Petrys Säuberungswelle in der AfD Sachsen läuft auf Hochtouren – Verzahnung mit der rechtsgerichteten Pro-Bewegung/DSU

Wer nach den dubiosen AfD Finanzen fragt, der wird entsorgt

Den braunen Marsch durch Sachsen hatte Frauke Petry bereits vor der Gründung der AfD vorbereitet. Als sich die Mitglieder am 28.04.2013 in Leipzig versammelten, um den Landesverband zu gründen, war die rechte Messe der Pfarrersfrau bereits gelesen, siehe Bericht vom 07.09.2013 und Bericht vom 25.09.2013 und Bericht vom 04.10.2013. Zahlreiche Ex-Mitglieder gescheiterter Parteien des Rechtsaußensegments, vor allem aus der FREIHEIT, der SCHILL-Partei, der DSU, DVU, der FREIEN UNION, der Sächsischen Volkspartei und der OFFENSIVE D dürfen sich an Petrys Parteibrust lehnen.

Aber auch in das rechtsradikale Lager gewechselte Ex-SED und Ex-StaSis sowie Ex-KZ-Wärterinnen auf Burg Hoheneck („Wachteln“) freuen sich über GRÖBAZ-Zuwendungen, solange sie nutzen. Bis zur Bundestagswahl am 22.09.2013 übte sich das AfD-Sternchen – wie beim rechten politischen Rand üblich – in verbaler Zurückhaltung, zumindest nach außen, z.B. heißt Islam-Hass für die Öffentlichkeit „Islam-Kritik“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ wird mit „Migrationsproblemen“ camoufliert – als ob der Wähler sich dauerhaft verblödet! Die Abteilung Volksverdummung genießt in der AfD höchstes Ansehen, nicht nur bei Frauke Petry und Bernd Lucke.

Frauke Petry AfD Bundessprecherin und Landesvorsitzende Sachsen Pleitier und GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) peitscht den LV Sachsen unaufhaltsam auf rechtsradikalen Kurs

Frauke Petry
AfD Bundessprecherin und Landesvorsitzende Sachsen
Pleitier und GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten)
peitscht den LV Sachsen unaufhaltsam auf rechtsradikalen Kurs

Im AfD-Innenverhältnis jedoch peitscht das „AfD-Luder“ (Spitzname für Petry im Bundesvorstand) nicht nur einen rechtspopulistischen, sondern tendenziell auch klar faschistoiden Kurs seit Anbeginn durch – bis in die Nähe der Beobachtung durch den Verfassungsschutz (siehe Bericht vom 06.11.2013). Den Kreisverband Chemnitz lieferte GRÖBAZ bereits an die rechtsgerichtete PRO-Bewegung/DSU aus (Bericht vom 03.11.2013)

Die Maske fällt. Ihr Co-Sprecher im Bundesvorstand, Bernd Lucke, nickt stets wohlwollend. Immerhin wird er persönlich mit den Rechtsradikalen, z.B. aus Chemnitz, medial in Verbindung gebracht (siehe Frankfurter Rundschau 06.11.2013). Das gefällt dem Bundes-Bernd sichtlich, fischt er doch wie Petry gerne im braunen Gewässer (siehe Bericht vom 04.10.2013), um sich dann öffentlich zu echauffieren, warum die AfD so übel rieche. Beide, Petry und Lucke fahren eine Doppelstrategie: ER sagt NEIN zu den Rechtsradikalen, SIE sagt JA (sogar die distinguierte FAZ am 07.10.2013 fällt darauf herein).

Uwe Wurlitzer, genannt „Bulldogge“ Kreisvorsitzender der AfD in Leipzig, kooptiert im Landesvorstand bekennender Islamhasser (Interview im Deutschlandfunk vom 22.08.2013)

Uwe Wurlitzer, genannt „Bulldogge“
Kreisvorsitzender der AfD in Leipzig, kooptiert im Landesvorstand
bekennender Islamhasser (Interview im Deutschlandfunk vom 22.08.2013)

Nachdem die de-facto-Fusion mit PRO-CHEMNITZ-DSU ohne nennenswerten Aufschrei der AfD-Basis durchgewunken wurde (siehe Bericht vom 03.11.2013), landete Frauke Petry jetzt ihren nächsten Coup: Karl-Heinz Obser, Ex-Stadtrat in Leipzig (1999-2009) und Ex-Landesvorsitzender der DSU Sachsen, wurde von der AfD Leipzig herzlich als neues Mitglied aufgenommen (siehe Pressemitteilung AfD Leipzig vom 11.12.2013).

Der Leipziger AfD-Boss Uwe Wurlitzer (AfD-Jargon „Bulldogge“) und sein Vorstandskollege Hans-Thomas Tillschneider jubilieren. Beide sind als Islam-Hasser aktenkundig (siehe Bericht vom 30.10.2013: Leipzig auf Anti-Islam-Kurs) und freuen sich mit Frauke Petry über den Zustrom von Rechts. Der Kreisverband Leipzig gilt nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit als rechtsextremste Gliederung.

