Parteiaustritt Frau. R.

Austritt AfD

Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrter Herr Prof. Lucke,

Hiermit trete ich nach nicht einmal 4 Wochen Mitgliedschaft aus der AfD wieder aus.

Das Wahlprogramm von Herrn Prof. Lucke hat mich überzeugt, mich erstmalig in meinem Leben für eine Partei zu engagieren. Familie, Freunde und Nachbarn sollten von mir angesprochen werden. Endlich eine Alternative, die den etablierten Parteien Paroli bieten kann.

Im Ortsverband XY, habe ich mit dem Vorstand Herrn L. , Frau Dr. B. und Herrn F. u.a. Persönlichkeiten kennengelernt, die gebildet, engagiert und integer sind. Kurzum, ich fühlte mich hier am richtigen Ort zur richtigen Zeit und habe mich auf einen Wahlkampf gefreut, für den ich mir gerne viel Zeit genommen hätte.

Ausgebremst wurde ich dann ganz schnell. Die Bezirksverbandswahl OBB, nur 2 Tage nach Beginn meiner Mitgliedschaft, war eigentlich schon der Anfang vom Ende.

So präsentierte sich die Wahlveranstaltung bei mir.

– Herr L. war als Vorsitzender XY zwischenzeitlich von der Partei ausgeschlossen und damit an seinem Rederecht gehindert worden. Herr Schünemann hat ihm dann auch noch Zuritt in Ebersberg verweigert.

– Herr F., der sich zur Wahl stellte, wurde während seiner Rede von einer bestimmten Person unterbrochen, gestört und ausgebuht. Diese Aktion gegen Herrn F. war gezielt geplant.

– Frau Dr. B. wurde ständig gehindert, sich zum Falle Herrn L. zu äußern.

– Herr Göschel hat sich in aller Öffentlichkeit in einem ungehobelten Stil negativ gegenüber Herrn L. geäußert, obwohl dies ein schwebendes Verfahren vor dem Schiedsgericht war.

– Herr Schünemann hat Wahlwerbung für Herrn Schäfer betrieben.

– Herr Schäfer und Herr Stich haben gegenseitig Wahlwerbung betrieben. ( Zunächst zieht Herr Stich als 1. Stell. Vors. seine Kandidatur zurück, als 2. Stell. Vors. fällt er mit 15 Stimmen durch um dann mit 26 Stimmen im 3. Wahlgang gewählt zu werden. Die ganze Veranstaltung roch nach Absprache, war undemokratisch, geschönt und niveaulos.

Interessanterweise finden sich dann auch fast alle gewählten aus dem Bezirksverband OBB in der Bewerbermappe für den Bundestag wieder ( Schäfer, Dr. Stöhr, Stich, Bystron,Schneider,Wallner ). Die AfD ein Sprungbrett für ein sorgenfreies Leben bestimmter Personen?

Die anschließenden Wahlveranstaltungen in Ingolstadt und Nürnberg haben das Niveau von Ebersberg nur fortgesetzt und getoppt, sodaß es keines weiteren Kommentars mehr bedarf.

Meinem Freundes -und Bekanntenkreis, die sich aus Künstlern, Galeristen, Auktionatoren, Musikern und Sängern der Bayerischen Staatsoper zusammensetzt, kann ich die AfD ( Bayern) mit keinem guten Gewissen mehr empfehlen.

Und von Ihnen Herr Professor Lücke glaubte ich erwarten zu können, dass Sie nach dem Wahldebakel in Ingolstadt allen Personen des alten Vorstandes nahegelegt hätten, nicht wieder zur Wahl anzutreten.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia R.