Frauke Petry peitscht auch in Leipzig die politisch Rechten durch

Demaskierung in Sachsen: strammer Rechtskurs wird fortgesetzt

Den braunen Marsch durch Sachsen hatte Frauke Petry bereits vor der Gründung der AfD vorbereitet. Als sich die Mitglieder am 28.04.2013 in Leipzig versammelten, um den Landesverband zu gründen, war die rechte Messe der Pfarrersfrau bereits gelesen, siehe

Bericht vom 07.09.2013
Bericht vom 25.09.2013
Bericht vom 04.10.2013

Zahlreiche Ex-Mitglieder gescheiterter Parteien des Rechtsaußensegments, vor allem aus der FREIHEIT, der SCHILL-Partei, der DSU, DVU, der FREIEN UNION, der Sächsischen Volkspartei und der OFFENSIVE D dürfen an Petrys Parteibrust nuckeln. Aber auch in das rechtsradikale Lager gewechselte Ex-SED und Ex-StaSis sowie Ex-KZ-Wärterinnen auf Burg Hoheneck („Wachteln“) freuen sich über GRÖBAZ-Zuwendungen. Bis zur Bundestagswahl am 22.09.2013 übte sich das AfD-Sternchen – wie beim rechten politischen Rand üblich – in verbaler Zurückhaltung, zumindest nach außen, z.B. Islam-Hass heißt „Islam-Kritik“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ wird mit „Migrationsproblemen“ camoufliert – als ob der Wähler sich dauerhaft verblödet!

Frauke Petry AfD Bundessprecherin und Landesvorsitzende Sachsen Pleitier und GRÖBAZ, peitscht Sachsen auf rechtsradikalen Kurs

Frauke Petry
AfD Bundessprecherin und Landesvorsitzende Sachsen
Pleitier und GRÖBAZ, peitscht Sachsen auf rechtsradikalen Kurs

Im AfD-Innenverhältnis jedoch peitscht das „AfD-Luder“ (Spitzname für Petry im Bundesvorstand) nicht nur einen rechtspopulistischen, sondern tendenziell auch klar faschistoiden Kurs seit Anbeginn durch – bis in die Nähe der Beobachtung durch den Verfassungsschutz (siehe Bericht vom 06.11.2013). Die Maske fällt. Ihr Co-Sprecher im Bundesvorstand, Bernd Lucke, nickt wohlwollend. Immerhin wird er mit den Rechtsradikalen, z.B. aus Chemnitz, medial in Verbindung gebracht (siehe Frankfurter Rundschau 06.11.2013). Das gefällt dem Bundes-Bernd sichtlich, fischt er doch wie Petry gerne im braunen Gewässer (siehe Bericht vom 04.10.2013), um sich dann öffentlich zu echauffieren, warum die AfD so übel rieche. Beide, Petry und Lucke fahren eine Doppelstrategie: ER sagt NEIN zu den Rechtsradikalen, SIE sagt JA (sogar die distnguierte FAZ am 07.10.2013 fällt darauf herein).

Nachdem die de-facto-Fusion mit PRO-CHEMNITZ-DSU ohne nennenswerten Aufschrei der AfD-Basis durchgewunken wurde (siehe Bericht vom 03.11.2013), landete Frauke Petry jetzt ihren nächsten Coup: Karl-Heinz Obser, Ex-Stadtrat in Leipzig (1999-2009) und Ex-Landesvorsitzender der DSU Sachsen, wurde von der AfD Leipzig herzlich als neues Mitglied aufgenommen. Chemnitz war der Testlauf. Der Leipziger AfD-Boss Uwe Wurlitzer und sein Vorstandskollege Hans-Thomas Tillschneider jubilieren. Beide sind als Islam-Hasser aktenkundig (siehe Bericht vom 30.10.2013) und freuen sich mit Frauke Petry über den Zustrom von Rechts.