Karl-Heinz Obser, geb. 31.10.1947  Ex-Stadtrat in Leipzig und Ausländerhasser wurde von der CDU-Fraktion wg. Rechtslastigkeit ausgeschlossen 1995 bis 11/2013 DSU, bis 10/2010 DSU Landesvorsitzender Sachsen PRO DEUTSCHLAND Aktivist, seit 12/2013 AfD Leipzig ohne Wahl sofort zum Kreisvorstand der AfD Leipzig ernannt (kooptiert)

Karl-Heinz Obser, geb. 31.10.1947
Ex-Stadtrat in Leipzig und Ausländerhasser
wurde von der CDU-Fraktion wg. Rechtslastigkeit ausgeschlossen
1995 bis 11/2013 DSU, bis 10/2010 DSU Landesvorsitzender Sachsen
PRO DEUTSCHLAND Aktivist, seit 12/2013 AfD Leipzig
ohne Wahl sofort zum Kreisvorstand der AfD Leipzig ernannt (kooptiert)

Karl-Heinz Obser ist seit 1995 DSU-Mitglied, ein Bilderbuch-Rechtspopulist. Mit beschränkten politischen Vorstellungen aber ausgeprägtem Fremdenhass wurde er aus der CDU-DSU-Fraktion geworfen („Ein Leipziger Stadtrat redet Amok“, siehe Leipziger Internetzeitung 07.03.2008). Einige Jahre zuvor hatte er bereits versucht, in Sachsen ein „schwarz-braunes Bündnis“ aus NPD, Republikaner, DSU, DVU, Sächsische Volkspartei und anderen rechtsradikalen Spinnern zu schmieden (siehe Leipziger Internetzeitung 19.09.2007). Hierfür trat er auch gemeinsam mit Martin Kohlmann (Ex-REP, Ex-DSU, PRO CHEMNITZ) als Aktivist der PRO BEWEGUNG am 21.08.2010 auf, die vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet wird (siehe DER STERN 18.09.2012). Am Traum einer rechtsradikalen Einheitspartei hält Obser bis heute fest (siehe bnr 23.08.2010) – Frauke Petry und Bernd Lucke sollen nun den Traum erfüllen.

Auf dem o.g. Kreisparteitag der AfD in Chemnitz (02.11.20103) wurde in Anwesenheit und auf Drängen von Frauke Petry der PRO-CHEMNITZ-DSU-Stadtrat Joachim Ziems zum AfD-Schatzmeister ernannt (siehe Bericht vom 03.11.2013). Die Fraktion PRO CHEMNITZ-DSU um den Vorsitzenden Martin Kohlmann (Ex-REP, Ex-DSU) macht aus ihrer faschistoiden Gesinnung kein Geheimnis und verfügt über exzellente Verbindungen zur NPD und anderen rechtsradikalen Gruppierungen (siehe Bericht vom 03.11.2013 und auch Bericht vom 06.11.2013).

Erst vor wenigen Tagen fiel PRO-CHEMNITZ-DSU-Chef Martin Kohlmann mit einer Hass-Rede auf (siehe Youtube zur einer Ansprache am 12.10.2013). Genau dieses politische Gesinde versammelt Frauke Petry gerne um sich und lässt verkünden, die rechten Stadträte sprächen ab sofort für die AfD (siehe FREIE PRESSE 04.11.2013). Ein Parteitagsmandat existiert natürlich nicht in der „Von-Oben-Partei“ AfD.

Die Gründer der PRO SACHSEN v.l.n.r.: Mirko Schmidt (Sächsische Volkspartei), Henry Nitzsche (Arbeit, Familie, Vaterland),  Roberto Rink (DSU), Johannes Hertrampf (Freiheitliche)

Die Gründer der PRO SACHSEN
v.l.n.r.: Mirko Schmidt (Sächsische Volkspartei), Henry Nitzsche (Arbeit, Familie, Vaterland),
Roberto Rink (DSU), Johannes Hertrampf (Freiheitliche)

Die rechtspopulistische DSU („Deutsche Soziale Union“) unterhält im sächsischen Vogtland ihre Bundesgeschäftsstelle, deren Bundesvorsitzender Roberto Gottfried Rink wohnt in Treuen b. Plauen (siehe Impressum DSU-Internetauftritt). Roberto Rink ist zugleich stv. Landesvorsitzender der PRO BEWEGUNG in Sachsen (siehe Vorstand PRO SACHSEN), also „rechter Kamerad“ der PRO CHEMNITZ-DSU. Vom Vogtland aus agiert Rink quasi in unmittelbarer Nachbarschaft zu Frauke Petry. Was liegt näher als die Bündelung aller rechtsradikalen Kräfte innerhalb Sachsens?

Seit Jahrzehnten träumt Roberto Rink von einem schlagkräftigen rechten Netzwerk (siehe sein Interview in DER SPIEGEL 03.05.1993). Das dachte sich wohl auch Frauke Petry, die nicht erst seit der fulminanten Pleite Ihrer Firma PurInvent (siehe Bericht vom 15.10.2013) bei demokratisch gesinnten AfD-Mitgliedern nur noch GRÖBAZ genannt wird (größte Blenderin aller Zeiten). Das Fundament ihrer sächsischen Schreckensherrschaft sind Burschenschaften, DIE FREIHEIT und andere rechte Kleinparteien, Ex-SED sowie Ex-StaSis (siehe Bericht vom 09.07.2013).

Aus dem Leipziger Vorstandsumfeld heißt es, der Kreisverband stehe auf der Kippe zwischen dem liberalen und dem reaktionären Flügel, deshalb wolle die Rechts-Fraktion auf Verlangen Petrys schnell Fakten schaffen. In Leipzig hatte die AfD zum Boykott islamischer Gläubiger aufgerufen. Uwe Wurlitzer, der die CDU verließ weil diese „zu links“ sei, verkündet per Pressemitteilung, dass der Islam nicht durch die Religionsfreiheit des Grundgesetzes gedeckt sei (AfD-Pressemitteilung vom 10.11.2013). In der gleichen Pressemitteilung ruft Petrys Speichellecker im Landesvorstand, Dr. Thomas Hartung, dazu auf, den Islam zu bekämpfen nach dem Motto „Wehret den Anfängen“. Kein Wunder, dass diese offenen Verfasssungsfeinde in das Fadenkreuz des Verfassungsschutzes geraten könnten. Die ersten liberalen Mitglieder verließen bereits die AfD Leipzig. Seit Petrys Reichsparteitag vom 30.11.2013 haben mehrere Dutzend Mitglieder die AfD verlassen.

