Ist der Despot André Wächter als Spitzenkandidat der AfD für die Kommunalwahl in München in 2014 noch tragbar ?

Am 30.11.2013 ließ sich der Coburger André Wächter wieder einmal als Spitzenkandidat der AfD Bayern aufstellen. Diesmal nicht als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl. Diesmal auch nicht als Spitzenkandidat für die Europawahl. Nein, diesmal als Spitzenkandidat für die Kommunalpolitik in Bayern. Zur Abwechslung bewirbt sich der 40 Jährige jetzt um nichts weniger als das Amt des Oberbürgermeisters in München. Außerdem riss er den ersten Platz der Liste für Stadtratswahlen an sich. Der kleine Sachbearbeiter der Bundesbank möchte also gerne die Nachfolge des 20 Jahre im Amt verbliebenen Oberbürgermeisters Münchens, Christian Ude, antreten. Darf es ein bisschen mehr sein? Der Coburger lässt keine Chance auf einen lukrativen Honigtopf ungenutzt verstreichen (siehe auch AN-Bericht: André Wächter – ein kleiner Sachbearbeiter will um jeden Preis nach oben).

André Wächter Landesvorsitzender der AfD Bayern versucht es mit einer Rede im Augustiner Keller in München

André Wächter
Landesvorsitzender der AfD Bayern
Der Coburger beim Versuch einer Rede im Augustiner Keller in München

Nicht, dass sich Wächter im Bundestagswahlkampf verdient gemacht hätte. Er war der unsichtbare Spitzenkandidat der AfD Bayern. In der Öffentlichkeit glänzte er durch Abwesenheit. Wächter versteht es, sich an die Spitze zu setzen, dann aber andere die Arbeit machen zu lassen. Der politisch unerfahrene Kleinbanker scheut das Rampenlicht und die Presse. Wer sich der Öffentlichkeit nicht stellt, macht keinen Fehler, so sein Credo. Aber da liegt er falsch. Ein Spitzenkandidat muss zur Öffentlichkeitsarbeit willens und in der Lage sein. Darauf warten die bayerischen Parteimiglieder bei Wächter bis heute vergeblich.

Nun droht weiteres Ungemach. Wächter gilt als hintertrieben und intrigant. Den Landesverband vereint er nicht, sondern er durchtreibt ihn und er spaltet unnötig. Hinter der Fassade tobt ein Häuserkampf. Wie unpassend vor einem solchen Wahljahr.

Zuverlässigen Quellen nach wird der intrigierende Landesvorsitzende im kommenden Jahr neben seinem ruhigen Sachbearbeiterposten bei der Bundesbank in München und seiner Freundin mit Kind in Coburg wohl nicht nur Zeit für den kräftezehrenden Wahlkampf aufbringen können. Gegen seine Freundin sollen unangenehme Ermittlungen eingeleitet worden sein. Angetrieben vom machtgierigen Freund hatte die naive Frau ihren Zugang zu den Daten des Arbeitsamtes missbraucht, um geschützte Informationen über die politische Konkurrenz auszuspähen. Sollte die Frau deshalb ihren Arbeitsplatz verlieren, wird die Existenz der jungen Familie im neuen Eigenheim bedroht.

Laut weiterer Informationen wird sich Wächter auch anderweitig vor Gericht verantworten müssen.

Stümperhaft und zur Unzeit vor Weihnachten, dem Jahreswechsel und dem Wahlkampfbeginn in München sprach der Landesvorsitzende willkürliche und rechtswidrige Amtsenthebungen sowie weitere ungerechtfertigte Ordnungsmaßnahmen gegen eine Kreisvorsitzende und 2. Stv. Vorsitzende des Bezirksverbandes Schwaben aus (siehe AN-Bericht: Der Landesvorstand im Rausch zwischen Machtgier und Größenwahn – skandalöses Parteiausschlussverfahren). Nicht nur, dass er damit mit traumtänzerischer Sicherheit in die ausgetretenen Fußspuren seines glücklosen und brachial gescheiterten Vorgängers Wolf-Joachim Schünemann trat. Schünemann verabschiedete sich jetzt auch aus seinem letzten Amt und kündigte Parteifreunden seinen Austritt an. Da kein lukrativer Vertrag (er kassierte bis Ende September als Geschäftsstellenleiter der AfD Bayern ab) bzw. keine aussichtsreiche Kandidatur mehr winkt, hält er es nicht für notwendig die Partei weiter zu unterstützen. Der Honigtopf geriet außer Reichweite, da sucht er lieber das Weite. Nachtrauern wird ihm niemand. Einer weniger aus der Ostersonntagsbande.