Karl-Heinz Obser, geb. 31.10.1947  Ex-Stadtrat in Leipzig und Ausländerhasser wurde von der CDU-Fraktion wg. Rechtslastigkeit ausgeschlossen 1995 bis 11/2013 DSU, bis 10/2010 DSU Landesvorsitzender Sachsen PRO DEUTSCHLAND Aktivist, seit 11/2013 AfD Leipzig

Karl-Heinz Obser, geb. 31.10.1947
Ex-Stadtrat in Leipzig und Ausländerhasser
wurde von der CDU-Fraktion wg. Rechtslastigkeit ausgeschlossen
1995 bis 11/2013 DSU, bis 10/2010 DSU Landesvorsitzender Sachsen
PRO DEUTSCHLAND Aktivist, seit 11/2013 AfD Leipzig

Karl-Heinz Obser ist seit 1995 DSU-Mitglied, ein Bilderbuch-Rechtspopulist. Mit beschränkten politischen Vorstellungen, aber ausgeprägtem Fremdenhass wurde er aus der CDU-DSU-Fraktion geworfen („Ein Leipziger Stadtrat redet Amok“, siehe Leipziger Internetzeitung 07.03.2008). Einige Jahre zuvor hatte er bereits versucht, in Sachsen ein „schwarz-braunes Bündnis“ aus NPD, Republikaner, DSU, DVU, Sächsische Volkspartei und anderen rechtsradikalen Spinnern zu schmieden (siehe Leipziger Internetzeitung 19.09.2007). Hierfür trat er auch gemeinsam mit Martin Kohlmann (Ex-REP, Ex-DSU, PRO CHEMNITZ) als Aktivist der PRO BEWEGUNG am 21.08.2010 auf, die vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet wird (siehe DER STERN 18.09.2012). Am Traum einer rechtsradikalen Einheitspartei hält Obser bis heute fest (siehe bnr 23.08.2010) – Frauke Petry und Bernd Lucke sollen nun den Traum erfüllen.

Auf dem o.g. Kreisparteitag der AfD in Chemnitz (02.11.20103) wurde in Anwesenheit und auf Drängen von Frauke Petry der PRO-CHEMNITZ-DSU-Stadtrat Joachim Ziems zum AfD-Schatzmeister ernannt (siehe Bericht vom 03.11.2013). Die Fraktion PRO CHEMNITZ-DSU um den Vorsitzenden Martin Kohlmann (Ex-REP, Ex-DSU) macht aus ihrer faschistoiden Gesinnung kein Geheimnis und verfügt über exzellente Verbindungen zur NPD und anderen rechtsradikalen Gruppierungen (siehe Bericht vom 03.11.2013 und auch Bericht vom 06.11.2013).

Erst vor wenigen Tagen fiel PRO-CHEMNITZ-DSU-Chef Martin Kohlmann mit einer Hass-Rede auf (siehe Youtube zur einer Ansprache am 12.10.2013). Genau dieses politische Gesinde versammelt Frauke Petry gerne um sich und lässt verkünden, die rechten Stadträte sprächen ab sofort für die AfD (siehe FREIE PRESSE 04.11.2013). Ein Parteitagsmandat existiert natürlich nicht in der „Von-Oben-Partei“ AfD.

Die rechtspopulistische DSU („Deutsche Soziale Union“) unterhält im sächsischen Vogtland ihre Bundesgeschäftsstelle, deren Bundesvorsitzender RobertoGottfried Rink wohnt in Treuen b. Plauen (siehe Impressum DSU-Internetauftritt). Roberto Rink ist zugleich stv. Landesvorsitzender der PRO BEWEGUNG in Sachsen (siehe Vorstand PRO SACHSEN), also „rechter Kamerad“ der PRO CHEMNITZ-DSU. Vom Vogtland aus agiert Rink quasi in unmittelbarer Nachbarschaft zu Frauke Petry. Was liegt näher als die Bündelung aller rechtsradikalen Kräfte innerhalb Sachsens?