Demokraten, die nicht freiwillig den Landesverband Sachsen verlassen, werden gemobbt, terrorisiert und pogromartig verfolgt. Zahlreiche aufrechte Vorstandsmitglieder im Landesvorstand und in verschiedenen Kreisverbänden Sachsens verließen fluchtartig die ins rechtsextreme Lager abdriftende AfD.

Jüngstes Opfer der stalinistischen Säuberungswelle durch Frauke Petry: ROMAN TOPP. Der liberal-konservative Roman Topp gilt als ebenso demokratisch wie engagiert, multitalentiert wie basisorientiert, skurril wie erfindungsreich. Als Burschenschafter vertritt er nicht etwa die üblicherweise rechtsradikalen Tendenzen des Dachverbandes „Deutschen Burschenschaften“, die massenhaft die AfD unterwandern (DIE ZEIT 27.10.2013), sondern die liberalere Variante NEUE DEUTSCHE BURSCHENSCHAFTEN. Roman Topp ist ein Vertreter des gemäßigten, vor allem aber demokratischen Konservativismus, sozusagen das ideale AfD-Mitglied.

Roman Topp liberaler Konservativer mit internationalem Flair gemäßigter und demokratischer Buschenschafter Wahlkampf-Kopf des Kreisverbandes Leipzig jetzt Opfer der stalinistischen Säuberungswelle von GRÖBAZ in SACHSEN

Roman Topp
liberaler Konservativer mit internationalem Flair
gemäßigter und demokratischer Buschenschafter
Wahlkampf-Kopf des Kreisverbandes Leipzig
jetzt Opfer der stalinistischen Säuberungswelle von GRÖBAZ in SACHSEN

Genau diese politische Ortung wurde ihm jetzt zum Verhängnis. Wurde er im Bundestagswahlkampf noch als überdurchschnittlich engagiert gebraucht, musste er jetzt den Kreisvorstand mit warmen Worten verlassen (siehe Pressemitteilung vom 11.12.2013). Grund: Er weigert sich, ein Rechtsextremer zu sein resp. zu werden. Noch schwerer wiegt indes sein Pochen auf demokratische Partizipation VON UNTEN NACH OBEN. Solche politischen Anomalien führen in Petrys „Reichsland Sachsen“ zum politischen Tod. Roman Topps größter Fehler war indes, den im kriminellen Grenzbereich ausgehandelten „Vergleich“ des von Lucke installierten (in der Satzung nicht existenten) „Kasseler Konvents“ zu hinterfragen (siehe Vergleich hier). Er durchschaute die Spendenproblematik des Bundesvorstandes um den Reder Dr. Folkard Edler über 1 Mio EURO (siehe Bericht vom 08.11.2013 und Andreas Kemper 16.12.2013 und Süddeutsche Zeitung vom 15.12.2013).

Jeder sächsische Kreisverband erhält aufgrund dieser Lucke-Erpressung anstatt ca. € 7.200,00 nur noch ca. € 850,00 in 2014, denn die Zuwendung aus der staatlichen Teilfinanzierung für Sachsen wurde dadurch von ca. € 94.000,00 auf ca. € 13.000,00 gekürzt. Lucke will damit die verdeckte Großspende über € 1.000.000,00 des Reeders Dr. Folkard Edler (getarnt als Darlehen über 2 x € 500.000,00) schnell zurückzahlen, bevor die Bundestagsverwaltung eine Strafe über den doppelten Betrag der Spende, also 2 Mio EURO, verhängt.

Selbst hartnäckigste Petry-Fans rätseln inzwischen über den Kurs ihrer Chefin. Ein Leipziger AfD-Demokrat im Kreisvorstand meint ernüchtert: „Ich glaube allmählich, die Petry soll die AfD auf Fascho-Kurs trimmen, um der NPD in Sachsen das Wasser abzugraben. Es geht gar nicht um eine eigenständige AfD-Politik“. Die Nazis schafften 2009 mit 5,6% den Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag (2004 noch 9,2%). Die AfD soll sich das rechtsradikale Sachsenpotenzial mit der NPD teilen, um das Nazi-Problem auch ohne Verbotsverfahren beim Bundesverfassungsgericht zu lösen, während die AfD triumphal in den Sächsischen Landtag einzöge. Diese Rechnung wird nicht aufgehen. Spätestens seit der Pleite ihrer Firma PurInvent GmbH (seit Gründung in 2007 niemals in die Gewinnzone gelangt) weiß der Beobachter, dass Frauke Pery nicht Rechnen kann (siehe Bericht vom 15.10.2013: AfD-Chefin ist Pleite, auch NEUES DEUTSCHLAND am 17.10.2013). Selbst wenn es die Vereinigte Rechtspartei gäbe, scheiterte diese an der 5%-Hürde. Und das wäre auch gut so.

Frauke Petrys größtes Problem: Sie kann nicht rechnen! Der Landesverband Sachsen erhält 2014 anstatt 94 TEURO  aus der staatlichen Parteienfinanzierung jetzt nur 13 TEURO (dies bedeutet: jeder sächsische Kreisverband erhält 2014  anstatt ca. 7.200 EURO nur noch ca. 800 EURO)

Frauke Petrys größtes Problem: Sie kann nicht rechnen!
Der Landesverband Sachsen erhält 2014 anstatt 94 TEURO
aus der staatlichen Parteienfinanzierung jetzt nur 13 TEURO
(dies bedeutet: jeder sächsische Kreisverband erhält 2014
anstatt ca. 7.200 EURO nur noch ca. 800 EURO)