Völlig unnötig begab sich auch André Wächter auf zerbrechliches Glatteis. Wie der Alternative Newsletter berichtete, wurde im Bezirk Schwaben in einem Akt totalitärer Willkür ein ganzer Kreisvorstand über Nacht systematisch ausgemerzt. Der KV Ostallgäu hatte Klage eingereicht gegen den BV Schwaben, weil er bis zum heutigen Tag weder eine Abrechnung über die anteiligen Gelder erhalten hatte, noch überhaupt nur einen einzigen Cent. Vom Konto des KV Ostallgäu konnten nicht einmal die monatlichen Kontoführungsgebühren bezahlt werden.

Urplötzlich und äußerst rüde wurden sämtliche Rechte für die Betreuung der Internetseiten in Schwaben untersagt. Der Internetauftritt des Kreisvorstandes Ostallgäu wurde ohne gültige Rechtsgrundlage von der Internetseite der AfD Bayern gelöscht. Reinste Willkür. Ein großer Kreisverband und seine gewählten Vorstandsmitglieder wurden missachtet und das Recht mit Füßen getreten. Führerwille mit Gewalt durchgesetzt. Ohne rechtliches Gehör. Ohne rechtliche Befugnis. In der AfD Bayern ist das möglich. Wächter sei Dank. Und seinen Vasallen wie Dietlinger.

Auch die Facebook-Seite des KV Ostallgäu wurde inzwischen gehackt und ebenfalls gelöscht. Was der Landesvorstand vermutlich als stalinistische Säuberung plante, scheitert aber am Widerstand und der Durchhaltekraft der resistenten Allgäuer. Innerhalb kürzester Zeit richteten freiwillige Helfer eine neue Facebookseite des KV Ostallgäu ein. Und innerhalb weniger Stunden hatte diese unbekannte Seite mehr als 100 Anhänger.

Solidarität mit der AfD Ostallgäu! Einer der schönsten Kreisverbände rund um das Schloß Neuschwanstein muss wiederhergestellt und sein Bestand dann gesichert werden. Faschistische Löschungsaktionen, Ausmerzungen und stalinistische Säuberungen sind untragbar.

Die AfD bezeichnet sich als eine demokratische Partei. Herr Wächter, das muss endlich auch in Bayern gelten!

Schluss mit Rufmord und Säuberungsaktionen. So wollen Sie als Spitzenkandidat in den Kommunalwahlkampf ziehen?

Auch als Alleinverantwortlicher der AfD-Bayern-Internetseite (was an sich schon fragwürdig ist) blieb André Wächter provokativ untätig – trotz mehrmaliger Aufforderung zur Wiederherstellung der Unterseiten der Ostallgäuer.

Diese Ignoranz dürfte ihn nun teuer zu stehen kommen. Denn nach unseren Informationen bereitet der malträtierte Kreisvorstand des KV Ostallgäu derzeit eine Anklage gegen André Wächter vor – wegen zahlreicher Verstöße. Nicht nur zivilrechtliche Ansprüche wie die Forderung von Schadensersatz wegen willkürlicher und rechtswidriger Vorgehensweisen bei den Amtsenthebungen u.a. sollen eine Rolle spielen. Es kommen wohl auch strafrechtlich relevante Themen zur Diskussion. Derzeit sollen juristisch geprüft werden: Strafanzeigen wegen übler Nachrede und Verleumdung, Nötigung, Schikane und andere Tatbestände.

Die Gegner im Kommunalwahlkampf in München werden diese Schwächen Wächters nicht ungenutzt lassen, sondern geschickt zu nutzen wissen. Nur ein völliger Dilettant und Ignorant lässt sich direkt vor dem Wahlkampf auf solche Dummheiten ein, die wohl der grenzenlosen Selbstüberschätzung, Gier und Unfähigkeit dieses Mannes zuzuschreiben sind.

Wächter eint nicht, er spaltet.

André Wächter, 2. v.l., Mut zur Wahrheit? Oberbürgermeisterkandidat für München und wieder einmal Listenplatz 1 Stolz im Kreis der ersten 10 Stadtratskandidaten Der Coburger setzt sich u.a. für die Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer ein Den engagierten und ehrlichen Münchner Stadtratskandidaten der AfD wird er immer mehr zur Last

André Wächter, 2. v.l., Mut zur Wahrheit?
Oberbürgermeisterkandidat für München und wieder einmal Listenplatz 1
Stolz im Kreis der ersten 10 Stadtratskandidaten
Der Coburger setzt sich u.a. für die Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer ein
Den engagierten und ehrlichen Münchner Stadtratskandidaten der AfD wird er immer mehr zur Last und Zumutung