Seit Jahrzehnten träumt Roberto Rink von einem schlagkräftigen rechten Netzwerk (siehe sein Interview in DER SPIEGEL 03.05.1993). Das dachte sich wohl auch Frauke Petry, die nicht erst seit der fulminanten Pleite Ihrer Firma PurInvent (siehe Bericht vom 15.10.2013) bei demokratisch gesinnten AfD-Mitgliedern nur noch GRÖBAZ genannt wird (größte Blenderin aller Zeiten). Das Fundament ihrer sächsischen Schreckensherrschaft sind Burschenschaften, DIE FREIHEIT und andere rechte Kleinparteien, Ex-SED sowie Ex-StaSis (siehe Bericht vom 09.07.2013).

Die Gründer der PRO SACHSEN v.l.n.r.: Mirko Schmidt (Sächsische Volkspartei), Henry Nitzsche (Arbeit, Familie, Vaterland),  Roberto Rink (DSU), Johannes Hertrampf (Freiheitliche)

Die Gründer der PRO SACHSEN
v.l.n.r.: Mirko Schmidt (Sächsische Volkspartei), Henry Nitzsche (Arbeit, Familie, Vaterland),
Roberto Rink (DSU), Johannes Hertrampf (Freiheitliche)

Aus dem Leipziger Vorstandsumfeld heißt es, der Kreisverband stehe auf der Kippe zwischen dem liberalen und dem reaktionären Flügel, deshalb wolle die Rechts-Fraktion auf Verlangen Petrys schnell Fakten schaffen. In Leipzig hatte die AfD zum Boykott islamischer Gläubiger aufgerufen. Uwe Wurlitzer, der die CDU verließ weil diese „zu links“ sei, verkündet per Pressemitteilung, dass der Islam nicht durch die Religionsfreiheit des Grundgesetzes gedeckt sei (AfD-Pressemitteilung vom 10.11.2013). In der gleichen Pressemitteilung ruft Petrys Speichellecker im Landesvorstand, Dr. Thomas Hartung, dazu auf, den Islam zu bekämpfen nach dem Motto „Wehret den Anfängen“. Kein Wunder, dass diese offenen Verfasssungsfeinde in das Fadenkreuz des Verfassungsschutzes geraten könnten. Die ersten liberalen Mitglieder verließen bereits die AfD Leipzig.

Selbst hartnäckigste Petry-Fans rätseln über den Kurs ihrer Chefin. Ein Leipziger AfD-Demokrat im Kreisvorstand meint ernüchtert: „Ich glaube allmählich, die Petry soll die AfD auf Fascho-Kurs trimmen, um der NPD in Sachsen das Wasser abzugraben. Es geht gar nicht um eine eigenständige AfD-Politik“. Die Nazis schafften 2009 mit 5,6% den Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag (2004 noch 9,2%). Die AfD soll sich das rechtsradikale Sachsenpotenzial mit der NPD teilen, um das Nazi-Problem auch ohne Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht zu lösen, während die AfD triumphal in den Sächsischen Landtag einzöge. Diese Rechnung wird nicht aufgehen. Spätestens seit der Pleite ihrer Firma PurInvent GmbH (seit Gründung in 2007 niemals in die Gewinnzone gelangt) weiß der Beobachter, dass Frauke Pery nicht Rechnen kann (siehe Bericht vom 15.10.2013: AfD-Chefin ist Pleite, auch NEUES DEUTSCHLAND am 17.10.2013). Selbst wenn es die Vereinigte Rechtspartei gäbe, scheiterte diese an der 5%-Hürde. Und das wäre auch gut so.

