Gründungsparteitag der AfD Sachsen ist ungültig: Urkundenfälschung!

Juristische Expertise: Der Gründungsparteig vom 28.04.2013 in Leipzig ist wegen Urkundenfälschung ungültig

Stolz war Jens Lorek, Rechtsanwalt in Dresden, als er am 21.04.2013 seinen Aufnahmeantrag bei der Alternative für Deutschland einreichte. Eine hoffnungsvolle, neue bürgerliche Partei wollte den Etablierten das Fürchten lehren. Offenheit, Transparenz, echte Demokratie und Mitbestimmung war das Postulat der „Professorenpartei“. Progressives Wirken auf der politischen Bühne dürfe nicht im Widerspruch zu bürgerlichen Grundwerten stehen, z.B. zum Respekt und zum Einhalten des gegebenen Wortes. Aber auch Vertragstreue (z.B. Maastricht-Vertrag) und politische Teilhabe versprach die „Alternative für Deutschland“. Das ist es, dachte sich der Jurist Jens Lorek und beantragte die AfD-Mitgliedschaft.

Das w ä r e es gewesen! Denn Jens Lorek durfte nie eine AfD-Veranstaltung besuchen, trotz bestätigter Mitgliedschaft. Rechtsanwalt Jens Lorek hatte, obgleich Jurist, das inoffizielle Kleingedruckte nicht gelesen: Das politische Credo der AfD gilt nur im Aussenverhältnis. Im Innenverhältnis stehen 3 Paragraphen als unumstößliche Richtlinien, sozusagen in Stein gemeißelt:

§ 1 Der/Die Vorsitzende hat immer Recht.
§ 2 Trifft dies ausnahmsweise einmal nicht zu, greift automatisch § 1.
§ 3 Mitglieder, die gegen diese Grundordnung verstoßen, werden beseitigt.
(interne, nicht veröffentlichte Grundordnung der AfD, wird auch von AfD-Schiedsgerichten anerkannt)

Jens Lorek Rechtsanwalt in Dresden verstieß gegen die interne AfD-Grundordnung des Führer-Prinzips

Jens Lorek
Rechtsanwalt in Dresden
verstieß gegen die interne AfD-Grundordnung des Führer-Prinzips

Jens Lorek konnte dies nicht wissen. Als Rechtsanwalt ist er es gewohnt, Recht und Gesetz unter Quellenhinweis (z.B. Gesetzesblätter, Gerichtsentscheidungen) zu zitieren. Sein Kenntnisstand war zurecht, dass der Führerstaat 1945 durch die alliierten Militärgesetze abgeschafft worden war. Das stimmt sogar. Aber Bernd Lucke, Frauke Petry und Konrad Adam haben klammheimlich den Führerstaat en miniature mit der Gründung der AfD im Februar 2013 wieder eingeführt. Allerdings achtete das Triumvirat darauf, dass alles schön demokratisch aussah. Die halbdemokratische Satzung wurde veröffentlicht, die interne Grundordnung des Führer-Prinzips hingegen nicht.

Doch zurück zum AfD-Aufnahmeantrag vom 21.04.2013. Wahrheitsgemäss hatte RA Jens Lorek seine Daten mitgeteilt und – per Mouseclick schwupp – sein Mitgliedsbegehren traf binnen weniger Sekunden in Bad Nauheim ein. So weit, so gut.

Loreks Aufnahmeantrag vom 21.04.2013

Loreks Aufnahmeantrag vom 21.04.2013

Die Freude war groß in der Dresdner Kanzlei, als bereits am 23.04.2013, also nur 2 Tage später, die Bestätigung der Mitgliedschaft eintraf. Jens Lorek wurde ab sofort unter der Mitgliedsnummer 11043 geführt, auch in der offiziellen Mitgliederliste.

Rechtsanwalt Jens Lorek wurde am 23.04.2013 aufgenommen

Rechtsanwalt Jens Lorek wurde am 23.04.2013 aufgenommen

Der Jurist Lorek bereitete sich innerlich, gedanklich, psychisch und physisch auf den Gründungsparteitag der Sachsen-AfD am 28.04.2013 in Leipzig vor. Mehr Demokratie, Anstand und Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Transparenz waren seine Triebfeder. Dies klingt zwar ebenso altmodisch wie seine antike Reiseschreibmaschine im Büro, doch Lorek mag nicht davon lassen. Hatte die AfD nicht genau diese Werte stets gefordert? Deshalb wollte er in Leipzig auch die Machenschaften um Frauke Petry und Dr. Georg Metz bei der Aufstellung der Kandidatenliste zum Bundestag offenlegen. Ein entscheidender Fehler! Wer sich gegen die Fascho-Braut Petry stellt, wird beseitigt. Das wusste Lorek damals nicht.

Ausschnitt der Mitgliederliste Sachsen vom 24.04.2013

Ausschnitt der Mitgliederliste Sachsen vom 24.04.2013

Als er auf dem Leipziger Gründungsparteitag (28.04.2013) seine Stimmkarte abholen wollte, bedeuteten ihm die Bodyguards (engagierte Discothekenrausschmeißer) im Auftrag von Frauke Petry (Bundessprecherin) und Dr. Georg Metz (damals Landesbeauftragter für Sachsen), dass er kein Mitglied sei. Er möge sich bitte entfernen, sonst drohe die Polizei.

Frauke Petry Junta-Chefin der AfD Sachsen sorgte für die Durchführung eines illegalen Gründungsparteitags in Leipzig, die drohende Enttarnung als GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) und als Pleitier führte zur Ukundenfälschung in der Sachsen-AfD

Frauke Petry
Junta-Chefin der AfD Sachsen
sorgte für die Durchführung eines illegalen Gründungsparteitags in Leipzig,
die drohende Enttarnung als GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) und als Pleitier führte zur Urkundenfälschung in der Sachsen-AfD

Der Petry-Metz-Gewalt beugte sich Jurist Jens Lorek, denn er wusste um die Gefahr des Hausfriedensbruchs, wenn er den Anweisungen des Hausherrn nicht Folge leistete. Indes, warum war er angeblich kein Mitglied? Obgleich er die gleichen Rechte wie alle anderen Mitglieder besaß, wurde ihm die Ausübung der Mitgliedsrechte grundlos verweigert. Damit ist der Gründungsparteitag der Sachsen-AfD null und nichtig! Werden auch nur einem einzigen Mitglied die Rechte verweigert, erlangt die Versammlung keine Wirksamkeit. Formal betrachtet existiert gar kein Landesverband Sachsen. Er wurde nie rechtswirksam gegründet. Auch die taggleich beschlossene Kandidatenliste zum Bundestag war null und nichtig. Sie hätte nie beim Landeswahlleiter in Kamens eingereicht werden dürfen.

