Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern: Dr. Brigitte Stöhr – die unsichtbare 1. Stv. Landesvorsitzende

Auf der Webseite der AfD Bayern keiner Silbe wert: Lebenslauf nicht einmal in Kurzfassung. Kein Foto. Schlichtweg nicht vorzeigbar? Ganz einfach: nicht der Rede wert.

Der Einzug in den Bundestag – das wäre der Eurorettungsschirm gewesen für die 53-jährige Münchnerin Dr. Brigitte Stöhr. Seit dem Jahr 2012 arbeitet die Chemikerin als „selbständige Beraterin“. Wie ärgerlich nur, dass der Gründungszuschuss des Arbeitsamtes zeitlich begrenzt ist.

Im Anschluss an die Förderung des Arbeitsamtes wäre ein Bundestagsmandat bequemer gewesen. Leider erreichte die Alternative für Deutschland nur 4,7% der Stimmen. Jetzt steht wohl knappes, staatliches Arbeitslosengeld 2 an statt luxuriöser, staatlicher Abgeordnetendiät.

Brigitte Stöhr in der Mitte zwischen Schuhverkäufer Michael Göschel und Bankrotteur Fritz Schladitz  von der Ostersonntagsbande auserwählte Pfingstnachrückerin Listenplatz 2 der AfD Bayern

Dr. Brigitte Stöhr in der Mitte
zwischen Schuhverkäufer Michael Göschel und Bankrotteur Fritz Schladitz
von der Ostersonntagsbande auserwählte Pfingstnachrückerin
Listenplatz 3 der AfD Bayern

Der Landesvorsitzende André Wächter interessierte sich brennend für Einzelheiten aus dem Leben seiner Vorstandskollegin. Die beiden sind sich nämlich mittlerweile spinnefeind. Lediglich das Wissen um die krummen Machenschaften und Unregelmäßigkeiten schweißt die beiden, wie den gesamten Landesvorstand, überhaupt noch zusammen.

Um an belastendes Material gegen seine Stellvertreterin zu gelangen, ließ der Werktags in München wohnende André Wächter sogar seine Freundin und in Coburg lebende Mutter seines Kindes Gesetze brechen und gegen ihren Arbeitsvertrag verstoßen. Die gutgläubige Frau benutzte ihre Arbeitsstelle im Arbeitsamt Coburg, um illegal an Informationen über Dr. Brigitte Stöhr zu gelangen.

Der Coburger André Wächter, frisch gekürter Oberbürgermeisterkandidat für München, legt Wert auf totalitäre Kontrolle im Landesverband Bayern. Es ist immer nützlich, jederzeit passende, kompromittierende Informationen parat zu haben. Die waren bei Dr. Brigitte Stöhr nicht schwer zu finden: der naiven Freundin Wächters sei Dank. Ihr droht nun ein Disziplinarverfahren durch das Arbeitsamt Coburg und sogar der Verlust des Arbeitsplatzes. Die Ratenzahlung des gemeinsamen Häuschens in Coburg ist gefährdet. Der Kontrollwahn eines deutlich überforderten Landesvorsitzenden gefährdet die berufliche und soziale Existenz einer jungen Familie.

Wie konnte es so weit kommen?

Auf der Gründungsversammlung des Bezirkes Oberbayern am 09.05.2013 stellten die Ostersonntagsgauner die unscheinbare Frau Stöhr das erste Mal einem größeren Publikum vor. Sie platzierten sie demonstrativ mit anderen Günstlingen am Tisch der Ostersonntagsbande um den damaligen Landesvorsitzenden Wolf-Joachim Schünemann. Der Landesvorstand suchte eine gefügige, ungefährliche und gesellschaftsfähige Frau für die ersten Plätze der bayerischen Landesliste. So stieß die Bande auf Brigitte Stöhr. Ihr Doktortitel galt zwar als das einzig Vorzeigbare an ihr, fiel jedoch umso mehr ins Gewicht, da die übrigen selbst erwählten Spitzenkandidaten, die Landesvorstandsmitglieder selber, wenig bis gar nichts vorzuweisen hatten. Auf besondere Empfehlung des „Tagungspräsidenten“ der Gründungsversammlung, André Wächter, damals Landesschatzmeister, wählten die Claqueure Stöhr auf Anhieb als 2. Stv. Vorsitzende in den Bezirksvorstand Oberbayern. Bei mehreren Wahlgängen übernahm sie die Vorstellung von Monica-Ines Oppel, die an diesem Tag verhindert war und daher unglücklicherweise den Einzug in den Bezirksvorstand knapp verpasste. Die Ostersonntagsbande brachte die Wächter-treue Juristin dann später als Landesschiedsrichterin und als Leiterin des Fachausschusses für Recht und Inneres unter.

v. l. n. r.: Michael Göschel,Jochen Seeghitz, Dr. Brigitte Stöhr, Andre Wächter, Marie von Kienlin, Fritz Schladitz (es fehlt: Tobias Zeiler) Ostersonntagsvorstand mit den Pfingstnachrückern Stöhr und Zeiler (nicht im Bild, da Gerüchte verbreitend)

v. l. n. r.: Michael Göschel, Jochen Seeghitz, Dr. Brigitte Stöhr, Andre Wächter, Marie von Kienlin (zurückgetreten), Fritz Schladitz (es fehlt: Tobias Zeiler)
Ostersonntagsvorstand mit den Pfingstnachrückern Stöhr und Zeiler (nicht im Bild)

An Pfingsten ergriff Brigitte Stöhr dann die zweite Chance in der „Partei der wirtschaftlichen Kompetenz“, wie sich die AfD gerne selbst bezeichnet: im Wohnzimmer der Ostersonntagsbande in Nürnberg und Dank der unterstützenden Propaganda Wächters & Co war die Wahl zur 1.stv. Vorsitzenden der AfD Bayern nur noch eine Formsache.

