Brandbrief von Alexander S.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schrieb gestern einen kritischen Kommentar auf der
Facebook-Seite Alternative für Deutschland. Ohne Beleidigungen und
ohne jeglichen persönlichen Bezug. Heute Mittag bemerkte ich, dass
dieser Kommentar weg war und ich gesperrt.

Eine Nachfrage bei Frau Eva Kahlmann ergab, dass gegen mich
angeblich ein Parteiausschlussverfahren laufen soll. Davon weiß
ich jedoch nichts. Von einer weiteren Person, deren Namen ich
nicht nennen soll, erfuhr ich, dass ich für einen „Hetznewsletter“
verantwortlich sein soll. Das sollen Admins angeblich ermittelt
haben.

Ich weise diese Anschuldigung mit großer Empörung zurück. Ich habe
nie einen derartigen Newsletter erstellt und in Umlauf gebracht.

Ich fordere eine schnelle Aufklärung des Sachverhalts, eindeutige Beweise und eine Benennung der Verantwortlichen, damit ich weitere Schritte unternehmen kann.

Ich weiß, dass gerade in Bayern enorme Anstrengungen unternommen
werden um Kritiker an gewissen Praktiken und Personen auszuschalten. sie zum Austritt zu drängen oder unter Vorwänden mit Parteiausschlussverfahren zu belegen. Eine Reihe guter und ehrlicher Mitglieder sind bereits ausgetreten, andere von Ihren Posten zurückgetreten. Ich selbst und der gesamte KV Kaufbeuren sind vorige Woche bereits aus Protest gegen die Klüngelei und die Bedrängung von Kritikern zurückgetreten.  Fast jeden Tag gibt es neue Rücktritte. Ich selbst bin gestern Opfer einer Bespitzelung eines Mitglieds des LV Bayern geworden. An der Basis herrscht große Empörung über die Machenschaften in Bayern. Vom Admin der Seite AfD Bayern wurde mir telefonisch gedroht, mich zu sperren
wenn ich nicht gewisse kritische Kommentare sein lasse. An der Basis herrscht große Empörung über die Machenschaften gewisser Kreise in Bayern.

Es hat den Anschein, als ob mir jetzt ein Vorwand untergeschoben
werden soll, um auch mich auszuschalten. Diesen Versuch weise ich
mit Entschiedenheit zurück. Ich stehe hundertprzentig zu den
Zielen der AfD und werde ihr mein Möglichstes an Kraft geben. Aber
ich stehe nicht dahinter, was manche Menschen, denen ihr eigener
Vorteil und ihr Posten wichtiger sind, als die Angelegenheit der
Partei im ganzen.

Alexander S.

Anmerkung der Redaktion:
Wir, Anonymous for Democracy sind Author des Newsletters – nicht etwa Alexander S.

Wir nehmen uns das Recht, anonym zu posten, da die Parteiführung mehrere Parteimitglieder wegen Vorstandskritischer e-Mails ausgeschlossen hat.
Wir sind überzeugt:In einem repressiven Umfeld muss der Schwächere anonym bleiben! Alles andere wäre Harakiri!

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