Frauke Petry erstickt den demokratischen Widerstand – Landesparteitag am 30.11.

N a c h r u f

AfD Sachsen *28.04.2013 30.11.2013

Nicht nur Adolf Hitler kannte seine Wunderwaffen, Auch Sachsens AfD-Führerin Frauke Petry kennt den kranken Glauben des schlichten Volkes, der ihr zum Endsieg verhelfen sollte. Hießen die Wunderwaffen bei den NAZIS noch „V1“ oder „V2“ oder „Me 262“, so heißen diese heute bei Frauke Petry DIE FREIHEIT. Der deutsche Wahn von Macht und Herrlichkeit führte zur Kapitulationsukunde am 08.05.1945. Frauke Petrys Wahn von „Regierungsbeteiligung“ (siehe FREIE PRESSE 26.11.2013) wird auch in der politischen Kapitulation enden, spätestens bei der krachenden Niederlage der AfD zur Landtagswahl 2014. Das Randvolk im Osten der Republik leistet sich bereits seit 10 Jahren in Gestalt der NPD das Original einer rechtsextremen Partei im Landtag. Eine „NPD light mit weiblichen Antlitz“ unter dem demokratischen Deckmäntelchen der AfD ist überflüssig wie ein Kropf, wie die NPD auch.

Frauke Petry (stehend) am 30.11.2013 in Laußnitz setzt den rechtsextremen Kurs der AfD Sachsen fort

Frauke Petry (stehend) am 30.11.2013 in Laußnitz
setzt den rechtsextremen Kurs der AfD Sachsen fort

Frauke Petry führt ihre Pleitefirma „PurInvent GmbH“ in Leipzig (siehe AN-Bericht 15.10.2013 „Frauke Petry ist pleite“) und wohnt in Frohburg (Landkreis Leipzig). Die Fundamentalchristin und Islamhasserin Petry hatte schon vor Monaten in Leipzig einen stramm rechtsextremen Kreisverband gezüchtet (siehe AN-Bericht 30.10.2013 „AfD auf Anti-Islam-Kurs – Es fremdelt in Leipzig“). Eine weitere wichtige rechtsextreme Petry-Züchtung stellt das Erzgebirge um den AfD-StaSi-Chef Ingolf Leubner dar. Aus dem dortigen Kreisverband stammen auffällig viele Mitglieder der in Bayern vom Verfassungsschutz beobachteten „FREIHEIT“ (i.d.R. gewendete Ex-SED), siehe

AN-Bericht vom 06.11.2013
AfD Sachsen: Bald im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes?
AN-Bericht vom 04.10.2013
Petrys Fischen in braunem Gewässer – DIE FREIHEIT übernimmt AfD Sachsen
AN-Bericht vom 25.09.2013
Petry schört Mitglieder auf strammen Rechtskurs ein – DIE FREIHEIT übernimmt
AN-Bericht vom 07.09.2013
Absurdistan in Sachsen: FREIHEIT, Burschenschaften, SED und StaSis

Uwe Wurlitzer AfD – Kreisvorsitzender in Leipzig Ex-Referent des CDU-Justizministers Joachim Kolbe sorgt für rechte Stimmung und rechte Stimmen in Sachsen bekennender Islamhasser und Anti-Demokrat

Uwe Wurlitzer
AfD – Kreisvorsitzender in Leipzig
Ex-Referent des CDU-Justizministers Joachim Kolbe
sorgt für rechte Stimmung und rechte Stimmen in Sachsen
bekennender Islamhasser und Anti-Demokrat

Am Samstag schaffte es GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) mit Hilfe zahlreicher, wenige Tage vor dem Landesparteitag aufgenommener Rechtsextremer, das Amt der Landesvorsitzenden zu verteidigen. Andere, demokratisch gesinnte Mitglieder wurden erst gar nicht eingeladen, oder mit der Freisler-Keule („Ordnungsmaßnahme“) schnell noch hinausgekickt. Der anwesende AfD-Bundes-Vize Alexander Gauland freute sich riesig und umarmte sein Herzchen Heftig. Gauland plädiert schon lange für die Rückkehr zum Bismarck-Staat (Berliner Zeitung 10.09.2013). Da kommt die anachronistische Petry gerade rechts.

Organisator des Petry-Erfolgs auf dem Landesparteitag ist Uwe Wurlitzer, eine Art Martin Bormann der AfD Sachsen. Uwe Wurlitzer, vor wenigen Tagen zum Kreisvorsitzenden in Leipzig gewählt, sagte gegenüber dem Deutschlandfunk: „Na ja, der Islam ist ja nun doch ein bisschen problematisch. Er hetzt gewisse Leute auf und passt eigentlich meines Erachtens auch nicht zu Deutschland. Und da bin ich auch nicht der einzige, der das so sieht” (Deutschlandfunk 22.08.2013). Wenige Tage später rief er in Leipzig zum Sturm auf die Moscheen auf (siehe AN-Bericht vom 30.10.2013). Petrys Saat des Hasses, der Intrige, der Niedertracht und der Volksverdummung ist aufgegangen.