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer versteckt. Jens Lorek hatte etwas Ungeheuerliches vorzutragen, er nahm – wie putzig – den AfD-Anspruch auf Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit, Anstand und Aufrichtigkeit wirklich ernst, sogar im Innenverhältnis. Rechtsanwalt Lorek hatte nämlich erfahren, dass die ersten 3 Listeplätze zuvor im Bundesvorstand ausgekungelt worden waren:

1. Frauke Petry (aussichtsreich bei 5% der Wählerstimmen bei den Bundestagswahlen)
2. Georg Metz (aussichtsreich bei 5%)
3. Peter Christ (bei etwa 10% aussichtsreich)

Blöd nur, dass alle 3 Kandidaten nicht ganz koscher waren.

Frauke Petry befand sich bereits im April 2013 mit ihrer GmbH in der rechnerischen Insolvenz (siehe Bericht des AN vom 17.07.2013: „Ist Frauke Petry pleite?“ und Bericht des AN vom 15.10.2013: „Frauke Petry ist pleite!“). Dennoch verkaufte sie sich blendend als „ergfolgreiche Unternehmerin“. Lorek wollte hierzu Fragen stellen.

Georg Metz hatte ebenfalls gerade eine Pleite hingelegt und war im April 2013 arbeitslos. Er konnte sich auf Vermittlung der Bundessprecherin Frauke Petrys nur mit einem Beratervertrag in der AfD-Bundesgeschäftsstelle über monatlich € 10.000,– retten. Das nennt man im Ländle glatt Vetterleswirtschaft und in Bayern gerne Amigo-Filz. Lorek wollte hierzu Fragen stellen.

Und Peter Christ wohnte gar nicht in Deutschland, sondern in Luzern/Schweiz, stand also für den Sachsen-Wahlkampf gar nicht zur Verfügung. Er kandidierte auf der Sachsen-Liste, weil es AfD-Führer Bernd Lucke so verlangte. Niemand außerhalb der selbsternannten Eliten sollte aussichtsreiche Listenplätze belegen. Und wer sich doch vorschob, wurde später hingerichtet. Immerhin, zumindest bei Peter Christ erkannten die sächsischen Mitglieder schnell den Schmu, sie verlangten dessen sofortigen Rücktritt (siehe Bericht des AN vom 16.07.2013: „Sachsen fordert Rücktritt von Peter Christ“). Ansonsten unterwirft sich der AfD-Einfaltspinsel gern und häufig dem Führer.

Georg Metz arbeitsloser Pleitier auf Listenplatz 2 zum Bundestag dessen drohende Enttarnung führte zur Urkundenfälschung der AfD-Sachsen

Georg Metz
arbeitsloser Pleitier auf Listenplatz 2 zum Bundestag
dessen drohende Enttarnung führte zur Urkundenfälschung der AfD-Sachsen

Rechtsanwalt Jens Lorek reiste frohgemut nach Leipzig zum Gründungsparteitag, hatte er doch gewichtige Fragen zu stellen: Was macht die drohende Insolvenz der Frauke Petry? Und wie sieht die berufliche Zukunft des Pleitiers Georg Metz aus, der ja immerhin als Sohn des ehemaligen sächsischen CDU-Finanzministers Horst Metz einen guten Namen zu verlieren hatte (siehe Bericht des AN vom 08.08.2013: „Ist die AfD Sachsen eine CDU-Gründung?“). Horst Metz hatte schon während der DDR-Diktatur eine beachtliche Blockflöten-Karriere aufgewiesen (siehe „Bundesstifung Aufarbeitung“ zu Vita Horst Metz) und musste als CDU-Finanzminister wegen des Skandals um die SachsenLB zurücktreten (siehe DER STERN 31.08.2007). Leidet die Metz-Familie genetisch bedingt am Pleite-Syndrom? Wann hat Pleite-Petry jemals eigenes Geld verdient?

Auf der Mitgliederliste vom 06.05.2013 fehlt plötzlich Jens Lorek, dies kann nur durch eine Urkundenfälschung erfolgt sein

Auf der Mitgliederliste vom 06.05.2013 fehlt plötzlich Jens Lorek, dies kann nur durch eine Urkundenfälschung erfolgt sein

Solche Fragen stellt man besser nicht im Sachsen-Reich der Frauke Petry. Wer kritisch die selbsternannten Eliten beleuchtet, den trifft der Zorn besonders hart. So geschah es auch um Jens Lorek. Plötzlich war er aus der Mitgliederliste verschwunden. Ein Ausschlussverfahren gegen Jens Lorek fand nie statt. Nicht einmal die heute so beliebte Keule der „Ordnungsmaßnahme“ (Frauke Petrys heutige Waffe à la Roland Freisler) traf den Dresdner Rechtsberater.

Die Manipulation der Mitgliederliste stellt Urkundenfälschung dar. Denn selbst wenn ein Ausschlussverfahren resp. eine Ordnungsmaßnahme zur Suspension der Mitgliedsrechte führte, so müsste dies in der Mitgliederliste hinter dem Namen des Betroffenen vermerkt sein. In der EDV wird Jens Lorek nicht einmal als ehemaliges oder abgelehntes Mitglied geführt. Auch existiert plötzlich kein Aufnahmeantrag. Dies bedeutet Urkundenfälschung in Reinformat.

Wolfgang von Eichborn scheinadeliger Scheinrichter des Bundesschiedsgerichtes

Wolfgang von Eichborn
scheinadeliger Scheinrichter des Bundesschiedsgerichtes

Als die beschriebenen Vorgänge dem Parteichef Lucke bekannt wurden, beauftragte er den Scheinrichter des Bundesschiedsgerichtes Wolfgang von Eichborn, die Sache zu untersuchen. Von Eichborn untersuchte und informierte Lucke, dass die beschriebenen Vorgänge gravierend seien. Die Ausschließenden Petry und Metz verwirklichten den Tatbestand des §107a,1 i.V.m. §108d StGB. Auf Weisung des Triumvirates Lucke-Petry-Adam unternahm von Eichborn in seiner Eigenschaft als Bundesschiedsrichter KEINE weiteren Schritte, wie es seine Pflicht gewesen wäre. Immerhin sind Straftaten im Spiel. Doch die AfD ist ein rechtsfreier Raum, in dem weder die bundesdeutschen Gesetze noch die Rechtsordnung der Partei wirken, beachtet oder durchgesetzt werden. Es gelten nur die eingangs zitierten 3 Führerparagraphen.