Frauke Petrys größtes Problem: Sie kann nicht rechnen

Frauke Petrys größtes Problem: Sie kann nicht rechnen

Der Freistaat Sachsen leidet sehr unter dem Image, ein Hort der Nazis zu sein, nicht erst seit den Pogromen in Hoyerswerda 1991 (siehe auch Bilder zu HY 1991). Das Mitglied des Leipziger AfD-Vorstands, das trotz NVA-Vergangenheit den Weg zur liberalen Demokratie fand, seufzt verzweifelt: „Vielleicht war das ja der Grund, warum die Petry des öfteren in das US-Konsulat einbestellt wurde“ (siehe Bericht vom 17.10.2013). Es wäre nicht das erste Mal, dass externe Kräfte auf politische Organisationen einwirkten. Statt 5,6 % für die NPD, werden die rechten Stimmen auf AfD und NPD aufgeteilt, jeweils 2,8 %. Die seit einem Jahrzehnt polternde hässliche Fratze der Sachsen-Nazis wäre verschwunden. Die AfD auch. Frauke Petry hätte dem Sachsen-Volk einen demokratischen Dienst erwiesen, nämlich die Versenkung der politisch Rechten. Die AfD soll gemäß Bernd Lucke und Frauke Petry eine rechtspopulistische Partei sein nach dem Motto „Spalte und herrsche“. Petry Heil. Petry Dank.

Advertisements

14 Gedanken zu „Frauke Petry peitscht auch in Leipzig die politisch Rechten durch

  1. Das divide et impera scheint Kerngeschäft der AfD zu sein. Auf Bundesebene entsorgte sie die FDP und wurde damit Steigbügelhalter von rot rot grün. Nun geht es auf Landesebene munter weiter. Wieder profitiert davon in erster Linie rot rot grün. Nehmen wir mal an die AfD legt zur Landtagswahl in Sachsen 2014 das gleiche Ergebnis wie zur Bundestagswahl hin. Dann ist die NPD und die FDP aus dem sächsischen Landtag raus und die AfD kassiert satt Wahlkampfkostenrückerstattung. Thüringen und Brandenburg haben aber nächstes Jahr auch Landttagswahlen . Geht die Schose auf, dann haben wir plötzlich im Bundesrat rot rot grün. Gehen wir noch eine Ebene tiefer, dann sehen wir, dass nächstes Jahr in Bayern, NRW, Brandenburg, RLP, MV, BaWü, Sachsen, Sachsen Anhalt jede Menge Kommunalwahlen sind. Interessanterweise werden diese jetzt für fünf anstelle früher vier Jahre gewählt. Na dämmerts langsam?

    Wer bleibt überall bei divede et impera drin? SPD, Linke, Grüne und CDU. Kann dann die CDU aber überall weiter regieren? Warum kommt aktuell in Hessen keine Koalition zustande? Warum eiert die SPD momentan auf Bundesebene rum?

    Deshalb mag das mit Petrys Besuchen in der US Botschaft schon stimmen. Nur ist mir das eher was für Journaille und um das Volk abzulenken. Wenn jemand was einfädeln will, dann macht er das nicht so plump. In die US Botschaft kann schließlich jeder rein gehen.

    Praktisch passiert da ganz was anderes. Die hohen Anzahl ehemaliger SED Kader in den Reihen der AfD und die hohen Anzahl der AfD Kader, zu deren DDR Biografie rein gar nichts bekannt ist nur damit erklärbar, dass dieses ganz gezielt von denen platziert wurden, die von divide et impera profitieren. Das ist in erster Linie die Gysi Truppe ohne die mittlerweile vieles in Deutschland nicht mehr geht. Nur um so ein Ding durchziehen zu können bedarf es einer Story und deshalb grüßt täglich das Murmeltier. Schon Sun Zi wusste: Lärme im Westen und greife im Osten an. Während sich alle Welt mit möglichen Rechtsradikalen in der AfD aus sehr gut nachvollziehbaren Gründen schwer tut und diese zurecht ablehnt, sind es die Linksradikalen, die in dieser Zeit die Macht ergreifen. Steht schon bei Lenin und erklärt laufende Querlelen in diversen AfD Landesverbänden. Dort nämlich überall das gleiche Bild. Die Ehrlichen wenden sich ab und müssen noch wie in BaWü und anderswo dämlich kommen lassen. Also Leute laßt mal gut sein mit Eurer AfD und sucht Euch einfach einen anderen den ihr mobben könnt. Spätestens Ende 2014 braucht Euch kein Mensch mehr und dann werden die Luckes, Petrys, Scheels, van Raemdoncks dieser Welt wieder in der Versenkung verschwinden aber noch mal ordentlich Schweigegeld kassiert haben.