Wächter wird zusehends zu einer Zumutung für die anderen Stadtratskandidaten in der bayrischen Landeshauptstadt, die dort mit ehrlicher Arbeit und großem persönlichen Einsatz tätig sind. Einzig auf deren nützliche Arbeit stützt sich Wächters Kandidatur. Diese fleißigen Arbeitsbienen sollen ihn zum ersehnten Honigtopf tragen. Dabei wird er immer mehr zur Last – nicht nur für die Münchner: Er ist verantwortlich für die dilettantische Delegiertenwahl in Dachau, die unter Umständen wie in zahlreichen anderen Landesverbänden wiederholt werden muss. (siehe AN-Bericht: Landesstümpertag am 07.12.13 in Dachau – Delegiertenwahlen ungültig)

André Wächter, ein durchtriebener Landesvorsitzender, der den Landesverband Bayern nur noch mit einem Rumpfvorstand aus 5 Amigos regiert. Die Ostersonntagsdespoten und ihre Pfingtnachrücker konnten die Nachwahl der frei gewordenen Ämter im Landesvorstand und die dringend notwendige Aufstockung des Landesvorstandes (z.B. der LaVo Baden-Württemberg hat 14 Mitglieder) in Dachau unter dem altbewährten Vorwand des Zeitdrucks hinterlistig umgehen. Keiner soll den 5 Despoten im Kampf um die Macht und die Futtertröge in die Karten schauen können. Die Paten bleiben gerne unter sich. Und behelfen sich lieber durch Kooptationen nützlicher Handlanger ohne demokratische Legitimierung (siehe AN-Bericht: Kooptations- und Ernennungswahn in der AfD Bayern – Ostersonntagsbande verstößt gegen §11 (2) des Parteiengesetzes).

Der neueste Zugang dieser Kategorie ist der junge und biegsame Andreas Strixner aus dem Kreisverband Oberbayern Nord. Dort beseitigte man gerade erfolgreich den Kreisvorsitzenden und die Schatzmeisterin. Strixner bewährt sich also bereits und darf nun dem ewigen Grünschnabel Tobias Zeiler in der Reihe der willfährigen Erfüllungsgehilfen zur Seite rücken.

Dabei hatte selbst Bernd Lucke in Dachau an den Verstand der Parteifunktionäre appelliert: sie mögen Probleme doch bitte bei einem gemütlichen Bier besprechen, und nicht die Lösung vor den überlasteten Schiedsgerichten suchen.

André Wächter klatschte heftig und zollte seinem Parteiführer Beifall, um dann prompt 4 Tage später beim Schiedsgericht der AfD Bayern willkürliche und rechtswidrige Amtsenthebungs-, Parteiausschlussverfahren und andere unbegründete Ordnungsmaßnahmen einzuleiten.

Hatte er Bernd Luckes Botschaft verstanden?

Die Gier nach totalitärer Macht war größer als sein Verstand. So etwas kennt die Deutsche Geschichte zur Genüge.

Handelt es sich um pure Selbstüberschätzung? Überheblichkeit? Gleichgültigkeit gegenüber der Order Bernd Luckes? Völlige Ignoranz? Es trifft alles zu.

Ein tragbarer Landesvorstand benötigt ein Mindestmaß an juristischem Verständnis, Einfühlungsvermögen und Verstand.

André Wächter sollte Konsequenzen ziehen, bevor es andere tun.

Herr Wächter, machen Sie den Weg frei für einen Kollegen, der dieses Amt auch ausfüllen kann, und nicht nur aus reinem Eigeninteresse okkupiert und beschmutzt.

Machen Sie den Schünemann. Und nehmen Sie Ihre Ostersonntagskumpanen und Pfingstnachrücker gleich mit.

Die Partei wird es ihnen danken.

Lesen Sie Teil 1,2,3,4, 5 und 6 unserer Serie “Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern”:
Tobias Zeiler – Wächters williger Erfüllungsgehilfe
André Wächter – ein kleiner Sachbearbeiter will um jeden Preis nach oben
Dr. Brigitte Stöhr – die unsichtbare 1. Stv. Landesvorsitzende
Michael Göschel – der Landesschriftfehler
Rücktritt des 2. stv. Landesvorsitzenden Fritz Schladitz
Jochen Seeghitz – der Landesschatzverschwender

36 Gedanken zu „Ist der Despot André Wächter als Spitzenkandidat der AfD für die Kommunalwahl in München in 2014 noch tragbar ?

  1. Was mir als mitlesendem Journalisten an den Texten hier auffällt, ist die hasserfüllte Diktion. Ist es verletzter Stolz, Zurücksetzung, Neid? Es muss gegen internen Gegner immer gleich das ganz große rhetorisch Geschütz („Diktator“, „Tyrann“, bis hin zu Hitler-Vergleichen oder „stalinistische Säuberungen“) aufgefahren werden. Das wirkt peinlich.