Offensichtlich weiss der scheinadelige Scheinrichter Wolfgang von Eichborn, der mehrfach seine juristische Ahnungslosigkeit unter Beweis gestellt hatte, nicht um den Straftatbestand der Rechtsbeugung, §§ 339 StGB. Dort heisst es wörtlich:

„Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.“ (§ 339 StGB)

In der wirklichen Welt sehen sich Frauke Petry und Georg Metz nun einem staatsanwaltlichen Verfahren ausgesetzt. Beide kandidierten auf den einzig aussichtsreichen Listenplätzen 1 und 2. Beide wussten, dass die Enthüllungen des Juristen Jens Lorek (z.B. im Zuge der Kandidatenbefragung) ihre Wahlchancen beträchtlich gemindert hätten. Frauke Petry und Georg Metz wären vermutlich bereits auf dem Gründungsparteitag der Sachsen-AfD hinweggeblasen worden. Es hätte nicht die Falschen getroffen. Bleibt zu hoffen, dass der Staatsanwalt mit einer Anklage diesem Treiben der AfD-Junta in Sachsen ein Ende bereitet.

Und demnächst berichten wir über Urkundenfälschungen des Dr. Thomas Hartung. Der ehemalige FDJ-Funktionär wechselte nach der Wende von ganz links nach ganz rechts zur Freien Union. Heute imponiert er als Islamhasser in der AfD. Auch Dr. Thomas Hartung manipulierte und veränderte AfD-Urkunden.

Update
AfD-Mitgliederverwaltung: Screenshots und Erläuterungen

Screenshot 1

Screenshot 1 – AfD Parteimanager

Aus Screenshot 1 ist ersichtlich, dass:

a.) es in der Parteiverwaltung der AfD nach wie vor einen Datensatz zu Lorek gibt, allerdings ohne Datensatznummer

b.) laut Eintrag im Memofeld die Mitarbeiterin der Bundesgeschäftsstelle, Frau Süß, aufgrund einer Email vom Amigo und Erfüllungsgehilfen Frauke Petrys, Dr. Metz, den Datensatz mit der Mitgliedsnummer 11043 gelöscht hat. Als Grund dafür ist vermerkt, dass es laut Angaben von Metz eine Doublette gibt (d.h. er behauptete, das Mitglied Lorek habe zwei Datensätze, wovon einer, nämlich 11043 gelöscht werden sollte). Dieser Anweisung hat Frau Süß am 10.09.2013 Folge geleistet, denn einen Datensatz mit 11043 gibt es nun nicht mehr.

c.) Im Datensatz befindet sich der Hinweis „Antrag abgelehnt“. – Dazu im Folgenden:

Screenshot 2 - AfD Parteimanager

Screenshot 2 – AfD Parteimanager

Die Änderung auf „Antrag abgelehnt“ wurde offensichtlich am 06.09.13 vom „Old-User GMETZ“ (Old-User, weil Dr. Metz als Admin des Parteimanagers stillgelegt wurde) vorgenommen.

Im Ergebnis untermauert dies zusätzlich die Richtigkeit der Angaben Loreks und unserer Recherchen. Hier fand durch das Horror-Duo Petry/Metz ein gigantischer Betrug zulasten der sächsischen Mitglieder statt.

Der scheinadelige Schein-Schiedsrichter Wolfgang von Eichborn kannte den Vorgang und unterdrückte diesen im Auftrag des Triumvirates Lucke/Petry/Adam. Neben dem § 339 StGB (Rechtsbeugung) kommt noch der Tatbestand der Strafvereitelung im Amt hinzu (§258a StGB).

Herr von Eichborn: Wie lange werden Sie das Verfahren noch verschleppen?
Frau Petry, Herr Metz und Herr Lucke: Wann wollen Sie uns über diese Vorgänge aufklären?

AfD Sachsen: Frauke Petry – Geheime Kontakte zur US-Regierung?

Zum bevorstehenden Rücktritt des sächsischen AfD-Sternchens

Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar aufgeklärtesten, fester verwurzelt als der Glaube an irgendwelche Autoritäten“ Egon Friedell (1878 – 1938)

Bereits während des Wahlkampfes zum Deutschen Bundestags erreichten uns mehrere Hinweise unterschiedlicher Quellen, dass Frauke Petry des öfteren in der US- Gesandtschaft gesehen worden sein soll. Dort hätten die US-Diplomaten in einem fröhlichen tête-à-tête (franz. für „vertrauliches Gespräch“) den Anti-EURO-Kurs der AfD begrüßt. Damit entfalle die Währungskonkurrenz. Der US-Dollar werde weiterhin als „world reserve currency“ die Weltfinanzen dominieren. Getreu des Mottos „Money oils the World“ bedeutete dies die Zementierung der US-Weltherrschaft mit finanziellen Mitteln. Frauke Petry habe brav zugesichert, weiterhin an der Zerstörung der europäischen Einheits- währung EURO mitzuwirken, so dass kein Gegengewicht zu den USA entstehe.

Frauke Petrys unternehmerisches Geschäftsmodel 2006 - 2013

Frauke Petrys unternehmerisches Geschäftsmodel 2006 – 2013

Weiterhin soll das Wohlergehen ihrer Firma PurInvent GmbH während des Lunch (engl. für „Mittagessen“) in Leipzig erörtert worden sein. Petrys Firma PurInvent GmbH, Leipzig, hat seit der Gründung in 2006 noch nie Gewinne erzielt (siehe Bericht vom 17.07.2013 und Bericht vom 15.10.2013). Am 16.10.2013 platzte dann die Bombe: Frauke Petry muss als geschäftsführende Gesellschafterin der Fa. PurInvent GmbH die Insolvenz anmelden, z.B.