  2. Ich denke wie in allen Parteien wird es zwei Flügel geben, einen liberalen und einen konservativen. Das ist kein Problem und hilft die innerparteiliche Auseinandersetzung zu führen.
    Wer glaubt die AfD bekommt bei den Kommunalwahlen nur 2,6% der glaubt auch das die berühmten Zitronenfalter Zitronen falten. Ganz im Gegenteil jetzt sind viele regionale Bürgerbewegungen aufgewacht und suchen ihre Chancen über die AfD die Kreistage und Stadträte zu stürmen. Die 2,6% lassen Sie mal der „grünen Mamba“, die PC als Unterdrückungsinstrument für Bürger hat ausgedient.

  3. @Rudi, die Bürgerbewegten sind genau so schnell wieder weg, wenn sie sehen welcher alter Wein da in neuen Schläuchen gereicht wird. Bürgerbewegungen haben lokal begrenzt sehr viel Sinn. Sie sind aber immer nur Zweckbündnisse auf ein bestimmtes Ziel hin ausgerichtet. Ist bei den Fluglärmgegnern schön zu sehen. Solange es gegen Fluglärm geht, dann sind sich von Gysi, der am Müggelsee wohnt bis hin zu irgendwelchen alten DVU Mitgliedern die in Teltow wohnen alle einig. Das wars dann aber auch schon. Also glaube mal nicht, dass man mit denen viel in einer Partei anfangen kann. Wenn das so wäre, dann hätten die sich schon längst die Etablierten gekrallt.

  4. Was Frauke Petry betrifft, dürfte diese nach meiner Einschätzung in erster Linie daran interessiert sein, sich einen Versorgungsposten über die Partei zu besorgen. Vorausschauendes strategisches Denken traue ich ihr nicht zu. Das „riecht“ eher nach Prof. Lucke, Stichwort: Gelenkte Opposition. Lucke’s Strategie, der in 36 Jahren CDU-Mitgliedschaft nie auffiel, scheint es zu sein, enttäuschte Konservative wieder für CDU-Politik „einzufangen“, indem sich die AfD „oppositionell“ gibt, tatsächlich dann aber den Mehrheitsbeschaffer für die CDU spielt. In Sachsen gibt es ein stabiles rechtsradikales Wählerpotential von über 5%. (Nicht von ungefähr gehört Sachsens CDU-Ministerpräsident Tillich zu den Hauptbefürwortern eines NPD-Verbots. Die NPD ist in Sachsen ein lästiger Stimmenkonkurrent für die CDU.) Eine Spaltung des rechtsradikalen Potentials in Sachsen zwischen AfD und NPD der Gestalt, dass beide Parteien knapp unter 5% bleiben, käme der CDU zu Gute, die dann mit knapp über 40% Stimmenanteil die absolute Mehrheit der Mandate im Landtag erobern könnte. Da ergibt es Sinn, die AfD in Sachsen zum Konkurrenten der NPD im rechtsradikalen Lager aufzubauen.

  5. Hmmmm, so früh am Tag kräuseln sich mir schon wieder die Nackenhaare.
    Schade- keine persönliche Anrede ist möglich in/auf diesem Sprachrohr, sollte man nicht Wahrheiten mit Namen veröffentlichen?

