafür Unterstützungsunterschriften. Viel demokratischer geht es ja wohl nicht und schließlich hat auch die AfD so etwas in einem etwas größeren Rahmen – Volksentscheid genannt – in ihrem Programm stehen. Zweifellos haben die Betreiber die Absicht, den Bau zu verhindern, aber die Entscheidung darüber haben letztendlich die Münchener.

  10. Ich kann vieles von dem, was Herr Gerhard Nadolny schreibt, nur bestätigen. Es gibt fast schon totalitäre Strukturen in der AfD. Alles wird von oben – hauptsächlich von Herrn Lucke – diktiert und die Mitglieder sollen das dann nur noch absegnen. Überall hat Herr Lucke seine Leute – in gewisser Weise nichts anderes als Informanten oder Spione – platziert, die ihm sofort Bericht erstatten sollen, falls sich an der Basis Widerspruch regen solltet. Das war vor allem hier in Niedersachsen und ganz besonders in Hannover offensichtlich. Inzwischen sind allerdings 2 seiner Adjutanten, die beiden Landesvorsitzenden Herr Abramowsky und Herr Hiller von ihren Ämtern zurückgetreten. Was dahinter steckt, ist unklar, aber es rumort hier an allen Ecken und Enden. Freunde und ich haben uns übrigens schon mal Gedanken über eine neue Partei gemacht und hier ist ein erster Entwurf: http://www.die-patrioten-2013.blogspot.de

    Vielleicht arbeitet Herr Lucke auch nur für das politische Establishment und soll die europakritischen Kräfte absorbieren und dann neutralisieren, in dem er einen entsprechend konformistischen und wenig radikalen Kurs steuert. Das hört sich zwar gewaltig nach einer Verschwörungstheorie an,aber Verschwörungen gibt es halt in der Politik und so arbeiten bestimmte politische Eliten halt…
    Man sollte als AfD nämlich unbedingt auch die EU als Ganzes problematisieren und auch die politischen Kräfte, die unbedingt einen europäischen Super-Staat erzwingen sollen und das sind die multinationalen Konzerne und die Hochfinanz..

    Aber vielleicht ist Bernd Lucke ja auch der Joschka Fischer der AfD. Man schaue sich doch nur an, was Joschka Fischer aus den einst pazifistischen und systemkritischen Grünen gemacht hat. Und manche Ex-Grüne wie Jutta Ditfurth vermuten übrigens, dass dieser Typ von Anfang an für den Verfassungsschutz gearbeitet hat. Ihr Aufsatz ‚Zahltag, Junker Joschka‘ ist in diesem Zusammenhang ausgesprochen lesenswert: http://www.lightways.de/resources/dittfurt_gruene.pdf

    Bleibt bloß wachsam.
    So Long. Carsten Schulz……

  11. Sehr geehrter Herr Nadolny,
    wirklich prima ( gemeint – aufschlussreich -) was man im Internet über die Alternative lesen kann. Eine Alternative, auch von mir gesucht, stelle ich mir anders vor und kann Ihre Enttäuschung sehr gut verstehen.
    Lassen Sie mich einige Anmerkungen zu Ihrem Austrittsschreiben machen:
    —-Sie will in Wirklichkeit ein Teil des politischen Systems werden, um an den Honigtöpfen der Macht zu lecken—-
    Nicht nur an den Honigtöpfen der Macht, nein auch am pekuniären Topf möchte (einige müssen sogar dringend) geschleckt werden. Wie sonst kann man es verstehen, dass Landesschatzmeister Frank-C. Hansel , immerhin ehemaliger Stellvertretender Vorsitzender LV Berlin der Freien Wähler
    so schnell eine Fahne eingezogen und eine neue gehisst hat??
    Der sich sogar im Internet über einen kritischen Artikel über die Freien Wähler so ärgerte, dass er einen ( viel zu langen, völlig unnötigen) Kommentar abgibt der mit den Worten schließt; und auch für den spät nach Hause kommenden Berliner, der einmal mehr weiß, dass die Sache, für die er kämpft, die richtige ist.
    Hat nicht lange gekämpft und was war seine „Sache“ ??? Dazu verweise ich mal mit zwinkernden Augen auf: https://www.facebook.com/WA13BW/posts/660067227346483
    —Die Menschen suchen Sicherheit aber keine Experimente—
    Die AfD erscheint zunehmend wie ein Experimentierlabor. Wie kann es anders sein wenn es den meisten „Vortunern“ nur um eine Einkommensquelle geht???
    –das Vertrauen des autoritären AfD Führers Bernd Lucke genießen—
    Auch Backe, das Wort Führer hätte ich mir verkniffen an Ihrer Stelle.
    —-Sie ist elitär und wird ihrem Anspruch nach Stärkung der Demokratie innerhalb der eigenen Partei nicht gerecht.
    Sie zeichnet sich nicht durch Führungskräfte mit Format aus—-
    Elitär an sich ist keine Schande, kommt von Elite soweit ich weiss , wenn das was man so ließt, was kreucht und fleucht Elite sein soll, nein danke und Format ist schon mal gar nicht vorhanden.
    Im Zusammenhang mit einer Wahlkampfaktion habe ich den Satz „Wir verbrennen kein echtes Geld der Bürger“ gelesen.
    Meine Antwort dazu; nein, aber die Beiträge der Mitglieder.