    • Sicherlich ist die Diktion nicht immer vorbildlich, da haben Sie Recht. Aber wir sind kein professionelles Medium und man kann die Dinge auch mal beim Namen nennen. Lesen Sie nur mal die Parteiaustrittsschreiben und sprechen mal mit ein paar demokratisch gesinnten Parteimitgliedern, soweit sie überhaupt noch Mitglied der AfD sind. Es geht kaum um Stolz, Zurücksetzung und Neid. Was anscheinend viele Journalisten nicht verstehen: Die Hintergründe dieses derzeit nach außen sichtbaren Chaos sind nur zu einem geringen Anteil auf den in Parteien normalen Kampf um Ämter und Kandidaturen (so wie es die Parteiführung versucht zu verkaufen) zurückzuführen, der sich bei Parteineugründungen mit ihrer Anziehungskraft für Glücksritter und verkrachte Existenzen noch deutlicher ausdrückt. Wir sehen in erster Linie auch nicht einen Richtungskampf verschiedener ideologischer Lager – z.B. Liberale vs. Konservative vs. Nationalliberale.

      Was wir beobachten können, ist das letzte Aufbäumen der Demokraten und Anständigen in der Partei, das mit allen Mitteln niedergeschlagen wird.

      Das Auslöschen ganzer unliebsamer Kreisverbände und die Beseitigung der Kritiker und vermeintlichen Konkurrenten durch Rufmord, üble Nachrede, Mobbing und Parteiausschlussverfahren sind sicherlich keine demokratischen Vorgänge. Aber vielleicht sieht das die FAZ anders und bejubelt weiterhin u.a. die insolvente und hochverschuldete Unternehmerin Frauke Petry, die in ihrem Landesverband mehr und mehr FREIHEITliche und Ex-Mitglieder anderer Splitterparteien unterbringt, während alleine einen Tag nach dem sächsischen Landesparteitag über 20 demokratisch gesinnte Mitglieder austraten, um vor den undemokratischen Machenschaften und braunen Horden zu flüchten – darunter darunter der bisherige Landesschatzmeister, ein amtierender Kreisvorsitzender, ein ehemaliger Kreisbeauftragter, ein ehemaliger Bundestagskandidat, ein amtierender Kreisvorstand u.s.w. u.s.f.

    • Lieber Herr Journalist: ich habe einen Antragsentwurf an Kollegen weitergeleitet – und bekam ein Parteiausschlussverfahren. Begründung: „illegal“ verwendeter E-Mailverteiler.
      Das sind die Geschütze des AfD-Landesvorstands – freie Meinungsäusserung ist nicht möglich.
      Und was berichten Sie darüber? Die 4. Gewalt im Staate ist untätig!

    • Aus gegebenem Anlass:
      Es lohnt sich auch für manche Polit-Journalisten, sich mit den Regeln des Parteiengesetzes und der innerparteilichen Demokratie auseinanderzusetzen. Demokratisch gewählte Vertreter können nicht einfach abgesetzt werden, ein Parteitag muss über die Abwahl abstimmen. Ausserdem gibt es eine Gewaltenteilung: Disziplinarmassnahmen können nur von Schiedsgerichten ausgesprochen werden, die
      keine Ämter bekleiden dürfen (Interessenskonflikt!)

      Wenn sogar Politerfahrene (10 Jahre +) sich über die innerparteiliche Diktatur entsetzen, sollte man doch mal nachdenken, ob es vielleicht doch stimmt. (s. Ausstrittschreiben im Abschnitt „Parteiaustritte / Brandbriefe“ u.A. ehemalige Staatssekretäre, langjährige CDU / FDP Parteifunktionäre)

  2. Lieber Pepe,
    ich kann weder über den Landesverband Bayern noch über andere AfD Landesverbände urteilen, was ich aber in Brandenburg erlebte, deckte sich leider mit den Berichten des AN aus anderen Bundesländern. Bei allem wenn und aber zu möglichen Querelen im Rahmen einer Parteigründung, dürfen wir in der Diskussion nicht vergessen, dass hier Menschen antraten, die von sich behaupteten, die Alternative für Deutschland zu sein. Also einer Alternative für ein ganzes Land. Wann hat es das je in der Geschichte schon einmal gegeben? Einige Wenige behaupten allein schon auf Grund des Namens von sich, alles besser zu können. Dies zu tun, ist natürlich das legitime Recht eines jeden Einzelnen und wenn sich dann mehrere zu einer Partei zusammen tun, können die das gern weiter in Form einer Partei tun.