Der Freistaat Sachsen leidet sehr unter dem Image, ein Hort der Nazis zu sein, nicht erst seit den Pogromen in Hoyerswerda 1991 (siehe auch Bilder zu HY 1991). Das Mitglied des Leipziger AfD-Vorstands, das trotz NVA-Vergangenheit den Weg zur liberalen Demokratie fand, seufzt verzweifelt: „Vielleicht war das ja der Grund, warum die Petry des öfteren in das US-Konsulat einbestellt wurde“ (siehe Bericht vom 17.10.2013). Es wäre nicht das erste Mal, dass externe Kräfte auf politische Organisationen einwirkten. Statt 5,6 % für die NPD, werden die rechten Stimmen auf AfD und NPD aufgeteilt, jeweils 2,8 %. Die seit einem Jahrzehnt polternde hässliche Fratze der Sachsen-Nazis wäre verschwunden. Die AfD auch. Frauke Petry hätte dem Sachsen-Volk einen demokratischen Dienst erwiesen, nämlich die Versenkung der politisch Rechten. Die AfD soll gemäß Bernd Lucke und Frauke Petry eine rechtspopulistische Partei sein nach dem Motto „Spalte und herrsche“. Petry Heil. Petry Dank.

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19 Gedanken zu „Petrys Säuberungswelle in der AfD Sachsen läuft auf Hochtouren – Verzahnung mit der rechtsgerichteten Pro-Bewegung/DSU

  1. Die Formulierung „Das Mitglied des Leipziger AfD-Vorstands, das wegen seiner NVA-Vergangenheit den Weg zur liberalen Demokratie fand“ würde den Nagel besser auf den Kopf treffen. Es waren im Herbst 89 Generale und Offiziere der NVA die ein Blutbad verhinderten. Honecker gab der NVA den Schießbefehl. Honecker, Modrow & Co. wollten damals Blut sehen. NVA Generale verhinderten es. Ihnen nachgeordnete Kommandeure folgten ihren Generälen und eben nicht der SED Politmafia.

    Die SED Kader, die heute in der AfD den Ton angeben, jubelten im Herbst 89 Honecker, Modrow & Co. zu. Die Wachteln in Hoheneck hätten genauso kurzen Prozess gemacht, wenn ihnen das befohlen worden wäre, wie SED Bürgermeister ab Anfang Oktober Internierungslager einrichteten in denen die Stasi zuführte oder wie verkappte MfSler, die als Kriminalbeamte Kritiker jagten.

    Das Problem ist beileibe nicht die NVA. Das Problem sind die Luckes, Petrys, Henndorfs, Scheels und Edlers dieser Welt. Von letzterem treiben sich ja gleich mehrere Edlers im braunen AfD Mief herum wie wir alle seit letztem Sonntag wissen.

  2. Jahrelang bin ich für meine „stalinistischen Säuberungsaktionen“ beschimpft worden.
    Doch Prof. Bernd Lucke scheint zu wissen wie Politik funktioniert:
    Parteiausschlussverfahren, Parteischiedsgerichte – es muss demokratisch aussehen
    im „demokratischen Zentralismus“.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen

    Bewundernswert finde ich die neuen Begriffe, die Lucke dafür gefunden hat – z.B. im Handelsblatt.
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/parteichef-lucke-afd-ohne-querulanten-in-den-europawahlkampf/9219120.html
    >>>In allen Landesverbänden seien „Querulanten oder schwierige Persönlichkeiten“ abgewählt worden und „gute neue Vorstände“ gewählt worden<<<<

  3. [Zitat]
    … vor allem aus der FREIHEIT, der SCHILL-Partei, der DSU, DVU, der FREIEN UNION, der Sächsischen Volkspartei und der OFFENSIVE D dürfen sich …
    [/Zitat]

    Als regelmäßiger und dankbarer AN-Leser muß ich aber auch mal Kritik loswerden. Wenn ich o.a. Satz lese frage ich mich, ob da nicht ein Popanz aufgebaut wird. Wenn ich die Webseiten der einzelnen AfD-Verbände durchforste, finde ich gerade einmal drei ehemalige Schillianer unter den Vorständlern/Kandidaten: Mehlhorn (Bundespolizist) und Schuffenhauer (Lackierermeister). Zwar keine Akademiker, aber m. E. auch keine gescheiterten Existenzen. Den Dritten im Bunde zu finde überlasse ich den Leserinnen und Lesern des AN.
    Sollte ich mich trotz der hier geschilderten Ereignisse nach der Europawahl doch noch zu einem Mitgliedsantrag entscheiden und dieser würde positiv beschieden werden, wären wir vier Hansel sicherlich nicht in der Lage, das Ruder zu übernehmen.
    Eine weitere Frage stellt sich allerdings: Rekrutiert sich die Mehrheit dieser Überläufer etwa aus den ganz gewöhnlichen Parteinomaden, die lediglich auf Jagd nach Pöstchen und/oder Pfründen sind und die Partei wie eine heisse Kartoffel fallen lassen , wenn nichts mehr zu holen ist?

    • Hallo Rolf, Sie wundern sich, dass von einer „rechtsradikalen Übernahme der AfD“ gesprochen wird, obgleich kaum FREIHEITliche in den Vorständen gesichtet werden. Genau das ist ja der Trick. Genau so war es mit der FREIHEIT und Frauke Petry/Michael Muster bereits viele Monate vor dem Grundungskongress (28.04.2013) vereinbart worden. Die Rechtsradikalen sollten auf keinen Fall positionell auffallen, damit die Öffentlichkeit (und die in weiten Teilen dumme Journaille) nicht merkt. In Sachsen hat sich lediglich Ulrich Oehme (Chemnitz) nicht daran gehalten. Er wird seither von der FREIHEIT und von Petry pogromartig verfolgt, obgleich ein erzkonservativer Fundametalchrist.