  12. Die Wahl ist vorbei. Die AfD ist meiner Meinung nach am Zerfallen. Statt einer Verbesserung der Zustände, erhalte ich Informationen, dass sich die Karrieristen sogar an Pöstchen auf Kreisebene festhalten und Kritiker den Mund schlichtweg verbieten, sprich Aussprachen gar nicht erst zugelassen werden.
    Diese Partei ist und bleibt eine Mogelpackung. Erst kürzlich habe ich mit Frau Merz darüber diskutiert, dass man für eine Stärkung von Demokratie doch bitte Wege finden möchte, alle Mitglieder in die programmatische Arbeit soweit wie möglich einzubinden. Da bekam ich als Antwort, dass das nicht gehe und manche eben durch „Mandate“ ihre Positionen untermauern wollten. Was bitte haben Kreisvorsitz und ein inhaltlicher Standpunkt miteinander zu tun. Und so eine Dame sitzt dann in einer gehobenen Funktion bei dieser Partei ? Man versucht doch nicht einmal, alle Parteimitglieder bei der Arbeit am Programm zu involvieren. Handverlesene Kommissionen und ein Herr Lucke widerspricht sogar dem eigenen Fachexperten vor laufender Kamera….in vielen Punkten hechelt man geradezu Frau Merkel hinterher, als ob man von der irgendwelche Sympatien erlangen müsse…

    Eine echte Alternative sieht anders aus und demokratische Mitbestimmung auch. Mitglieder ohne Internet erhalten ja nicht einmal Einladungen zu Veranstaltungen… diese Partei will für alle da sein.

    Die AfD ist ein Witz und zwar ein verdammt schlechter…

    Und eine neue Partei zu gründen, darf jeder und halte ich auch für sinnvoll. Allerdings muss man wirklich sogar das Wahlsystem in Frage stellen…. denn wie soll der Wille des Wählers repräsentiert werden wenn er jeweils von einer Partei nur ein Komplettpaket erhält. Das, was mir wichtig ist und ich an einer Partei gut finde wähle ich mit meiner Stimme genauso wie die Punkte, die mir nicht passen. Und da liegt das eigentliche Problem der Demokratischen Mitbestimmung begraben. Ich kann nur eine Stimme vergeben. Ich kann nicht in verschiedenen Politikbereichen verschiedenen Parteien zustimmen, aber gezählt wird die Stimme dann wie eine volle Unterstützung auch wenn ich nicht allen Punkten der Partei zustimme.

    Wenn ich jetzt eine neue Partei gründen würde, würde ich erst mal den gewillten Gründern die Frage stellen, wie man in Zukunft die Repräsentation des Wählerwillens sinnvoll organisieren kann. Mit nur zwei Stimmen und dem jetzigen System ist das nicht gegeben. Mal abgesehen davon, dass die älteren Parteien bei der Erststimme in der Regel Vorteile haben aufgrund der Wahlkampfkosten.
    Abgesehen davon ist die Gründungsphase der AfD auch der Grund dafür gewesen, dass es jetzt so ist, wie es ist… alles schnell und hurtig, bis heute gibt es nicht mal überarbeitete Satzung. Dazu noch das Verhalten diverser Vorstände, die die Regelungen in der Satzung mit der Begründung, sie sei zu schlecht, nicht befolgen wollten. Sehr löblich…oder ?
    D.h. eine Gründungsphase sollte nicht zu kurz dauern bzw so organisiert sein, dass die Mitglieder sich eben kennen lernen können und man eben nicht das Problem erhält, dass die Karrieristen sich in Positionen verkanzeln.