AdHocNews 16.10.2013 (pfd)
Berliner Morgenpost 16.10.2013 (pdF)
BILD 17.10.2013 (pdf)
Die Welt
16.10.2013 (pdf)
Die Welt 17.10.2013 (pdf)
FREIE PRESSE 17.10.2013 (pdf)
FREIHEITLICH ME 16.10.2013 (pdf)
Geolitico 16.10.2013 (pdf)
Hamburger Abendblatt 16.10.2013 (pdf)
JungeWelt 16.10.2013 (pdf)
Neues Deutschland 16.10.2013 (pdf)
PourErikaNews 16.10.2013 (pdf)
Preussischer Anzeiger 16.10.2013 (pdf)

Was hat es mit den Top-Sectret-Meetings in der US-Gesandtschaft auf sich? Sollte Petrys Firma im Falle des Einzugs in den Bundestag mit „Aufträgen aus den USA“ gerettet werden? Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen heißt es, die US-Diplomaten seien von der devoten Petry so begeistert gewesen, dass sie das AfD-Sternchen mehrfach zum „Gedankenaustausch“ in die US-Mission einbestellen. So nennt man im Diplomatensprech die Entgegennahme von Instruktionen. Frauke Petry ist nie durch kritische Statements aufgefallen, hat nie die Frage der fehlenden deutschen Souveränität aufgeworfen und meidet das Thema „Grundgesetz versus Verfassung“ wie der Teufel das Weihwasser.

steht kurz vor dem überfälligen Rücktritt:  Frauke Petry abgestürztes AfD-Sternchen aus Sachsen  und (noch) AfD-Diktatorin in Sachsen

steht kurz vor dem überfälligen Rücktritt:
Frauke Petry
abgestürztes AfD-Sternchen aus Sachsen
und (noch) AfD-Diktatorin in Sachsen

Das war nicht immer so. Noch im Vorfeld der AfD-Gründung beteiligte sie sich in einem Forum (Geolitico.de) und klang deutlich kritischer.

E. Stopp says (28. Januar 2013 at 14:21)
Dem Kommentar von Herrn Möllmann kann ich nur zustimmen. Beide, USA und Goldmann Sachs, streben die Weltherrschaft an, seit Jahren ! Schlimm ist, dass unsere Politiker und die in der EU das auch noch mit machen und sich haben kaufen lassen, wie Draghie und Monti. ….“

 Dr. Frauke Petry says (31. Januar 2013 at 11:17)
Sehr richtig – sehen Sie doch mal bei http://www.wa2013.de nach. Es formiert sich Widerstand. Wir brauchen dafür noch mehr Unterstützer und mündige Bürger! Für mehr Informationen können Sie mich gern persönlich kontaktieren! MfG Frauke Petry“

Quelle: Geolitico am 28.01.2013
http://www.geolitico.de/2013/01/28/goldman-sachs-als-ubelste-bank-gebrandmarkt/

Von Widerstand spricht Petry heute nicht mehr. Seit der Einbestellung in die US- Gesandtschaft äußert sich Frauke Petry gar nicht mehr zur Frage der globalen Vormachtstellung des US-Dollars und der Notwendigkeit einer europäischen Emanzipation in Wirtschafts- und Finanzfragen. Das System der internationalen Finanzwelt mit der Dominanz der US-Banken (vor allem Goldman Sachs und J.P. Morgan) wird von Frauke Petry nicht (mehr) bezweifelt. Liegt es daran, dass sie als Chemikerin von Geld/Finanzen schlicht keine Ahnung hat?

Immerhin fährt Petrys Firma PurInvent GmbH ausweislich der beim Bundesanzeiger hinterlegten Bilanzen seit 6 Jahren nur Verluste ein (siehe Bericht vom 17.07.2013 und Bericht vom 15.10.2013). Und überhaupt: programmatisch fällt GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) eher durch Leerhülsen denn durch Lehrformeln auf. Hektisch gesprochene Plattitüden ersetzen geistige Windstille.

amerika deutsch Wenn Frauke Petry jedoch in Ihrer Eigenschaft als AfD-Schutzgöttin eingeladen wurde, warum berichtete sie darüber nicht dem sächsischen Landesvorstand und teilt ihre Erkenntnisse mit der Basis? Hat sie den Bundesvorstand in Kenntnis gesetzt? Weiß Lucke Bescheid? Wieso verheimlicht Frauke Petry ihre Kontakte zur US-Regierung? Sie ist dem Landesvorstand und den Mitgliedern verpflichtet, nicht einer fremden Staatsmacht!

Petrys Forderung „Wir brauchen dafür noch mehr Unterstützer und mündige Bürger“ klingt wie Hohn. Als Landesvorsitzende in Sachsen führte sie die erste absolutistisch regierte Parteigliederung nach 1945 (Westen) bzw. nach 1989 (Osten) ein. Wie einst die Heil- u. Schutzgöttin Selket im Antiken Ägypten bestimmt GRÖBAZ das Heil der AfD-Provinz Sachsen (siehe sämtliche Berichte über den AfD SachsenSumpf). Ihre Machtbasis sind nicht die Demokraten, sondern die rechte FREIHEIT (siehe Bericht vom 07.09.2013). Inzwischen übergab sie den AfD-Landesverband Sachsen komplett an die Rechtsextremen der FREIHEIT, die SCHILL-Partei, die SED und die StaSi (siehe Bericht vom 10.10.2013).

so sieht sich GRÖBAZ Frauke Petry im Spiegel: Göttin Selket im Antiken Ägypten

so sieht sich GRÖBAZ Frauke Petry im Spiegel:
Göttin Selket im Antiken Ägypten

Erhielt Dr. Frauke Petry etwa Anweisungen von den US-Diplomaten, welche Themen wie zu gestalten seien? Wurde ihr verboten, die Frage der deutschen Souveränität auf die Tagesordnung zu setzen? Wurde Ihr untersagt, den US-Dollar als Weltleitwährung in Frage zu stellen? Soll sie deshalb den EURO zerstören?

Solche Fragen müssen gestellt werden, denn die Mär von der vollen Souveränität Deutschlands seit der Wiedervereinigung 1990 wurde mehrfach widerlegt. Spätestens seit den NSA/PRISM-Enthüllungen wissen wir, dass der deutsche Souverän gar nichts zu melden hat. Er darf belauscht und bespitzelt werden, bis die Glasfaserleitungen glühen.

So räumte z.B. der LINKEN-Chef im Deutschen Bundestag (Gregor Gysi) ein, dass das alliierte Besatzungsstatut noch immer gelte (Gregor Gysi am 08.08.2013 bei PHOENIX und Bernd Lucke am 25.08.2013 in Lingen). Sogar das ZDF wunderte sich vor einigen Monaten, dass Deutschland am 03.10.1990 wohl doch nicht souverän geworden sei (ZDF Frontal 21 am 20.11.2012). Die Bundeskanzlerin verneint das Fehlen der deutschen Souveränität während einer Podiumsdiskussion am 21.08.2013 in Stuttgart.