    Schließlich heißt es : Alternativer AfD Newsletter
    Mut zur Wahrheit in der AfD – Sprachrohr für Demokratie, Transparenz und Meinungsfreiheit

    Solange hier Beiträge gepostet werden die mit Worten wie;
    Petrys Parteibrust nuckeln,
    Islam-Hasser, AfD-Luder“ (Spitzname für Petry im Bundesvorstand),
    Bundes-Bernd usw. usf.
    bestückt werden kann man dieses alternativen oder besser als Aufklärung verstanden wollenden Newletter nicht so ernst nehmen wie er gewollt ist.
    Das ist eindeutig Proletensprache, es geht auch anders. Und dann würde man ( wer auch immer sich dahinter verbürgt) auch ernst genommen werden, vor allem in den wirklich bekannten Medien. Wenn sich die Formulierungen in diesem Newsletter nicht ändern macht er sich obsolet.
    Ich habe ja auch nichts gegen ein bisschen Stimmungsmache, die Sprache die hier verwendet wird klingt aber nach Hetze. Das tut dem Sinn hinter dem Newsletter nicht gut, Verfasser glauben Sie mir.

    ZU: Lars schreibt: November 19, 2013 um 12:05 vormittags
    …………..Das divide et impera scheint Kerngeschäft der AfD zu sein. Auf Bundesebene entsorgte sie die FDP und wurde damit Steigbügelhalter von rot rot grün………….
    Schön wenn jemand in der Lage ist lateinische Sätze einzustreuen ( der alte Machiavelli wird sich freuen) , kleiner Tipp; dann bitte auch den restlichen Text anspruchsvoll gestalten. „Praktisch passiert da ganz WAS anderes“ klingt dann zu einfach. Und ehe die FDP auf Bundesebene völlig entsorgt wird würde ich noch einmal Wahlkampf machen, dass die Stube raucht ( das mal so nebenbei, denn der liberale Gedanke ist mir sehr wichtig, auch wenn die FDP ihn zeitweilig verloren hat im Freudentaumel seiner hohen % )

    Zu: Carsten Neumann schreibt:
    November 19, 2013 um 7:57 vormittags
    ………..Was Frauke Petry betrifft, dürfte diese nach meiner Einschätzung in erster Linie daran interessiert sein, sich einen Versorgungsposten über die Partei zu besorgen………….
    Einen Versorgungsposten zu erhalten betrifft nicht nur Fr. Petry. Da gibt es noch mehr „ach so wichtige“ Mitglieder für die dies eine wichtige Einnahmequelle ist. Das immer wieder die gleichen Personen genannt werden ist einfach dumm. Es gibt genügend andere Personen und dadurch erscheint dieser Newsletter ebenfalls sehr/zu einseitig und hetzerisch.Entweder ist der Schreiber des Newsletters sehr schlecht informiert oder hat es nur auf einzelne Personen abgesehen um diese in Mißkredit zu bringen. Fatal !!!

    Allgemein; es ist doch –doof- wenn sich eine Blog der sich „Blocki Blocker Blog“ nennt, die Möglichkeit erhält dem Newsletter so in die Parade zu fahren. Also wie wäre es mit einem anderen Schreibe, die dann Früchte trägt die nicht nur faul sind???

    • @mg: Der Alternative Newsletter entstand als Reaktion auf die Ausgrenzung und Unterdrückung demokratischer und kritischer Parteimitglieder und Meinungen innerhalb der AfD Bayern. Die dortigen Landesvorstände und ihre Mitläufer – genannt die Ostersonntagsbande, da sie die Macht am Ostersonntag im kleinen Kreis unter Ausschluss der Mitgliedermehrheit und der Öffentlichkeit ergriffen – verfolgen alle Kritiker und Demokraten auf jede erdenkliche Art und Weise: Obstruktionspolitik, Informationsvorenthaltungen, Verleumdungen, Hetze, Rufmord bis hin zu Parteiausschlussverfahren. In einem solchen restriktiven und diktatorischen Klima ist es nur noch möglich, Wahrheiten anonym auszusprechen oder aus der AfD auszutreten.