      Tatsächlich werden die Rechtsradikalen vom Landesvorstand „kooptiert“ und/oder „beauftragt“. Lesen Sie mal das Protokoll des LPT vom 30.11.2013 und vergleichen Sie die Namen des Tagungspräsidiums, Zählkommission, Protokollanten u.s.w. mit der Mitgliederliste der FREIHEIT. Sie werden erkennen, die FREIHEIT-Jungs haben alles in der Hand – und niemand bemerkt es. Zu Protokollanten wurden z.B. der Islammhasser Tillschneider und der FREIHEIT-Bundesvorstand Julien Wiesemann „gewählt“, dzum Leiter der Wahlkommission ernannten die AfD-Doofen den bisherigen stv. Landesvorsitzenden der FREIHEIT Uwe Schuffenhauer. Ebenfalls in der Zählkommission war Marion Bretschneider, Ehefrau des amtierenden Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Tilo Bretschneider u.s.w. http://www.afdsachsen.de/download/lpt112013//2013_12_04%20Protokoll%202.%20LPT%20am%2030.11.2013_vorl.Entwurf.pdf Der AfD-Durchschnittsdummdödel ist so blöd, das einem die TRänen in die Augen schiessen.

      Interessant ist der letzte Punkt unter TOP 7: „Roland Ulbrich stellt den Antrag, einen TOP 21 „Absingen der Nationalhymne“ einzufügen. Der VL läßt über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird mit deutlicher Mehrheit angenommen“. – Nunja, es existieren ja auch keine wichtigeren Probleme in Deutschland und der AfD. Gefühlsduselei gemischt mit hektischem Nationalismus hilft darüber hinweg, dass geistige Windstille herrscht. Das haben die NAZIS auch so gemacht.

      Dieses Muster ersann Dr. Michael Muster in Anlehnung an Adolf Hitlers erstes Reichskabinett: Nur 2 Minister der neuen Reichsregierung vom 30.01.2013 gehörten der NSDAP an (Frick = Inneres und Göring = ohne Geschäftsbereich). Niemand dachte auch nur annähernd an „Machtergreifung“. Es war ein in der Weimarer Republik üblicher Regierungswechsel. Das kam jährlich (!) mehrmals vor. Erst HEUTE sprechen Historiker und Geschichtsbücher von „Machtergreifung“, damals fiel der Regierungswechsel gar nicht weiter auf (selbst der Fackelzug wurde erst später von der NS-Propaganda nach-inszeniert).

      Ach ja, um es am Schluss zu verraten: Uwe Schuffenhauer ist kein KfZ-Lackierer in Dresden. Das ist seine Tarnung. Schuffenhauer hat soviel Ahnung von Lackiererei wie der Fleischermeister vom Tierschutz. Uwe Schuffenhauer betreibt eine mysteriöse „Consulting-Firma“ in Zwickau (m & f consult GmbH, siehe http://firma-24.de/uwe-schuffenhauer-m-f-consult-gmbh-uhdestra%C3%9Fe-zwickau). Unternehmensgegenstand ist dieser Firma ist die Informationsbeschaffung und „Beratung“. Uwe Schuffenhauer ist der Extrem-Extremist am rechten Rand in Sachsen. Seine bisherigen „Erfolge“ waren Mitgliedschaften in SchiLL-Partei, Offensive D, Freie Union, DIE FREIHEIT und jetzt AfD. Zugleich tummelt er sich in diversen rechtsradikalen Milieus herum. Auf jeder AfD-Versammlung in jedem sächsischen Kreisverband taucht der Geheimdienstler auf und fummelt mit seiner externen Festplatte, seinem Notebook, Smartphone u.s.w. ALLES wird aufgezeichnet – natürlich ohne die Betroffenen vorab zu informieren oder gar das Einverständnis einzuholen. Der AfD-Durchschnittsdummdödel hat – wie in der Weimarer Republik die sog. Eliten – die Brutalität, Hinterfotzigkeit und Durchtriebenheit der rechtsradikalen Antidemokraten bids heute nicht verstanden.

      Die AfD Sachsen braucht DIE FREIHEIT nicht förmlich in den Landesvorstand zu hieven. DIE FREIHEIT hat die AfD Sachsen bereits strukturell übernommen. Wenn im nächsten Jahr die Landesliste zum Landtag erstellt wird, dann – und erst dann – kommen die braunen Ratten aus ihren Löchern, singen das Deutschland-Lied, erheben den rechten Arm und grölen: Petry Heil. Petry wird es danken.

  4. Hallo lieber Schreiber,
    warum schreiben Sie immer rechtsradikal und ausländerfeindlich?
    Ist ein deutscher Staatsbürger, der den schnellen Verfall und die negativen Veränderungen in Deutschland, zum größten Teil durch unterentwickelte und kriminelle Migranten anprangert, gleich rechtsradikal?
    Ich bin 70 Jahre alt und konnte in einem noch schönen Deutschland heranwachsen und arbeiten. Heute würde ich mit keinem jugendlichen mehr tauschen wollen. Unsere Regierung, treibt durch ihre verbrecherische Handlungen, dieses Land in den Ruin.
    Gut, dass es noch Menschen gibt, die Hirn und Mut haben, sich dagegen zu wehren.
    Ich persönlich wie kein Deutschland nach dem schlechten Vorbild der USA!
    Die AfD und die Linke, sind 10 mal besser, als unsere etablierten Parteien.
    Es wird noch etwas dauern, bis der deutsche Michel kapiert, dass er nur noch zum arbeiten gebraucht wird und sonst das Maul halten soll.
    Ein Bürgerkrieg wird unausweichlich kommen, dann gibt es halt auch bei uns Tote und Verletzte und die EU Diktatur wird wieder der Geschichte angehören.