Treffpunkt zum Lunch

Treffpunkt zum Lunch

Wurde Frauke Petry von der US-Regierung einbestellt, um genau diese Fragen innerhalb der AfD abzuwürgen? Ihr gesamtes Herrschaftssystem in der AfD Sachsen beruht auf Unterdrückung, Mobbing und Polit-Terror mit Hilfe der Extremisten von der FREIHEIT. Insofern wäre die Ausführung des US-Mandats lediglich die Fortsetzung ihrer internen Politik mit anderen Themen. Business as usual? Oder soll die stramme Rechtsauslegerin bei der sächsischen Landtagswahl das rechtsextreme Lager spalten? Statt 8% für die NPD dann 4,0% für die AfD und 4,0% für die NPD? Steckt dahinter eine CDU-List? Marschiert Gott-Sei-Bei-Uns-Petry deshalb mit preußischem Stechschritt durch Sachsen?

Warum fordern weder die Basis noch die Byzantiner im Vorstand („Kabinett der Barone“) umfassende Aufklärung? Sogar nach der verlorenen Bundestagswahl soll es zur Terminierung mit den US-Diplomaten gekommen sein. Was verheimlicht Frauke Petry? Stimmt es, dass die US-Diplomaten für den Fall des Einzugs Petrys in den Bundestags für „Aufträge“ zugunsten PurInvest behilflich sein wollten, jetzt aber keine Notwendigkeit des „supports“ sehen? Hierüber muss das abgestürzte Sternchen den Mitgliedern gegenüber Rechenschaft abliefern.

Der Landesparteitag der AfD Sachsen am 30.11.2013 verspricht spannend zu werden!

Autor: Jochen Schröder

alle Berichte zum SachsenSumpf der AfD hier

Die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry ist pleite

Der ALTERNATIVE NEWSLETTER berichtete im Juli über die finanzielle Schieflage der AfD-Sprecherin und sächsischen Landesvorsitzenden Dr. Frauke Petry: Ist die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry pleite? Nachdem die AfD nicht in den Bundestag einzog und sich somit das AfD-Sternchen Frauke Petry kein persönliches EURO-Rettungspaket in Form eines lukrativen Bundestagsmandats sichern konnte, ist ihre Firma nun insolvent. In einer Email an die sächsischen Parteimitglieder teilt das AfD-Sternchen Petry heute mit: „Sechseinhalb Jahre nach Gründung meines Unternehmens PURinvent GmbH in Leipzig habe ich mich schweren Herzens entschließen müssen Insolvenz anzumelden.“ Schuld sind aus Petrys Sicht natürlich die anderen: „Da es mir als Inhaberin und Geschäftsführerin im Gegensatz zu Großbanken nicht möglich Verluste zu sozialisieren […], blieb mir in der aktuellen Situation keine andere Wahl.“

pureinvestPetrys Unternehmen PURinvent GmbH steckt seit der Gründung in einer finanziellen Schieflage. Die im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftsberichte für die Jahre 2007 bis 2011 zeigen einen stetigen Abbau des Anlagevermögens und eine kontinuierliche Zunahme der Verbindlichkeiten bei fallender Liquidität. Im Jahr 2009 konnte die Insolvenz durch die Beteiligung eines stillen Gesellschafters mit € 200.000,– noch abgewendet werden (was ihrer Aussage widerspricht, es sei ihr nicht möglich ihre Verluste zu sozialisieren). Im Jahr darauf folgte eine kleinere Kapitalerhöhung. Da jedoch die GmbH niemals in die Gewinnzone geriet, konnte die Trendwende nicht erreicht werden. Frau Petry hat buchstäblich seit 2007 nur Geld verbrannt.

In ihrer Email wirbt Petry um das Vertrauen der sächsischen Mitglieder und kündigt an: „Ich möchte meine Arbeit für die Alternative für Deutschland trotz des beruflichen Einschnitts unvermindert fortsetzen“. Wird Pleite-Frauke nun weiterhin über Schuldenkrisen anderer Staaten schwadronieren und für das Recht einer geordneten Zuwanderung nach kanadischem Vorbild eintreten?

Mit der Insolvenz ihres Unternehmens reiht sie sich in die lange Liste der AfD-Pleitiers ein, die ihre gescheiterte Existenz mit einem Abgeordnetenmandat abrunden woll(t)en. Die AfD möchte die Finanzkrise lösen. Kann sich die Partei weiterhin Führungspersonal und Spitzenkandidaten leisten, die von den Kernkompetenzen der Partei, Wirtschaft und Finanzen, scheinbar überhaupt keine Ahnung haben?

AfD Ostdeutschland – DIE FREIHEIT hat die „Neuen Länder“ vollständig okkupiert

Aufstand der AfD-Ost-Zwerge: rückwärtsgewandt, rechtspopulistisch

61,9 Millionen Bürger deutscher Staatsbürgerschaft waren am 22.09.2013 aufgerufen, ihre Abgeordneten zu wählen. Mit satten 4,7% der abgegeben Wählerstimmen verpasste die AfD gerade mal um 130.000 Stimmen den Einzug in den Bundestag. Beinahe wäre den Alternativen für Deutschland die Sensation geglückt, als erste Neugründung seit 1949 auf Anhieb das Bundesparlament zu erobern (siehe Bundeswahhleiter vom 22.09.2013)

 Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013 (Quelle: Bundeswahlleiter)

Gegenstand der Nachweisung Erststimmen Zweitstimmen
Anzahl % Diff. zu 2009 in %-Pkt. Anzahl % Diff. zu 2009 in %-Pkt.
Wahlberechtigte 61.903.903

61.903.903

Wähler 44.289.652 71,5

0,8

44.289.652

71,5

0,8

Ungültige 688.428 1,6

-0,2

587.178

1,3

-0,1

Gültige 43.601.224 98,4

0,2

43.702.474

98,7

0,1

CDU 16.225.769 37,2

5,2

14.913.921

34,1

6,9

SPD 12.835.933 29,4

1,5

11.247.283

25,7

2,7

FDP 1.028.322 2,4

-7,1

2.082.305

4,8

-9,8

DIE LINKE 3.583.050 8,2

-2,9

3.752.577

8,6

-3,3

GRÜNE 3.177.269 7,3

-1,9

3.690.314

8,4

-2,3

CSU 3.543.733 8,1

0,7

3.243.335

7,4

0,9

PIRATEN 962.946 2,2

2,1

958.507

2,2

0,2

NPD 634.842 1,5

-0,3

560.660

1,3

-0,2

AfD 809.817 1,9

1,9

2.052.372

4,7

4,7

Die Resultate für die AfD aufgeschlüsselt nach Bundesländern fallen indes sehr unterschiedlich aus (chronologisch nach Prozentpunktenanteil):

Sachsen 6,8%
Thüringen 6,2%
Brandenburg 6,0%
Meck-Pom 5,6%
Baden-Württemberg 5,2%
Saarland 5,2%
Berlin 4,9%
Rheinland-Pfalz 4,8%
Hessen 4,8%
Schleswig-Holstein 4,6%
Bayern 4,3%
Sachsen-Anhalt 4,2%
Hamburg 4,1%
NRW 3,9%
Niedersachsen 3,7%
Bremen 3,7%