      Schnell stellten wir fest, dass sich diese Situation nicht nur auf den Landesverband Bayern beschränkt, sondern System in fast allen Landesverbänden und der Bundespartei hat. Sicherlich verleitet die unerträgliche Lage der AfD manchmal auch zu polemischer Schreibe.
      Machen Sie sich über die Rezeption des Alternativen Newsletters durch Journalisten keine Sorge. Diese erfolgte schon frühzeitig, Bsp: http://www.welt.de/politik/deutschland/article117552432/Bayern-AfD-von-Egomanie-und-Inkompetenz-geplagt.html . Was meinen Sie denn, auf welche Art und Weise beispielsweise die Nachricht über die Insolvenz Frauke Petrys oder über die umstrittenen Darlehen (die übrigens sogar innerparteilich heftig diskutiert werden) in die Massenmedien gelang?

      Wie unsere Artikel zeigen, konzentrieren wir uns nicht nur auf das Führungspersonal der Bundespartei und auf wenige Personen. Klicken Sie sich einfach mal durch unser Menü. Allerdings hat das Führungspersonal der Bundespartei mit seinem Gebahren sehr wohl eine Vorbildfunktion und Auswirkungen auf die Länder- und Provinzfürsten der AfD, und hat somit besondere Aufmerksamkeit verdient. Dass uns ein kleiner Blog in die Parade fuhr, können wir nicht erkennen. Bisher stellten sich all unsere Informationen als richtig und korrekt heraus.

      Sie kritisieren darüber hinaus den Stil und die Sprache anderer Kommentatoren. Bitte beachten Sie zunächst Ihren eigenen Schreibstil, der ebenso als recht einfach zu charakterisieren ist und keine Interpunktion kennt. Bsp: „Das immer wieder die gleichen Personen genannt werden ist einfach dumm.“ – korrekt und besser formuliert: Dass (scharfes S) sich die Artikel immer wieder auf dieselben Personen beziehen, erscheint mir redundant.

  6. Das meine Kommentare nicht freigeschaltet werden, juckt mich nicht im geringsten. Es gibt ja noch Facebook. Außerdem zeigt es wie undemokratisch der ach so demokratische Newsletter ist, der angeblich für Meinungsfreiheit und Transparenz ist. Ist seid nichts weiter als eine üble und widerliche Hetzseite, die miese kleine Ratten als Autoren hat. Beschäftigt euch doch mal mit Peter von Wolffersdorff, diesem Versager auf allen Ebenen.

  7. Die Beleidigungen sind nur Beleg dafür, wie tief das intellektuelle Flugniveau manch AfD Mitgliedes ist. Mehr als 95 der Wähler brachten das zur BTW klar und deutlich zum Ausdruck.

  8. Komisch, wieso wird dann mein Kommentar nicht freigeschaltet, den ich auf Facebook veröffentlicht habe? Ich wüsste nicht was daran beleidigend ist, wenn man Zahlen und Fakten veröffentlicht, die dem Artikel widersprechen. Passt wohl eher nicht ins Bild oder was?

  9. Lieber Alternativer Newsletter, macht einfach so weiter! DER SPIEGEL wurde jahrelang wg. seiner Sprachbildung in den 1950er in 1960er Jahren angefeindet, um über die zutreffenden Inhalte hinwegzutäuschen. Eine schmissige Verbalisierung hellt das Dunkel der AfD kräftig auf und unterstreicht den Inhalt. Wir wissen doch alle, dass der narkotisierte AfD-Fanatiker eh nicht wachzurütteln ist. ER kann nicht der Maßstab der Investigation sein. Auch mir ist aufgefallen, dass viele Informationen vom AN stammen, z.B. gestern in DIE WELT http://www.welt.de/politik/deutschland/article122039855/Die-AfD-sieht-sich-in-einem-krisenhaften-Zustand.html oder über FRAUKE PETRY im NEUEN DEUTSCHLAND http://www.neues-deutschland.de/artikel/836185.afd-sternchen-in-sachsen-ging-unter.html oder über die RECHTSRADIKALEN in der AfD CHEMNITZ bei der FRANKFURTER RUNDSCHAU http://www.fr-online.de/bundestagswahl—hintergrund/bernd-lucke-afd-europawahl–ueberraschungen-fuer-bernd-lucke,23998104,25004678.html. Die Kritik an schwungvollen, metaphorischen, aber auch ätzenden Formulierungen soll die Auseinandersetzung mit den Fakten verhindern.