Ihre Leistungen für die AfD Bayern seit diesem Zeitpunkt lassen sich sehr kurz zusammenfassen:

Nichts.

Diese eindeutige Feststellung dürfte der letzte gemeinsame Nenner des völlig zerstrittenen Landesvorstandes der AfD Bayern sein.

Die Pressearbeit Stöhrs war schlichtweg katastrophal. Sie schaffte es, dass niemand aus der Medienlandschaft von Bernd Luckes Besuch in München kurz vor der Bundestagswahl erfuhr. Spätestens für diese Glanzleistung und zu diesem Zeitpunkt hätte die AfD Bayern sie ersetzen müssen.

Abgesehen von einer ostersonntagsbandenüblichen Aussage in der Süddeutschen Zeitung, dass es eben nicht so einfach sei, „diese Leute [die Mitglieder] auf eine einheitliche Linie zu bringen“ (SZ vom 7.7.13: Vorwürfe gegen bayerischen AfD-Landesvorstand: „Die Gier war größer als die Vernunft“) war von ihr nichts zu hören, nichts zu sehen. Eine komplette Fehlbesetzung. Bundestagswahlkampf? Stell Dir vor, es ist Wahlkampfzeit und alle gehen hin, nur nicht die 1. Stv. Vorsitzende. Traurig und beschämend, aber wahr.

So lässt der Landesvorstand Dr. Brigitte Stöhr auf seiner Propaganda-Webseite vorstellen

So lässt der Landesvorstand Dr. Brigitte Stöhr auf seiner Propaganda-Webseite vorstellen

Wofür sitzt Frau Dr. Brigitte Stöhr noch im Landesvorstand ?

Das weiß wirklich niemand und am wenigsten wahrscheinlich sie selbst.

Frau Dr. Stöhr, bitte tun sie uns allen einen Gefallen, und am meisten sich selbst. Alle aussichtsreichen Listenplätze und Fleischtröge sind außer Sichtweite. Es winken so schnell keine Abgeordnetendiäten mehr. Bitte machen Sie den Weg frei für Menschen, die in der AfD Bayern etwas beizutragen haben, Mitglieder, welche die AfD vorwärts bringen können, Parteifreunde, die überhaupt in der Lage sind, irgendetwas zu bewegen, und nicht nur auf einen bezahlten Posten warten.

Dann interessiert es auch keinen Menschen mehr, ob sie wirklich ein Problem mit oder ohne Alkohol haben, wie viele Zigaretten Sie am Tag rauchen, ob Sie bereits Hartz IV beziehen oder auch nicht, und ob wirklich nur ein einziges Kleid in Ihrem Schrank hängt.

Es ist uns wirklich egal. Allen.

Bitte nutzen Sie Ihre langjährige Industrieerfahrung und stellen sich dort wieder zur Verfügung. Man wird es Ihnen danken. In der AfD.

Sie bezeichneten die AfD als die „Partei des gesundes Menschenverstandes“. Lassen Sie uns Wort halten und diesen gemeinsam benutzen.

Bitte machen Sie den Weg freI.

Die Redaktion des Alternativen Newsletters sichert Ihnen freies Geleit und einen würdigen Abgang zu.

Lesen Sie Teil 1 und 2 unserer Serie “Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern”:
Tobias Zeiler – Wächters williger Erfüllungsgehilfe
André Wächter – ein kleiner Sachbearbeiter will um jeden Preis nach oben

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4 Gedanken zu „Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern: Dr. Brigitte Stöhr – die unsichtbare 1. Stv. Landesvorsitzende

  1. @Svenja: Die Feindaufklärung meldet:
    – Doktortitel seit zu Guttenberg kein Garant für Qualität.
    – Umbenennung AfD in CdvE geplant.
    – CdvE steht für Club der verkrachten Existenzen.
    IM Lars am Ort der Niederkunft im Jahre des Herren 2013

  2. @AN: Wie wahr, wie wahr. Es ist schon ein wahres Engelchen die Sachsenbraut. Wer hätte gedacht, dass im angehenden 21.Jahrhundert immer noch so primitive männliche Instinkte eine ganze Partei aufmischen können? Zeige ein paar alten Opas eine jüngere Frau und sie drehen frei. Mal sehen, was Svenja dazu sagt.

  3. @Lars: Die Feindaufklärung meldet:
    – Nymphomaninnen vermehrt in Leipzig gesichtet.
    – Schwerpunkt alte Stasihochburg Runde Ecke.
    – Ambulante Pflegedienste teilen massenhaft Tempos an Speichel leckende alte Männer aus.
    Geschehen am Ort der Niederkunft im Jahres des Herren anno domini 2013

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