Bundesdurchschnitt: 4,7%

In den eher ländlich strukturierten Bundesländern Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Saarland schaffte es die AfD, die 5%-Hürde zu knacken. In keinem industrialisierten Bundesland – Ausnahme: Baden-Württemberg – übersprangen die Alternativen die magische Grenze. Besonders auffällig: in keinem der „Big Points“ (also Mega-Bundesländer mit sehr großer Wählerzahl) konnte die AfD – auch hier gilt die Ausnahme: Baden-Württemberg – mehr als 5% erreichen. Konkret bedeutet dies, der Einzug in den Bundestag wurde verpasst in NRW, Niedersachsen, Bayern und Hessen. mehr als 50% aller Wähler wohnen in diesen Bundesländern. Zählt man Ba-Wü hinzu, umfassen die „Big Points“ fast 54 Mio Bürger (ca. 67% der Gesamtbevölkerung).

Analytisch bedeutet dies: Die AfD konnte in den modernen, hochindustrialisierten und dicht besiedelten Bundesländern zwar beachtliche Stimmenanteile erzielen, jedoch – ausser in Baden-Württemberg – nicht vollständig mit dem Rechtspopulismus überzeugen. Hingegen imponieren die Resultate der 4 ostdeutschen, eher ländlich geprägten Kleinstaaten: Sachsen (6,8%), Thüringen (6,2%) und Brandenburg (6,0%) und MeckPom (5,6%). Diese 4 Bundesländer sprechen etwa 13% (!) der Gesamtbevölkerung an (von insgesamt 80 Mio Einwohner in der Bundesrepublik).

Offenbar in Verkennung des eigenen Zwergenstatus‘ rufen die AfD-Bundesländer Sachsen, Thüringen und Brandenburg bereits dazu auf, die AfD stramm auf rechts zu bürsten. In den NBL (Neue Bundesländer) sei besonders häufig und besonders gern mit anti-ausländischen und islamfeindlichen Zweideutigkeiten gepunktet worden. Dies habe man den zahlreichen Mitgliedern der fundamentalchristlichen Partei DIE FREIHEIT zu verdanken (in Sachsen wird die AfD nominell und strukturell von der FREIHEIT vollständig dominiert, in Thüringen und Brandenburg sitzen FREIHEITLICHE bzw. Fundamentalchristen in Schlüsselpositionen, siehe Sachsensumpfberichte).

DIE FREIHEIT ist eine klerikale, rechtsextreme, fundamentalchristliche Partei, die vor allem Hass auf den Islam und Glorifizierung des Christentums propagiert. Sie wird vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachtet (Süddeutsche Zeitung 09.09.2013). Und die AfD ist laut Handelsblatt vom 26.06.2013 der „Fluchtort für Ex-Funktionäre der FREIHEIT“.

Sofort nach der Bundestagswahl verkündete DIE FREIHEIT, deren Mitglieder würden jetzt massenhaft der AfD beitreten (in Sachsen geschah dies bereits im März/April 2013 auf Einladung von Pfarrersfrau Petry, siehe Bericht vom 07.09.2013), um die AfD beim Kampf gegen Liberale, Linke, Ausländer und Nicht-Christen zu unterstützen (siehe AsentaNews 01.10.20013 und DER SPIEGEL 01.10.2013 und N24 01.10.2013). Erschrocken vom Rechtsruck erteilte AfD-Chef Bernd Lucke sofort einen Aufnahmestopp. Diese dürften i.d.R. nicht Mitglied der AfD werden (DIE ZEIT 01.10.2013), denn die AfD habe „keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit“ (t-online am 01.10.2013).

Frauke Petry, Pfarrersfrau, eine der 3 AfD-Sprecherinnen und Landesvorsitzende in Sachsen, widersprach sofort öffentlich. Lucke habe „kein Mandat“, die Rechtsextremen zu verhindern (DIE WELT 06.10.2013). AfD-Sternchen Frauke Petry muss diese Position einnehmen, denn ihre Machtbasis im Kleinstaat Sachsen beruht fast ausschließlich auf ehemalige FREIHEITLICHE, die sie selbst aktiv im Vorfeld der AfD-Gründung eingeladen hatte (siehe Bericht vom 07.09.2013, Bericht vom 25.09.2013 und Bericht vom 04.10.2013). Frauke Petrys Landesverband Sachsen i s t DIE FREIHEIT. Die christlich Entrückte baute zudem ein luckeloses Spitzel- und Vernichtungssystem nach dem Vorbild der StaSi auf (siehe Bericht vom 07.09.2013).

Fundamentalchristin Frauke Petry; AfD-Führerin in Sachsen; faktische Fusion der AfD mit den Verfassungsfeinden DIE FREIHEIT

Fundamentalchristin Frauke Petry;
AfD-Führerin in Sachsen;
faktische Fusion der AfD mit den Verfassungsfeinden DIE FREIHEIT

Matthias Wohlfahrt, AfD-Landesvorsitzender in Thüringen, einem weiteren mitteldeutschen Kleinstaat, sprang der religiösen Kollegin aus Sachsen bei. Wie Pfarrersfrau Petry ist auch Wohlfahrt ein entrückter Fundamentalchrist. Gegenüber der Presse war Wohlfahrt begeistert über DIE FREIHEIT, denn „das Programm der FREIHEIT“ stimme „in vielen Punkten mit dem der AfD überein“ (DER STERN am 06.10.2013). Auch der Kampf gegen den Islam vereine ihn mit den Rechtsextremen.

Fundamentalchrist Matthias Wohlfahrt AfD-Führer in Thüringen, religiös entrückt

Fundamentalchrist Matthias Wohlfahrt
AfD-Führer in Thüringen, religiös entrückt

Matthias Wohlfahrt ist „ein völkisch-christlicher Missionar … Wohlfahrt betreibt nahe der Leuchtenburg im Saaletal ein ‚Haus Bethlehem‘. In der preiswerten Übernachtungsstätte werden Seminare und Werkstätten mit dem Ziel einer Rechristianisierung des Abendlandes angeboten. Auf der Website des Hauses wirbt Wohlfahrt offen für die AfD und polemisiert gegen ‚Lügen‘ und ‚Gleichschaltung‘ durch die Herrschenden. ‚Damit es nicht bei der Alternativlosigkeit unserer politischen Klasse bleibt, haben sich in Deutschland doch noch die biblischen 7.000 gefunden und bieten uns eine Wahlalternative 2013‘, ist dort zu lesen.“ (Quelle: Personal der AfD Thüringen: Anti-Euro-Partei mit alten Rechten, taz am 07.05.2013).