    Nur muss man sich dann des selbst gewählten Namens auch würdig erweisen und was momentan die Alternative für Deutschland ist alles andere als DIE Alternativer für Deutschland. Wenn das wirklich die Alternative für unser schönes Land ist, dann möchte ich am besten gar nicht erst wissen, wie keine Alternative aussieht.

    • Lieber Brandenburger,
      ich denke, Sie haben Recht. Und so etwas wie Wächter gibt es tatsächlich auch in Brandenburg. Der wurde gerade erst im Dezember von Menschen, die ihm – was auch immer er erzählt – glauben. Wobei – die AfD macht es den Leuten ja auch oft einfach, in einer anderen Parteil wäre es gar nicht so einfach gegangen, sich ein interessantes Vorsitz-Pöstchen zu ergattern, weil da viel zu viele alte Hasen dabei sind, die sich schon ihre Pöstchen gesichert haben und wissen, wie man Politik macht. Da muss man als Neuling erst einmal zeigen, das man auch wirklich will und sich ein bisschen Mühe geben. In der AfD reicht es scheinbar völlig aus, wenn da jemand ist, der große Töne spucken kann und wo keiner wirklich mal hinterfragt. Aber hey, es sind ja demnächst Kommunalwahlen. Da kommen so Fragen wie „gibt es laufende Ermittlungen?“ oder „warum gab es einen Beschluss aufgrund des Gewaltschutzgesetzes wegen häuslicher Gewalt gegen Sie???“ oder auch: „wie sieht es denn eigentlich mit der Firma aus? Wo werden denn die Firmensteuern bezahlt? Deutschland? Spanien? Gibraltar? Gar nicht?“ bestimmt gut. Vergessen wird nämlich gerne, das für solche Leute das Presserecht durchaus zubilligt, das solche Informationen relevant sind, schließlich möchte man ja einen Haufen Menschen überzeugen, das man es wert ist, gewählt zu werden und deren Vertrauen haben. Selbstverständlich wird jeder Brandenburger AfD-Wähler dann auch rufen: „Boah, suuuuper, genau so einen Menschen haben wir immer schon als Alternative in der Politik gebrauch! Der fängt nicht erst während der Amtszeit an, Scheiße zu bauen, der kandidiert gleich mit einem Haufen Scheiße an den Hacken!“ Herzlichen Glückwunsch, liebe AfD.Brandenburg. Christoffers anprangern, aber selbst dubiose Leute irgendwo in den Vorstand wählen. Super. Ganz toll… das ist tatsächlich enorm alternativ… so… fortschrittlich. Aber hey, Hauptsache, der kann gut quatschen – oder? Das reicht ja völlig aus.

  3. Verehrter Pepe! Das Forum hier erscheint nur agressiv. Und die Protagonisten erscheinen nur „enntäuschte Nachtreter“ zu sein. Tatsächlich gestalten sich die innerparteilichen Zustände viel, viel schlimmer, als hier auch nur annähernd dargetan werden könnte. Schauen Sie sich nur die personellen Verstrickungen der Führungspersönlichkeiten (Lucke, Petry, Gauland, v. Storch u.s.w.u.s.f.) an und vergleichen diese mit rechtsgerichteten Stiftungen, Vereinen und „Adelsls“-Kreisen oderHayek-Dunstkreis. Schauen Sie sich die personellen Verstrickungen der AfD mit FREIHEIT, DSU, PRO Bewegung, DVU, REP auf der einen Seite und SED-Altkader sowie STASIS auf der anderen Seiten an. Ich muss mich leider sehr, sehr wundern, dass die Tagespresse den eindeutig rechtsradikalen Kurs der AfD nicht erkennen will, nicht darüber berichtet, sondern vielmehr den schein-seriösen Anstrich auch noch medial befördert. Lesen Sie die Austrittsbriefe (click Button obren „Parteiaustritte/Brandbriefe“). Nur wenige werden wirklich bekannt, meistens treten Mitglieder einfach aus, ohne die Gründe öffentlich zu benennen. Auf Nachfrage erfährt man dann, dass der rechtsradikale AfD-Kurs dazu führte. NEIN, verehrter Pete, hier ist niemand wirklich voller Hass, wohl aber voll tiefer Sorge, dass sich Weimar wiederholen könnte. Die AfD strebt eine Herrschaft der selbsternannten Eliten an, die voller Verachtung für die Demokratie sind. Lesen Sie mal den jüngsten ARTIKEL in der ZEIT vom 12.12.2013. Selten war eine Reportage so dicht dran an der Wahrheit über den Kern der AfD. Pete, es ist nun I h r e Aufgabe, den Kern der AfD gaz zu ergründen! Der ZEIT-Artikel wurde hier gerettet http://afdsachsen.funpic.de/DIE-ZEIT-2013-12-12.pdf, weil das Original auf der ZEIT-Homepage von AfD-Mitgliedern gehackt und zerlegt wurde, siehe http://www.zeit.de/2013/51/afd-alternative-fuer-deutschland-rechts. Die meisten Journalisten in Weimar haben die NSDAP völlig unterschätzt, bagatellisiert, sogar hochgeschrieben, siehe „Hitlers Eliten- Jounalisten als Diener der Macht“ http://www.youtube.com/watch?v=Ep5k0kzKWHM&feature=related. Uns Demokraten schleimen heute die meisten Jurnalisten voll und erzählen Märchen von der von der „4. Gewalt“. Eine Schande. Machen Sie Ihren Job. Weder Justiz, noch Regierung, noch die AfD werden von der 4. Gewalt kontrolliert. Die meisten Journalisten sind Diener der Macht und/oder Sklaven der Auflage. Das Paradebeispiel des journalistischen Untergangs ist DER SPIEGEL, heute beherrscht von SPRINGER-Vasallen.Die Medienlandschaft in Deutschland hat es nicht einma ansatzweise verdient, als „4. Gewalt“ bezeichnet zu werden. Wenn hier im Alternativen Newsletter die verbalen Wellen hoch schlagen, dann sehe ich darüber gerne hinweg. Denn nirgendwo kann man mehr Wahres über die neue NEO-Nazi-Partei erfahren, als hier. Die Recherchearbeiten sind z.T. geradezu vorbildlich und lassen jeden langjährigen SPIEGEL-Redakteur als Volontären aussehen. Nein, geglättete Sprache zulasten der Fakten wünsche ich nicht, lieber harte Fakten.