  10. Kann Ihnen nur beipflichten Andreas Hofer. Dass bei den AfD Fanatikern die Nerven blank liegen sieht man auch in den online Kommentarspalten der AfD Fanzeitung. Diese Zeitung schoß sich mit ihrer offensichtlichen Hofberichterstattung selbst ins Knie und nun haben Zeitung wie Fangruppe ein Problem. Da haben einfach mal wieder zuviele Leute das Fell des Bären verteilt obwohl der noch gar nicht geschossen war und die Leute nur wussten, dass es einen Bären geben soll. Niemand wusste aber ob der Bär überhaupt existent und auf Grund schlechter Geländebedingungen jagbar ist. Der schönste Bär nutzt nichts, wenn er im tiefen Wald an einsamen Ort in einem morastigen Sumpf sitzt.

    Viel mehr waren zuviele Blinde der Meinung den Weg zum Bären weisen zu können und die sehenden Tauben folgten blind. Derweil hörten die Sehenden was da wirklich in der schönen blau roten AfD Tüte war.

    Allein die Frage Alexander Gaulands auf dem sogenannten Gründungsparteitag der AfD Brandenburg ob denn die kandidierenden Schatzmeister Ahnung vom neudeutsch Fundraising genannten Geld eintreiben haben, war so was von daneben, dass es den Leuten glatt die Schuhe auszog. Ein Schatzmeister soll nach Parteiengesetz Geld verwalten. Es ist nicht seine Aufgabe, Geld einzutreiben und dürfte erklären warum der AfD Brandenburg gerade der Schatzmeister samt weiterer Vorstandsmitglieder abhanden kam. Dies erklärt weiterhin, warum es immer noch kein Protokoll vom Gründungsparteitag der AfD Brandenburg gibt. Da könnte man ja dann nachlesen, dass Gauland diese Frage stellte und sich einjeder seinen Teil denken. Spätestens mit dieser Frage war die Katze aus dem Sack. Denen ging es nie darum eine echte Alternative zu sein und schon gar nicht für Deutschland. Die haben nur wie zu New Economy Zeiten eine Marketingblase geblasen um damit Geld zu zocken. Wo ist der Unterschied zu denen, die früher den Leuten erzählten: „Wenn das Geld im Beutel klingt, deine Seele in den Himmel springt.“ ?

    Dass nun bei den Fachtans dieser Welt, die Gauland & Konsorten hier https://alternativernewsletter.wordpress.com/2013/10/29/afd-brandenburg-brief-prof-dr-ludwig-cromme-an-die-mitglieder-und-forderer/ und anderswo huldigen was das Zeug hält und Ulbricht wie Honecker ihre wahre Freude gehabt hätten ein Problem mit der eigenen Glaubwürdigkeit bekommen ist doch logisch.

    Nun kehrt sich nämlich Geldgier ins Gegenteil um. Die so verlockend noch im August am Horizont hängenden saftigen Bockwürste waren eine Fata Morgana. Der Afd Fanzeitung kündigten viele die Freundschaft wie ebenfalls den Kommentarspalten entnehmbar. Ein Anwalt der noch jetzt der AfD so huldigt, dass einem russischen Ikonen anbetetendes Mütterchen die Tränen vor Rührung in die Augen schiessen, dem laufen die Mandanten weg. Anstelle des warmen wohligen Bärenfelles trat Schmalhans der Küchenmeister dem als nun nackter Kaiser in nebligen nasskalten November vor Kälte die Knie schlottern und Hände zittern. Wie will so jemand ein wärmendes Süppchen kochen?

    Bleibt nur an die Redaktion des Alternativen Newsletter zu sagen: Macht weiter so, ihr seid auf dem richtigen Weg. Deutschland kann alles andere gebrauchen als Kriecher, die laufend auf der eigenen Schleimspur ausrutschen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s