„Thüringens Sprecher Mathias Wohlfahrt, seines Zeichens Kirchenentrückter und Unternehmer, hält sich in harten Wintermonaten nach eigener Aussage nur durch das Kindergeld seiner vier Zöglinge über Wasser“ (Bericht vom 17.09.2013). Wie in Sachsen, wo Konkurrenten zu Frauke Petry (Spitzname GRÖBAZ, größte Blenderin aller Zeiten) bespitzelt, öffentlich diskreditiert, mit Unwahrheiten und Falschaussagen befrachtet werden, hat auch der Landesverband Thüringen eine interne Säuberungsaktion durchgeführt, die an die stalinistischen Schauprozesse der 1930er Jahre erinnern (siehe Thüringischer Allgemeine 26.08.2013). Wie in Sachsen traf es Konkurrenten zum Fundamentalchristen Wohlfarth, Liberale und gemäßigte AfD-Mitglieder.

Das rechte Triumvirat der Ost-Kleinstaaten wird komplettiert von Alexander Gauland.

Alexander Gauland, 72, ehemaliger CDU-Staatssekretär in Hessen und Publizist, fällt immer wieder durch harten Konservativismus auf, dessen Grenzen zum Rechtsextremismus fließend sind. So plädiert er offen für den Einsatz der Bundeswehr zu Sicherung eigener Interessen: „Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt. Sie betrachten sie nicht als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz ….“. Militärische Gewalt sei an sich nicht schlecht (Der Tagesspiegel am 23.07.2012). Gauland fällt in die Blut- und Bodenpolitik der Bismarck-Ära zurück, was er unumwunden einräumt (Der Tagesspiegel, ebenda).

Fundamentalchrist und Kriegsbefürworter Alexander Guland AfD-Führung Brandenburg

Fundamentalchrist und Kriegsbefürworter Alexander Gauland
AfD-Führung Brandenburg

Diese beschränkte Sichtweise des vor-vorherigen Jahrhunderts kritisierte der Bundesverwaltungsrichter Dr. Dieter Deiseroth mit den Worten, Gauland negiere „damit insbesondere das nach den Verbrechen des 2. Weltkrieges als historische Errungenschaft der Menschheit in der UN-Charta verankerte Verbot jeder Anwendung militärischer Gewalt.“ Gauland habe weder das Grundgesetz, noch das nach den Weltkriegen entwickelte Völkerrecht verstanden (Magazin HINTERGRUND am 06.12.2012).

Die wohl gefährlichste Variante des Islamhasses bedient Gauland, indem er die „islamische Religion und Kultur“ zum Vorbild für das Christentum erhebt. Der Islam stehe „uns nach der Säkularisierung des Westens … die letzte große geschlossene geistige Kraft gegenüber, die wir in ihrem Eigenwert respektieren und der wir ein Recht auf autonome Gestaltung ihres Andersseins zugestehen müssen“. Mit der Bewunderung für den Islam, der seinen Eigensinn gegenüber der identitätslosen westlichen „Spaßgesellschaft“ zu bewahren wisse, verbinden Konservative den Wunsch, Europa möge sich seinerseits wieder auf die Werte des „christlichen Abendlandes“ besinnen. Mit anderen Worten: Gauland strebt eine Re-Christianisierung Europas an, die sich deutlich vom Islam abgrenzt (DIE ZEIT am 31.12.2003). Gauland gibt vor, den Islam zu achten, gar als Vorbild zu nehmen, um damit die fundamentale Re-Christianisierung des Abendlandes zu begründen.

Kein Mitglied des funamentalchristlichen Triumvirats kommt auf die Idee, die Religion im Allgemeinen als Privatsache zu erklären, ganz so wie des Friedrich der Große postulierte: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ (nachdem er zig-tausend Hugenotten in Preußen willkommen geheißen hatte).

Bereits im Mai 2013, also kurz nach der AfD-Gründung entwickelte sich in Brandenburg die erste öffentliche Schlammschlacht zwischen dem Bundesvorstand und der neu gewählten Landesführung, weil diese von Islamfeinden, also Ex-Mitglieder der Stadtkewitz-Partei DIE FREIHEIT unterwandert sei. Die Märkische Allgemeine berichtet:

POTSDAM – Im Brandenburger Landesverband der euroskeptischen Alternative für Deutschland (AfD) geben Ex-Mitglieder der islamfeindlichen Partei „Die Freiheit“ den Ton an. Nach MAZ-Informationen sitzen im Vorstand des Landesverbandes die hochrangigen Ex-Freiheitler Rainer van Raemdonck und Thomas Jung. Beide standen bis Ende 2011 an der Spitze des Brandenburger Landesverbandes. Beide wollten sich zu ihrer politischen Vergangenheit auf Anfrage nicht äußern.

Verärgert ist man in der Bundeszentrale der Partei über den Brandenburger Weg. Anders als von AfD-Chef Bernd Lucke gewünscht, hat der märkische Landesverband nach seinem Gründungsparteitag bislang kaum die Öffentlichkeit gesucht.

Parteichef Lucke verwies gegenüber der MAZ auf einen Bundesvorstandsbeschuss der AfD, der für Ex-Mitglieder der Partei „Die Freiheit“ vor einer Aufnahme eine besondere Überprüfung vorsieht. Die AfD führe vor der Aufnahme von Neumitgliedern grundsätzlich „ergebisoffene“ Einzelgespräche. „Ich kann nicht pauschal sagen, wie dann entschieden wird, aber wenn das zum Beispiel jemand ist, der islamfeindlich ist, dann lehnen wir den natürlich ab“, so Lücke.

Brandenburgs Landeschef Scheel zeigt indes in Richtung Bundespartei. Die Aufnahme der Brandenburger Ex-Freiheitler sei auf Bundesebene geprüft worden. Ex-AfD-Bundesvorstandsmitglied Ludwig Cromme, der als Mathematik-Professor an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus arbeitet, warnt vor Vorurteilen. „Die Freiheit“ habe unterschiedliche Phasen erlebt und sei auch von bürgerlichen Mitgliedern getragen worden. Wenn jemand in der Phase der Radikalisierung ausgetreten sei, könne das ein Hinweis sein, dass er sich von solchen Tendenzen abhebe. In Mecklenburg-Vorpommern wurde mit Andreas Kuessner ein Ex-Freiheit-Mitglied sogar zum Parteichef gewählt.