  4. Der Wolf im Schafspelz
    Das traut man Wächter auf den ersten Blick nicht zu. Wer ihn aber besser kennt, der weiß, daß das stimmt. Wächter ist nicht überdurchschnittlich intelligent, und versucht diesen Makel mit Intrigantentum auszugleichen. An Hinterhältigkeit ist er kaum zu übertreffen. Wie kann er nur so naiv sein, mit Beginn des Wahlkampfes in München ein solches Schurkenstück zu inszenieren ? Das wird ihn seinen Kopf kosten. Schünemann läßt grüßen.

  5. Ein Spitzenkandidat vor Gericht ? Seine Freundin unter Verdacht des Mißbrauchs ihres Arbeitsplatzes ? Bespitzelungen, Rufmord, Intrigantentum. Die Basis scheint sehr tolerant zu sein. Träge Masse ?

  6. Das darf doch alles nicht wahr sein. Und die AfD wollte besser sein. Jetzt ist sie schlimmer als die etablierten Parteien, weil sie ihre eigenen Ansprüche nicht erfüllt. Wächter und Kollegen habe einen Denkzettel verdient, spätestens an der Wahlurne. Wie schade nur, daß man die anderen dabei mitbestraft. Aber das ist dann wohl die Quittung dafür, daß sie Wächter haben gewähren lassen. Sippenhaft.

  7. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß nicht nur der André so intrigant ist, sondern auch der Jochen Seeghitz. Das ist auch ein richtiger Hinterfotz. Wie zu Zeiten des kalten Krieges setzt der Spitzel an auf die eigenen Leute. Das Verwerflichste was ich jemals erlebt habe, war, wie er nach einem Streit und einer filmreifen Versöhnung versucht hat wieder einen Keil zwischen die beiden zu treiben, indem er den einen zum Spitzel machen wollte, um den neuen Freund auszuspionieren. Menschliche Abgründe.

  8. Das schlimme ist, das das alles nicht nur stimmt, sondern dass die Realität der AfD Bayern eher noch schlimmer ist.

    Mit Demokratie hat das hier in Bayern schon lange nichts mehr zu tun.

  9. André tobt jetzt hinter den Kulissen, versucht das alles als Lügen abzutun. Dabei setzt er sein Umfeld massiv unter Druck, all diejenigen, die diese Infos herausgelassen haben könnten. Es wird erpresst, gedroht, bespitzelt, fingiert. Das ist schon kriminell. Wie weit wird ein Wächter noch gehen, um seinen Honigtopf zu erreichen ?

  10. Wächter ist als Bürgermeister-Kandidat von München untragbar.
    Ich werde vor Wächters Wahlveranstaltungen demonstrieren,
    und die Presse dazu einladen, auf die innerparteiliche Diktatur hinweisen.
    Wenn die AfD keinen Eklat in der Presse haben möchte, dann muss sie Wächter abwählen.

