Parteiaustritt Herr Emil F.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft bei der AfD und entziehe Ihnen zugleich die Einzugsberechtigung.

Grund: die Vorstandschaft in Bayern könnte gesamt auch einem Kaninchenzuchtverein vorstehen – genau so verlief Ingolstadt und erneut Nürnberg. Die Gruppe, die sich selbst spektakulär undemokratisch am Ostersonntag zur bayerischen Führung erwählt hatte – hat in Nürnberg nur eine Rochade bewirkt; mit dem geschlossenen Anhängerblock haben sie alle Vorstandsposten vertauscht und aufgefüllt durch linientreue gleichen Kalibers erneut eingenommen. Das Fell des Bären wurde verteilt, bevor der Bär erlegt war. Wichtigtuer, die die Chance auf ein Bundestagsmandat wittern – leider alle unqualifiziert. Es gab einen Kandidaten – VWL-Prof. Dr. Michael Wüst, er hatte sich zwei Mal zur Wahl gestellt, beide Male dem ‚Urblock‘ hoffnungslos unterlegen. Er war zugleich einer der wenigen Bewerber, die dafür wirklich qualifiziert waren – wie gesagt – den Vereinsdimpflern hoffnungslos unterlegen.

Ich bin in die Partei eingetreten, weil mir die Entwicklung in den Euroländern zu 100% missfällt – dagegen muß sich die Volkesstimme erheben. Aber das ist nicht mit einem bayerischen Kaninchenzuchtverein möglich, den finde ich um jede Ecke – hier braucht es qualifizierte Bewerber, die inhaltlich begeistern können. In Bayern leider Fehlanzeige. Ich hoffe, in anderen Bundesländern läuft es besser – wir brauchen die AfD – aber nicht diesen bayerischen Landesverband.

Ich werde statt dessen jetzt – auch finanziell – Roman Huber – Mehr Demokratie e.V. unterstützen.

Emil F.

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2 Gedanken zu „Parteiaustritt Herr Emil F.

    • @hemsdal: ich zitiere aus unserem neuen Artikel: „Die Austrittswelle im Landesverband Bayern der Alternative für Deutschland ebbt nicht ab. Anständige, integere, kompetente und demokratische Mitglieder verlassen das sinkende Schiff. Multiplikatoren. Sie waren inhaltlich von der AfD überzeugt, steckten voller Energie und Tatendrang, wollten dieser neuen Partei Leben einhauchen, Deutschland zum Positiven verändern, die Fehlentwicklungen in Europa korrigieren, alle an einem Strang ziehen. Plötzlich fanden sie sich in einem Albtraum wieder: In der Diktatur der Ostersonntags-Connection und ihrer Günstlinge. Anfangs rieben sie sich ungläubig die Augen, glaubten immer noch an das Gute und an die Vernunft. Doch Diktaturen kennen das nicht. Diktaturen setzen eiskalt ihre Interessen durch, mit allen Mitteln: Manipulation, Propaganda, Drohungen, Unterbindung jeglicher innerparteilicher Kommunikation und Vernetzung bevor die Fakten geschaffen wurden, Parteiausschlussverfahren, Spionage, Beleidigungen, Verleumdungen, Rufmord, undemokratische Wahlen…

      Die aktiven, engagierten und kompetenten Mitglieder versuchten wochenlang mit demokratischen Mitteln die innerparteiliche Demokratie herzustellen. Sie sind gescheitert. Nun bleibt ihnen nur noch der juristische Weg, der die AfD von den Bundestagswahlen ausschließen würde, oder der Austritt, um vielleicht noch etwas bewirken zu können.“

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