Derweil zankt man sich auch intern im Brandenburger Landesverband der AfD. Grund ist der Parteitag am 28. April in Groß Behnitz bei Nauen (Havelland). Dort hatten die Mitglieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit Roland Scheel als Landeschef sowie den Vorstand und die Kandidaten für die Bundestagswahl bestimmt. Am Parteitag hatten nur 44 Mitglieder teilgenommen, obgleich die AfD nach offiziellen Angaben an diesem Tag in Brandenburg bereits 280 Mitglieder zählte.

Cromme wirft dem neu gewählten Landeschef Scheel deshalb mangelnde Transparenz und fehlende innerparteiliche Demokratie vor. „Wir fordern in unserem Programm mehr Demokratie.“ Für Cromme ist es daher selbstverständlich, dass dies auch in der eigenen Partei umgesetzt werde.

Cromme und Scheel haben den Aufbau der AfD in Brandenburg organisiert. Für den Parteitag war Scheel zuständig. Er sorgte dafür, dass nur teilnehmen dürfe, wer bereits am 6. April AfD-Mitglied war. Dadurch wurden nur rund 150 Mitglieder eingeladen. Sie mussten ihre Teilnahme bis zum 15. April schriftlich bestätigt haben. Gegenüber der MAZ verteidigte Scheel sein Vorgehen. Vor dem Parteitag habe überprüft werden müssen, ob alle Teilnehmer ordnungsgemäß Mitglied der AfD sind.“ Quelle: http://www.freiheitlich.me/?p=10074 vom 07.05.2013

 siehe auch MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 06.05.2013: Brandenburger Partei von Islamfeinden geführt

Brandenburg scheint ohnehin einen fruchtbaren Boden für rechtsextrem Gescheiterte zu bieten. So ätzte die Märkische Allgemeine über die Aufnahme des ehemaligen DVU-Mitglieds Manfred Friedrich: „Brandenburger Polit-Irrlicht jetzt bei der AfD“ (MAZ am 13.09.2013).

rechtsaußen: Manfred Friedrich Ex-DVU, jetzt AfD-Größe in Brandenburg

rechtsaußen: Manfred Friedrich
Ex-DVU, jetzt AfD-Größe in Brandenburg

Nach der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) gründete sich am 28.04.13 in Brandenburg ein „Landesverband der euroskeptischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im September wählten die 44 Versammelten Alexander Gauland, den früheren Herausgeber der Märkischen Allgemeinen Zeitung“. Anders als die FAZ, die über die Partei ihres ehemaligen Redakteurs Konrad Adam praktisch keine Kritik bringt, prangert die Märkische Allgemeine den Durchmarsch der Rechtspopulisten in Brandenburg offen an:

„Im Brandenburger Landesverband der euroskeptischen Alternative für Deutschland (AfD) geben Ex-Mitglieder der islamfeindlichen Partei DIE FREIHEIT den Ton an. Nach MAZ-Informationen sitzen im Vorstand des Landesverbandes die hochrangigen Ex-Freiheitler Rainer van Raemdonck und Thomas Jung. Beide standen bis Ende 2011 an der Spitze des Brandenburger Landesverbandes. Beide wollten sich zu ihrer politischen Vergangenheit auf Anfrage nicht äußern“.

EX-Landesvorsitzender DIE FREIHEIT Brandenburg jetzt Beisitzer im AfD-Landesvorstand Brandenburg

EX-Landesvorsitzender DIE FREIHEIT Brandenburg
jetzt Beisitzer im AfD-Landesvorstand Brandenburg

Thomas Jung war Landesvorsitzender der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Die Freiheit“ in Brandenburg, Dr. Rainer von Raemdonck stellvertretender Vorsitzenden (siehe Internetportal DIE FREIHEIT 20.06.2011, schnell Hardcopy erstellen, denn DIE FREIHEIT löscht ganz schnell alle Seiten, nachdem diese im Alternativen Newsletter publiziert werden).

EX stv. Landesvorsitzender DIE FREIHEIT Brandenburg jetzt stv. Landesvorsitzender AfD Brandenburg

EX stv. Landesvorsitzender DIE FREIHEIT Brandenburg
jetzt stv. Landesvorsitzender AfD Brandenburg

Nicht viel besser sieht es in Mecklenburg-Vorpommern (MeckPom) aus.

Andreas Kuessner, wurde vor noch nicht einmal 1½ Jahren, am 10.12.2011, auf dem Parteitag der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ in Frankfurt mit den meisten Stimmen (86) in das Bundesschiedsgericht dieser Partei gewählt (siehe homepage FREIHEIT Niedersachsen). Und in seinem Aufruf vom 15.11.2011 offenbart er seine triefend rechte Gesinnung. Am 10. Mai 2011 forderte er auf dem 3. Treffen der FREIHEIT Mecklenburg-Vorpommern: Wer sich unserer Gesellschaft nicht anpassen will, gehört hier nicht her. Ob er damit die Sachsen meint, die einfach kein Hochdeutsch lernen wollen?

Andreas Kuessner Ex-Bundesschiedsrichter DIE FREIHEIT jetzt Landesvorsitzender AfD MeckPom

Andreas Kuessner
Ex-Bundesschiedsrichter DIE FREIHEIT
jetzt Landesvorsitzender AfD MeckPom

In der Öffentlichkeit spielt der rechte Hardliner Küssner seine Rolle bei der FREIHEIT gerne herunter (z.B. Handelsblatt am 28.06.2013). Dass er der Sohn vom ehemaligen SPD-Landesministers Hinrich Kuessner ist, wissen nur Insider.

Auch die sächsische Fundamentalchristin Frauke Petry hat ihren Landesverband mit den Verfassungsfeinden der FREIHEIT quasi fusioniert (siehe Bericht vom 07.09.2013). Und auch Thüringen nutzte die Gelegenheit, mit religiös Entrückten nicht etwa Politik für das ganze Volk zu gestalten, sondern gläubige Absonderheiten zu fundamentalisieren.

Wenn das rechte Triumvirat der ostdeutschen Kleinstaaten nunmehr glaubt, der AfD die Richtung der politischen Zukunft vorschreiben zu können, dann muss dies als Warnung, gar als Bedrohung verstanden werden. Die AfD entwickelte sich zu einer extremistischen Ost-Partei, ähnlich wie die NPD in Sachsen oder die NPD in MeckPom (in beiden Landtagen vertreten). Ganz sicher entwickelte sich die AfD nicht zu einer gesamtdeutschen Partei mit bundesweitem Erfolgspotenzial.

Autor: Jochen Schroeder, Metzingen

siehe auch:
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