    • Sehr geehrter Herr Buder,
      Sie sind offenbar (wie auch ich zunnächst) auch auf den Schein herein gefallen – ich bin Mitglied.
      Doch “Entscheidend ist was gemacht wird – nicht was im Parteiprogramm versprochen wird!” (Anonymous)
      Die AfD versprach mehr Demokratie in den Parteien und in der Europa-Frage –
      hatte aber von Anfang an ein Problem mit der innerparteilichen Demokratie.

      Lassen Sie sich nicht blenden – das Parteiprogramm ist bewusst so oberflächlich , die Detaildiskussion ist in eine „Programmkommission“ vertagt worden, die keine Ergebnisse liefern möchte. Es geht nicht um Inhalte, sondern um Macht.

      Schrieb doch Adolf Hitler bereits in „Mein Kampf“, 1943, Aufl., S. 197:
      „Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen auf die Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll.“
      Übrigens gab es auch 1932 einen Aufruf von 52 Professoren im Völkischen Beobachter. Auch die Nazis haben sich zunächst als „Professorenpartei“ positioniert – dann aber ihre Hierarchien mit Mitläuferpersönlichkeiten besetzt.

      Man steigt zwar nicht zweimal in den gleichen Fluss – doch manche Dinge wiederholen sich trotzdem – in veränderter Form!

  5. Rolf Sie sagen es. Die Mehrheit der Überläufer rekrutiert sich aus den ganz normalen Parteinomaden, die nur scharf auf gut dotierte Posten sind. Da nun warum auch immer der Einzug ins Parlament gründlich in die Hose ging, liegen die Nerven eben blank. Wo sich eben die Herren Scheel, van Raemdonck und Edler ganz ganz sicher waren, bald Frau Merkel vis a vi im Bundestag gegenübersitzen zu dürfen ist nun Schmalhans Küchenmeister. Der daraufhin einsetztende Selbstzerfleischungsprozess innerhalb der AfD die logische Konsequenz. Ist halt einfach blöd, wenn Dank Luckes Diktat am Ende vom Geld noch soviel Monat da ist.

    Dabei war das Ganze doch genial gedacht. Scheel und van Raemdonck werden neben Gauland mal eben schnell MdB. Edler II wird Geschäftstellenleiter AfD Brandenburg und wer genügend Speichel leckte für den wäre schon ein 400 Euro Job drin gewesen. Mehr brauchen die Märker eh nicht, die kennen ja seit Platzeck nichts anderes mehr.

  6. Hallo Rolf, Sie wundern sich, dass von einer “rechtsradikalen Übernahme der AfD” gesprochen wird, obgleich kaum FREIHEITliche in den Vorständen gesichtet werden. Genau das ist ja der Trick. Genau so war es mit der FREIHEIT und Frauke Petry/Michael Muster bereits viele Monate vor dem Grundungskongress (28.04.2013) vereinbart worden. Die Rechtsradikalen sollten auf keinen Fall positionell auffallen, damit die Öffentlichkeit (und die in weiten Teilen dumme Journaille) nicht merkt. In Sachsen hat sich lediglich Ulrich Oehme (Chemnitz) nicht daran gehalten. Er wird seither von der FREIHEIT und von Petry pogromartig verfolgt, obgleich ein erzkonservativer Fundametalchrist.

    Tatsächlich werden die Rechtsradikalen vom Landesvorstand “kooptiert” und/oder “beauftragt”. Lesen Sie mal das Protokoll des LPT vom 30.11.2013 und vergleichen Sie die Namen des Tagungspräsidiums, Zählkommission, Protokollanten u.s.w. mit der Mitgliederliste der FREIHEIT. Sie werden erkennen, die FREIHEIT-Jungs haben alles in der Hand – und niemand bemerkt es. Zu Protokollanten wurden z.B. der Islammhasser Tillschneider und der FREIHEIT-Bundesvorstand Julien Wiesemann “gewählt”, dzum Leiter der Wahlkommission ernannten die AfD-Doofen den bisherigen stv. Landesvorsitzenden der FREIHEIT Uwe Schuffenhauer. Ebenfalls in der Zählkommission war Marion Bretschneider, Ehefrau des amtierenden Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Tilo Bretschneider u.s.w. http://www.afdsachsen.de/download/lpt112013//2013_12_04%20Protokoll%202.%20LPT%20am%2030.11.2013_vorl.Entwurf.pdf Der AfD-Durchschnittsdummdödel ist so blöd, das einem die TRänen in die Augen schiessen.

    Interessant ist der letzte Punkt unter TOP 7: “Roland Ulbrich stellt den Antrag, einen TOP 21 „Absingen der Nationalhymne“ einzufügen. Der VL läßt über den Antrag abstimmen. Der Antrag wird mit deutlicher Mehrheit angenommen”. – Nunja, es existieren ja auch keine wichtigeren Probleme in Deutschland und der AfD. Gefühlsduselei gemischt mit hektischem Nationalismus hilft darüber hinweg, dass geistige Windstille herrscht. Das haben die NAZIS auch so gemacht.

    Dieses Muster ersann Dr. Michael Muster in Anlehnung an Adolf Hitlers erstes Reichskabinett: Nur 2 Minister der neuen Reichsregierung vom 30.01.2013 gehörten der NSDAP an (Frick = Inneres und Göring = ohne Geschäftsbereich). Niemand dachte auch nur annähernd an “Machtergreifung”. Es war ein in der Weimarer Republik üblicher Regierungswechsel. Das kam jährlich (!) mehrmals vor. Erst HEUTE sprechen Historiker und Geschichtsbücher von “Machtergreifung”, damals fiel der Regierungswechsel gar nicht weiter auf (selbst der Fackelzug wurde erst später von der NS-Propaganda nach-inszeniert).