    Wer Interesse bezüglich einer neuen Partei hat, kann mich ja anmailen.
    rainer.weiss.athome@gmx.de

    • Heute Hü und morgen hot, und übermorgen gründen wir eine Bienenzüchterpartei ?
      Das Thema sollte nicht abhauen und weinen, sondern kämpfen und verändern sein. Am 30.11. werden die Karten in Sachsen neu gemischt, da findet sich sicher auch der eine oder brauchbare Kandidat für den LV.

      • @Rudi Leuchtenbrink
        Klar, und Kühe können fliegne. Schon bei dem ersten Landesparteitag handelte es sich doch um eine reine Abnickveranstaltung. Wenn also nun die gleichen Leute die Einladungen verschicken und organisieren, was soll dann anders werden ? Wenn ich kontrolliere, wer kommen kann bzw wer den Ort findet (siehe Bericht zur Gründung) bzw wo es stattfindet, dann hab ich doch auch sicher genug Freunde, die mich im Amt halten.

        Man hat ja in Nürnberg gesehen, dass plötzlich gaaanz viele Freunde der Ostersonntagsmannschaft da waren. Und plötzlich wurden ausgerechnet die Leute, die im Presseteam waren, in den Vorstand gewählt ? Tut mir leid, aber diese Partei ist im Arsch. Da wird überall mit gezinkten Karten gespielt. Transparenz gibt es auch keine. Eine Frau Dr Stöhr oder wie immer sie heißt, ich verwechsel ja dauernd Namen, bekommt es nicht mal hin, ein Foto von sich auf der Seite des Landesverbandes einzustellen. Aber da werden mal, ohne die Mitglieder zu informieren ! – gleich zwei Personen in den Vorstand erhoben, ohne dass es kenntlich gemacht wird, dass diese nicht gewählt wurden, sondern von den Vorstandsmitgliedern hineingeholt wurden. Auch nach Bitte darum, dass doch kenntlich zu machen, passierte nichts. Zuviel hat der Vorstand mit der Aufrechterhaltung seiner ganzen Kartenhäuser zu tun.

        Sinnvoll ist die Gründung einer neuen Partei in Deutschland generell nur, wenn man sie ordentlich macht und diese langsam wächst. Die AfD ist ein gelungenes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
        Selbst die Erstellung einer Vorschlagsliste im Hinterzimmer hat man den Mitgliedern des bayerischen Landesverbandes als ALTERNATIVLOS verkaufen wollen. Seltsamerweise war der gesamte Vorstand unter dern ersten 10 Plätzen.

        Es ist gut, dass die Partei es nicht geschafft hat in den Bundestag. Auf weitere Lügner im Bundestag kann ich verzichten.

  13. @ Rudi Leuchtenbring:
    Träume schön weiter. In Sachsen haben DIE FREIHEIT und andere klerikale Rechtsradikale im Auftrag von Frau Petry (angeblich christlich motiviert, widerlich!) die Macht übernommen. Jeder, der dies kritisiert, wird mit Lügen, Schmutzkampagnen und Ordnungsmaßnahmen diszipliniert bzw. gemobbt. Die Basis in Sachsen hat bis heute gegen keine einzige Sauerei dieser Frau irgend etwas unternommen. Alles, wirklich alles wird durchgewunken. Um gleich Ross und Reiter zu nennen: Das AfD-Terrorregime in Sachsen wird neben Frauke Petry durchgepeitscht u.a. von: Thomas Hartung (EX-Kommunist, Ex-Freie-Union, Islamhasser), Uwe Wurlitzer (Ex-CDU, Islamhasser), Uwe Schuffenhauer (Ex-Schill, Ex-Offensive-D, Ex-Freie-Union, Ex-FREIHEIT, extremer Nationalist, Islamhasser), Ingolf Leubner (Ex-SED, z.Z. AfD-StaSi-Beauftragter Sachsen, Islamhasser), Hubertus von Below (Ex-CDU und diverse rechtspopulistische Kleinstparteien, Islamhasser), Katrin Uhlmann (Ex-SED, EX-StaSi-Verpflichtete, Ex-KZ-Wärterin im Frauen-Folter-Zuchthaus Hoheneck, Islamhasserin), Ulrich Oehme (Ex-SED, EX-FREIHEIT, Islamhasser), Hans-Thomas Tilschneider (rechtsradikaler Burschenschafter, Rumäniendeutscher, Islamhasser). Frauke Petry handelt nach dem FÜHRER-Prinzip. Die AfD ist tot. Mit der Wahl Frauke Petrys zur Landevorsitzenden am 28.04.2013 war der Todesstoß bereits gesetzt. Die einzigen, die dies noch nicht wissen, sind die AfD-Fanatiker. Demokratie und Teilhabe hatten die AfD-Gründungsväter nie, nie, nie im Sinn. MERKT EUCH ENDLICH: In Deutschland hat eine rechtsradikale Partei auf Dauer keine Chance. Deshalb werden diese Parteien (FREIHEIT, DVU, DSU, REPS u.s.w.), im übrigen zurecht, immer auf der politischen Müllkippe landen. Die AfD hat sich mit dem politischen Müll und Abschaum eingelassen und wundert sich jetzt, dass niemand mehr mit dieser übelriechenden Partei etwas zu tun haben möchte. Nur der geistig Vernebelte glaubt nooch an eine Reanimation des Toten! Na, dann pustet mal schön! Wer bei der AfD lustvoll weitermacht, neigt zu Nekrophilie.