    Ich bin in die AfD eingetreten, damit die Politik in Europa DEMOKRATISCHER wird
    – nicht etwa damit meine Heimatstadt München UNDEMOKRATISCH wird.

    Ich hoffe, die bayerischen Parteimitglieder wählen den Despoten ab – bevor die Situation eskaliert.

    P.S. Fragen an den AfD-Partei-Führer Wächter:
    – Wann wird die ungültige Deligiertenwahl wiederholt?
    – Wo ist das Protokoll des letzten und vorletzten Parteitags?
    – Wann wird der Jahresabschluss des LV Bayern vorgelegt?
    – Wann tagt das Partei-Schiedsgericht – und warum sind diese Verfahren nicht öffentlich?

  11. Der Landesvorstand der AfD Bayern ist ein Haufen kleinkrimineller Taugenichtse und Glücksritter. Das kann ich aus meiner leidvollen Erfahrung in Bayern leider nur bestätigen, so gerne ich etwas Anderes mitteilen möchte.
    Quo vadis

  12. Wächters Freundin hat die Daten des Arbeitsamtes ausspioniert, das gilt als gesichert. Wächter hat es weitererzählt und sich mit diesem Schurkenstück gebrüstet. Jetzt versucht er sich herauszuwinden mit allen möglichen Verrenkungen. Das wird ihm nicht gelingen. Es gibt zu viele Zeugen.

  13. Oh, mein Gott. Hat die AfD denn kein ordentliches Personal ? Müssen wir wirklich solche Kleingeister in den Wahlkampf schicken ? Gab es keinen Oberbürgermeisterkandidaten mit Format ? Mit Charisma ? Mit Anstand ?
    Und was ist mit den übrigen Stadtratskandidaten, sind das alles Mitläufer ? Arme AfD.

  14. Auf so einen hat München gerade gewartet ! Schickt den Franken zurück in seine Heimat in das ehemalige Zonenrandgebiet. Hat denn die AfD in München nicht wirkliche Schwergewichte ? Ich dachte, die AfD sei die Partei der Akademiker. Und nun soll ein solches geistiges Leichtgewicht hier den Wahlkampf stemmen ? Na, prost Mahlzeit.

  15. Der Despot André Wächter – erinnert mich irgendwie an den Willie aus der Biene Maja, kurz bevor er in den Honigtopf fliegt. Wächter, mach den Flipp, und lass die Münchner in Ruhe. Einen wie Dich braucht diese Stadt nun wirklich nicht. Servus.

  16. Im letzten Jahrhundert war es ein AH. In München ist es nun wieder ein A, und dann ein W. Die Gestapo der AfD wird neben Wächter geleitet vom hinterfotzigen Jochen Seeghitz, der gerade in Hessen zeigt, wie man übel intrigiert und große Unruhe schafft. Und nicht zu vergessen der AfD-Krieger und Parteisoldat Michael Göschel. Diktatoren des neuen Jahrhunderts. Autokraten, fernab jeglicher Demokratie. Und Lucke ? Ist zu naiv und gutgläubig, um zu merken, was diese Despoten wirklich spielen. Arme AfD. Arme Deppen, die sich für diese Partei noch aufreiben.

  17. Was hieß im Forum einige von AH (A. Hitler) und Gestapo etc. faseln, kann man nur noch als politisches Delirium abtun. Eure Kritik hat jedes Maß verloren. Ihr seid nicht ernst zu nehmen.

    • Leider stimmen die Vergleiche. Gib einem kleinen Mann Macht. Genau so ist der Faschismus im letzten Jahrhundert entstanden. Hinter den Kulissen sieht es leider übel aus. Nix Transparenz, Demokratie, Rechtssicherheit. Hier herrscht Diktatur, Kontrolle, Einschüchterung. Das ist leider die nackte Wahrheit. Und so lange das der Fall ist, ist es wichtig, daß es ein Medium wie dieses gibt, welches die Abgründe aufdeckt. Auch wenn ich oft selber erschrecke, aber das ist hier in der AfD leider Alltag !