    Ach ja, um es am Schluss zu verraten: Uwe Schuffenhauer ist kein KfZ-Lackierer in Dresden. Das ist seine Tarnung. Schuffenhauer hat soviel Ahnung von Lackiererei wie der Fleischermeister vom Tierschutz. Uwe Schuffenhauer betreibt eine mysteriöse “Consulting-Firma” in Zwickau (m & f consult GmbH, siehe http://firma-24.de/uwe-schuffenhauer-m-f-consult-gmbh-uhdestra%C3%9Fe-zwickau). Unternehmensgegenstand ist dieser Firma ist die Informationsbeschaffung und “Beratung”. Uwe Schuffenhauer ist der Extrem-Extremist am rechten Rand in Sachsen. Seine bisherigen “Erfolge” waren Mitgliedschaften in SchiLL-Partei, Offensive D, Freie Union, DIE FREIHEIT und jetzt AfD. Zugleich tummelt er sich in diversen rechtsradikalen Milieus herum. Auf jeder AfD-Versammlung in jedem sächsischen Kreisverband taucht der Geheimdienstler auf und fummelt mit seiner externen Festplatte, seinem Notebook, Smartphone u.s.w. ALLES wird aufgezeichnet – natürlich ohne die Betroffenen vorab zu informieren oder gar das Einverständnis einzuholen. Der AfD-Durchschnittsdummdödel hat – wie in der Weimarer Republik die sog. Eliten – die Brutalität, Hinterfotzigkeit und Durchtriebenheit der rechtsradikalen Antidemokraten bids heute nicht verstanden.

    Die AfD Sachsen braucht DIE FREIHEIT nicht förmlich in den Landesvorstand zu hieven. DIE FREIHEIT hat die AfD Sachsen bereits strukturell übernommen. Wenn im nächsten Jahr die Landesliste zum Landtag erstellt wird, dann – und erst dann – kommen die braunen Ratten aus ihren Löchern, singen das Deutschland-Lied, erheben den rechten Arm und grölen: Petry Heil. Petry wird es danken.

  7. @Jochen Schroeder,

    [Zitat]
    Lesen Sie mal das Protokoll des LPT vom 30.11.2013 und …
    [/Zitat]

    Auf die Tagungsprotokolle der AfD habe ich keinen Zugriff und mit der FREIHEIT habe ich mich nur insoweit befasst, wie es sich um die Aktionen von Michael Stürzenberger in München handelt. Was nun Schuffenhauer betrifft: Aus einer Mitgliederliste habe ich noch eine Emailadresse, die auf eine Autolackiererei Bankwitz in Crimmitschau verweist. Diese scheint aber zumindest in dieser Form nicht mehr zu existieren.

  8. @ Rolf: Einfach meinen Text aufmerksam lesen und die dortigen LINKS anklicken – und schwupp, es erscheint das Protokoll des LPT und Schuffahauer wahre Identität. Einfach kann manchman einfach nur einfach sein 😉

  9. Die Funktionäre der Partei „die Freiheit“ (dF) haben sich auf dem 2. Landesparteitag der sächsischen AfD in Laußnitz am 30.11.2013 alle wichtigen Funktionsämter gesichert – in der Versammlungleitung und der Wahl- und Zählkommission. Damit konnten die den Parteitag de facto kontrollieren. Gerade bei freihändiger Abstimmung hat eine Versammlungsleitung erheblichen Spielaum, man kann unliebsamen Rednern das Wort entziehen (oder gar nicht erst erteilen), während man bei anderen Rednern sehr großzügig ist. Und man kann immer Gründe konstruieren – angebliche Verfahrensfehler – deretwegen eine Wahl oder Abstimmung nicht durchgeführt werden kann, wiederholt werden muss oder gleich ganz vertagt wird. Dies ist bei AfD-Parteitagen schon zichfach durchexerziert worden.

    Die dF-Leute wirken zunächst nur aus dem Hintergrund mit – als Kooptanten, Beauftragte oder indem sie die Mitglieder durch Bespitzelung und Mobbing einschüchtern. Zur Zeit vermeiden sie es jedoch – mit Ausnahme Böhme – noch, sich in Wahlämter wählen zu lassen, damit sich die AfD Sachsen nach außen noch als scheinbar unbeeinflusst von einer Unterwanderung durch Mitglieder der dF präsentieren kann. Absprachegemäß werden sie aber spätestens bei der Listenaufstellung zur nächsten Landtagswahl ihren Lohn einfordern (und auch erhalten).

  10. Zur Ergänzung: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die dF-Funktionäre (von denen es teilweise noch nicht einmal genau feststeht, ob sie bei der dF noch formell Mitglieder sind), oder (ehemalige) PRO-Mitglieder, RO (Rechtsstaatliche Offensive, vulgo Schill-Partei) und andere Versprengte aus dem rechtsradikal/rechtspopulistischem Milieu auch im großen Stil Vorstandsposten auf Kreis- und Landesebene einnehmen werden. (Im KV Chemnitz ist ex-dF-Mitglied Böhme bereits zum Kreisvorsitzenden gewählt worden.) Aber schon jetzt herrscht im gesamten Landesverband ein Klima der Angst und Einschüchterung. Überall sind die erwähnten Unterwanderer von rechts(außen) als Aufpasser und Kontrolleure mit dabei. Jeder weiß, daß sie die Rückendeckung der Clique um Petry und des Landesvorstandes haben. Und jeder weiß, dass es das Ende einer Parteikarriere in der AfD bedeutet, gegen diese Leute aufzumucken. Gegenüber den radiakalen Scharfmachern aus den Reihen der dF regiert eine Art von vorauseilendem Gehorsam.

  11. Das AfD Thema wird sich bald von allein lösen. Warum bitte schön sollten denn alte Schilianer, freiheitlich und pro Bewegte jetzt ausgerechnet unter einer rot blauen Flagge etwas gerissen bekommen, wenn sie es in den Jahren zuvor nicht unter anderer Flagge schafften? Die Kernfrage jeglichen Handelns egal ob in Wirtschaft, Privatleben oder Politik heißt doch einfach: Bekommst was gebacken oder nicht?