  14. @Frank,

    [Zitat]
    Jeder, der dies kritisiert, wird mit Lügen, Schmutzkampagnen und Ordnungsmaßnahmen diszipliniert bzw. gemobbt.
    [/Zitat]

    in was für einer Welt leben Sie? Es geht um Geld, für einige sehr viel Geld. Andere wiederum sind schon damit zufrieden, wenn auf ihren Visitenkarten der Begriff Vorsitzender auftaucht. Erwarten Sie im Ernst, daß jeder der Beteiligten seinem Nebenmann den Vortritt läßt oder alle gemeinsam eine Art Olympischen Eid schwören? Da müssen Sie schon selber aktiv werden. Wenn Sie es nicht allein schaffen, dann schmieden Sie eben Bündnisse. Dazu brauchen Sie sich heute dank moderner Kommunikationsmittel nicht mal mehr konspirativ in irgendwelchen Hinterzimmer treffen.

    [Zitat]
    Die Basis in Sachsen hat bis heute gegen keine einzige Sauerei dieser Frau irgend etwas unternommen.
    [/Zitat]

    Was haben S I E getan? Ein Blogkommentar unter einem Pseudonym reicht da nicht.

  15. @Frank: Was den Sachsen ihre Petry ist den Brandenburgerb der Scheel. Ja genau der Scheel der zu Wendezeiten als strammer SED Kader zweiter Mann von Rathenow war. Ja genau dieser Scheel ist momentan dabei aus der AfD eine Scheeel & van Raemdonck Partei zu machen. Nur was er und sei Atlatus sagen zählt. Ein Schelm wer böses dasbei denkt, dass zu van Raemdonck und geborenem Brinkaus nur bekannt ist, dass der 75 in Falkensee (DDR) Abitur machte. Danach verliert sich seine Biografie im Nirwana.

    Die von mehreren Diskutanten in diesem Strang angemahnte Arbeit an Programmen, Ideen, Entwürfen findet auch in Brandenburg nicht statt. Anstelle dessen steht nur ein Thema im Vordergrund: Wie komme ich auf dem AfD Ticket am schnellsten an möglichst viel Kohle? Wer dabei nicht Scheel und van Raemdonck permanent so huldigt, dass die alten Preußenkönige ihre wahre Freude daran hätten, der hat dann in der AfD recht schnell verschissen. Zeit den Naiven von Deutschland zu zeigen was des Kaisers wahre Kleider sind.

  16. Ich habe den Landesparteitag der AfD-Hessen am 23.11.2013 miterlebt und danach bin ich sofort aus der AfD ausgetreten. Das ist keine Demokratie der Basis. Einige Machtgeile wollen den Landesverband mit ALLEN Mitteln beherrschen. Schlimm wenn noch der BV da mitmischt ohne Rücksicht auf die Basis. Die Basis hat Herrn Bartz und Herrn Ziemann gewählt und hat auch das Recht die oder Andere im LV abzuwählen wenn die Basis feststellt, dass der LV seinen Aufgaben nicht gewachsen ist. Das nennt sich Basisdemokratie!

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