  18. Pepe, die Kritik an den AfD-Protagonisten mag in mancherlei Hinsicht überzogen wirken. Im Kern treffen die Invectiven jedoch zu. Die AfD ist von Anfang an als Kaderschmiede der sog. ELITEN konzipiert worden. Die Parteigründung fand im kleinen elitären Kreis bereits im Februar 2013 statt. Am 15. März 2013 camouflierte die AfD-Führung in Berlin einen „Gründungsparteitag“, der indes tatsächlich lediglich die bereits vorgegebenen Strukturen bejubeln durfte. Aller programmatischen Leitsätze werden „von oben“ vorexerziert, die Basis darf stramm hinterhermarschieren. Es war von Anfang an – seit etwa 2010 (die Dokumente liegen mir vor) – geplant, eine Partei zu konstituieren, die von sog (in Wahrheit selbsternannten) Eliten geführt wird, vor allem rekrutiert aus dem Gestrüpp der rechtskonservativen und nationalistischen Stiftungs-Mafia (z.B.Studienstiftung des deutschen Volkes, die Geförderten stammen zu ca. 25% von privaten Hochschulen; siehe auch VW-Stiftung, Hayek-Gesellschaft u.s.w.). Das Parteivolk sol „beschäftigt“ werden (O-Ton des Arbeitspapieres) mit Ausschüssen, Programmkommissionen u.s.w. – all diese Gremien sollen aber niemals Resultate produzieren, die gar in das Parteiprogramm einfliessen. Für die Parteiprogramme sorgen der Bundesvorstand und seine ernannten (in der Satzung) nicht verankerten „Konvents“. Das breite Parteivolk soll nach dem altrömischen Prinzip „panem et cirsenses“ (Brot und Zirkusspiele) unterhalten werden inkl. der Vermittlung des Eindrucks, am Parteileleben teilhaben zu dürfen. Tatsächlich jedoch wird niemals ein „normales“ Parteimitglied irgend etwas mitbestimmen dürfen. Gelingt es einem „normalen Mitglied außerhalb dieser Stiftungs-und-Eliten-Mafia in der AfD zu Amt und Würden zu gelangen, wird das Mitglied mit allen Mitteln (z.B. Gerüchte, Ordnungsmaßnahmen, öffentliche Hinrichtung, Parteiausschlussverfahren) vernichtet. Die selbsternannten Eliten verachten die Demokratie und das „gemeine Volk“. Insofern ähneln die monarchen Strukturen der Vor-1918-Zeit beängstigend den AfD-Strukturen. — Bernd Lucke ist nicht etwa der Unwissende, der Reingelegte, der „Gute“, der Good Guy. Bernd Lucke ist der Antreiber, der spiritus rector dieser monarchischen Strukturen mit faschistoidem Antlitz. Bernd Lucke ist der gefährlichste Politiker in Deutschland seit 1933. Er zielt auf die Vernichtung der Volksdemokratie zugunsten einer halbdemokratischen Eliten-Herrschaft. Das Volk darf die Vorgaben von oben qua „Volksabstimmung“ absegnen (nachdem durch mediales Trommelfeuer der Abstimmungsboden entsprechend bereitet wurde). „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ (Art. 20 Abs. 2 GG). Dies zur Grundlage des ethischen, sittlichen und staatlichen Handens vorausgeschickt bedeutet in letzter Konsequenz, die AfD als verfassungsfeindlich einzustufen. Das einfache AfD-Mitglied spürt, hier läuft etwas falsch und wählt dann drastische, bisweilen schräge Vergleiche. Aber – und das ist entscheidend – das einfache Mitglied hat längst begriffen, während die dumme Journaille (vor allem DER SPIEGEL) nichts, wirklich gar nichts begriffen hat. Die AfD mit dem jungenhaften Gesicht des freundlichen Dr. Lucke ist die neue NAZI-Partei. Punkt!

  19. Meine Unterstützerunterschrift kriegt der Franke in München jedenfalls nicht. Die Liste würde ich auch viel lieber unterstützen, wenn dieser Strippenzieher und Intrigant nicht auf Platz 1 stehen würde. Und da stehe ich bei Gott nicht alleine da mit dieser Meinung !

  20. Der Landsvorstand der AfD Bayern ist nicht nur in höchstem Maße unseriös. Deren Gebaren ist schlichtweg kriminell. Wann merkt Prof. Lucke das endlich ?

  21. Das ist einfach nur widerlich ! André Wächter machte eher einen unscheinbaren, aber seriösen Eindruck auf mich. Aber auch meine Freunde in der AfD haben mir solche Erfahrungen nun bestätigt, und ich finde es einfach nur abstoßend. Ich könnte k …..
    Dabei hatten wir alle so viel Hoffnung in die Alternative gesteckt.

  22. Die Stimmung in München spitzt sich zu. Selbst den Gutgläubigsten wird so langsam klar, daß Wächter im Wahlkampf – wie immer – nichts tut, und andere die Arbeit erledigen lässt. Setzt sich selber auf den Spitzenplatz und lässt die anderen laufen. Die spielen nur noch mit, um nicht selber das Gesicht zu verlieren, da sie selber kandidieren. Wächter verliert immer mehr an Rückhalt, und das völlig zu Recht !

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