    Seit Jahrtausenden gibt es auf der einen Seite Menschen, die wahrlich in der Lage sind, aus Sand Gold zu machen, wie es Böttcher in Form der Erfindung des Meißssner Porzellans der Welt vormachte und wovon Jahrhunderte nach Böttcher die Stadt Meissen zurecht immer noch zehrt.

    Auf der anderen Seite der Medaille gibt es die Petrys dieser Welt denen Du zich Millionen geben kannst und sie werden diese einfach in den Sand setzen. Da aber last not least auch bei einer Partei gilt, ohne Moos nichts los, ist vollkommen unerheblich was die mit SED Kadern angereicherten Schilianer, freiheitlich und pro Bewegte jetzt tun.

    Reichert man nämlich die Petrys dieser Welt mit einem Konglomerat aus den Henndorrfs, Scheels und van Raemdoncks dieser Welt an, dann passiert das, was wir gerade erleben. Die AfD Sachsen steht zwar unter der Petry Fuchtel und bekommt eben genau deshalb nichts gebacken. Die AfD Brandenburg zerlegt sich in Form kürzlichen Austrittes ihres Landesvorsitzenden Roland Scheel gleich von selbst und in Sachsen Anhalt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Leute erkennen, wer da wirklich an der Spitze des Landesverbandes Sachsen Anhalt steht. Man muss sich nur Michael Henndorfs Wahlaufruf genau zu Gemüte führen:

    „Liebe Freunde der WA2013,
    Wenn WIR gemeinsam mit den Freien Wählern etwas in Deutschland grundlegend verändern wollen schlage ich Euch folgendes vor,
    1. zur Unterstützung der ersten Bewährungsprobe „der Wahl in Niedersachsen“ informiert Euch wo WA2013 Unterstützer in Eurer Nähe wohnen vernetzt Euch
    2. Wählt aus Eurem Kreis sog. Multiplikatoren zur Teilnahme eines Treffens ( Datum und Ort wird noch abgestimmt)
    3. lasst mich wissen wer EURE Multiplikatoren sind ( ich melde mich dann bei IHNEN)
    3.Sprecht mit Freunden und Bekannten über die Ziele und auch die Chancen der WA2013
    4. Sucht den Kontakt zu Freien Wählern in Eurem Umfeld, informiert sie über die WA2013

    DEN NUR GEMEINSAM WERDEN WIR ES SCHAFFEN!!“ https://de-de.facebook.com/buergerwille/posts/511369875542588
    und dazu passende Losungen aus SED und FDJ Zeiten vergleichen. Besser hätten Honeckers Agitatoren den Aufruf auch nicht verfassen müssen. Das ist Lenins Agitprop pur, Berija und Mielke hätten ihre wahre Freude daran gehabt.

    Informiert Euch wo Unterstützer in Eurere Nähe wohnen bedeutet: Spioniere Deinen Nächsten aus!

    Wählt aus Eurem Kreis sog. Multiplikatoren aus heißt im Klartext schafft mir eine Kaderreserve aus der ich dann auswähle. Henndorf hatte seinen Grund das Wörtchen sogenannt zu verwenden.

    Lasst mich wissen, wer EURE Multiplikatoren sind heißt im Klartext ich brauche Namen für meine Kartei. Nur so kann ich in diktatorischer Art und Weise Leute kalt stellen, die mir nicht in den Kram passen.

    Usw. usf. Einfach mal den Henndorfschen Aufruf lesen und genau schauen, was da zwischen den Zeilen steht.

  12. @Svenja: Die Feindaufklärung meldet:
    – Der Esel nennt sich immer selbst zuerst.
    – Anders Michael Henndorfs Formulierung „Wenn WIR gemeinsam mit den Freien Wählern“ nicht erklärbar.
    – Laut Knigge heißt es: „wenn die Freien Wähler und wir gemeinsam“
    – Netiquette ebenfalls bei Michael Henndorf unbekannt. Wer WIR groß schreibt, der schreit.
    – Wer viel schreit, wird sehr schnell heiser und kurz darauf sprachlos.
    IM Lars am Ort der Niederkunft im Jahres des Herren 2013

  13. Ich habe schon immer gesagt: Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar. AfD Funktionäre beweisen, dass ich Recht habe. Die AfD ist eine Maschine in den Händen der Herrschenden zur Unterdrückung des Widerstands ihrer Klassengegner.

  14. These who can, do
    those who can’t, teach
    (quote: George Bernard Shaw, „Man and Superman“)

    Er kann es nicht, Superlucke sollte besser zurück an die Uni gehen….

  15. Der Admin möge mir ein wenig OT verzeihen, aber die inflationäre Verwendung des Begriffs Islamhasser und/oder -kritiker irritiert mich doch ein wenig. Nicht, dass ich mich angesprochen fühle, aber ein Problem hätte ich damit genau so wenig. Deswegen möchte ich ein paar ganz einfache Fragen an die Islamhasserhasser richten: Sind Sie Abstinenzler, dass Sie dem Rest des Volkes den Suff verbieten wollen oder sind Sie allergisch gegen Schweinefleisch? Möchten Sie mal so richtig korankonform ihre Frau verdreschen oder geilt es Sie auf, wenn Schwule an Baukränen baumeln? Wie wäre es mit einer öffentlichen Steinigung? Liefe es Ihnen dabei als Zuschauer warm am Bein runter oder würden Sie sich aktiv daran beteiligen?
    Sie müssen mir jetzt nur noch sagen, dass das alles mit dem Islam nichts zu tun hat. Dann wälze ich mich beruhigt auf die andere Seite und schnarche weiter.

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