Hierfür hatte Petry prominente Gäste und Neu-Mitglieder aus der rechtspopulistischen Szene eingeladen, z.B. den sächsischen Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Tilo Bretschneider.

Tilo Bretschneider Landesvorsitzender der rechtsgerichteten FREIHEIT in Sachsen umjubelter Star der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen Strippenzieher und heimlicher Chef im Hintergrund des AfD-Landesparteitags

Tilo Bretschneider
Landesvorsitzender der rechtsgerichteten FREIHEIT in Sachsen
umjubelter Star der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen
Strippenzieher und heimlicher Chef im Hintergrund des AfD-Landesparteitags

Die Freiheit entsandte sogar Mitglieder des Bundesvorstandes zum Petry-Reichsparteitag nach Sachsen, nämlich Julien Wiesemann, der vor wenigen Tagen erst zum AfD-Mitglied konvertierte.

Konvertit Julien Wiesemann (23) Mitglied des Bundesvorstandes der rechtsgerichteten FREIHEIT seit dem 23.02.2013 Neu-Mitglied der AfD-Sachsen seit 11/2013 Star-Gast und Organisator der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen

Konvertit Julien Wiesemann (23)
Mitglied des Bundesvorstandes der rechtsgerichteten FREIHEIT seit dem 23.02.2013
Neu-Mitglied der AfD-Sachsen seit 11/2013
Star-Gast und Organisator der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen

Auffällig war die Anwesenheit zahlreicher FREIHEITlichen neben den Funktionären Julien Wiesemann (Bundesvorstand DF) und Tilo Bretschneider (Landesvorsitzender DF), z.B. die AfD-Konvertiten Steffen Ehrt (Ex-LaVo DF), Uwe Schuffenhauer (Ex-LaVo DF), Jens Mehlhorn (Ex-Buvo DF), Ulrich Oehme (Ex-Lavo DF), Frank Geißler (Ex-Bundestagskandidat DF), Sabine Graupner (Ex-LaVo DF), Bernd Fichte (Ex-DF), Ralf Görlitz (Ex-Bundestagskandidate DF), Lutz Krüger (Ex-Landesschatzmeister DF) und viele Ex-Mitglieder der FREIHEIT ohne Funktionen.

Frauke Petry hat ihr Versprechen an die FREIHEIT zum Gründungsparteitag, der unter Urkundenfälschung am 28.04.2013 vollzogen wurde, vollumfänglich eingelöst: Diskreditierung und Vernichtung der demokratischen Kräfte, statt dessen Etablierung der rassistischen FREIHEIT als dominierende AfD-Kraft.

Beobachter schätzen, dass bis zu 30% der Mitgliedschaft in Sachsen nunmehr die AfD verlassen wird. Ein Mitglied aus Dresden: „Jetzt schnell weg hier, ich will keinem braunen Fleck im Lebenslauf erklären müssen“. Und aus Meissen resignierte ein anderes Mitglied: „So ähnlich muss es der Minderheit im NS-Staat ergangen sein“. Die liberalen Kräfte versammeln sich vor allem in Dresden, Meißen, Görlitz. Die Rechtsextremen rotten sich primär in Leipzig, Chemnitz, Erzgebirge und Bautzen zusammen. Das Vogtland, das Leipziger Umland, Mittelsachsen und die Sächsische Schweiz sind gespalten.

So verwundert es nicht, dass Carsten Hütter aus dem Erzgebirge zum Landes-Vize gewählt wurde. Der 49-jährige Carsten Hütter war erst am 26.10.2013 zum stv. Kreisvorsitzenden im Erzgebirge gewählt worden. Innerhalb von nur 4 Wochen hat der Polit-Frischling soviel profunde organisatorische, programmatische und strukturelle Erfahrungen gesammelt, dass er sich jetzt den stv. Landesvorsitz zutraute. Respekt.

Carsten Huetter (49) Polit-Frischling aus dem Erzgebirge seit dem 26.10.2013 stv. Kreisvorsitzender seit dem 30.11.2013 stv. Landesvorsitzender

Carsten Hütter (49)
Polit-Frischling aus dem Erzgebirge
seit dem 26.10.2013 stv. Kreisvorsitzender
seit dem 30.11.2013 stv. Landesvorsitzender

Der Inhaber eines Autohauses in Marienberg verschwieg bisher all seine politische Überzeugungen. Von Platitüden abgesehen weiß eigentlich niemand so recht, wie Hütter politisch tickt. Bisher machte sich Hütter lediglich als Abmahnprofi bei eBay einen Namen, womit er offensichtlich eine erträgliche Einnahmequelle glaubt entdeckt zu haben. Schon warnt eine renommierte Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei vor den dubiosen Abmahnpraktiken des Carsten Huetter, siehe Homepage Kanzlei Faustmann und Neumann, Düsseldorf.

Eine interessante Personalie bildet auch der neue Landesschatzmeister Jens Kuprat, aus der FREIHEIT-AfD-Hochburg Bautzen. Der 47jährige Polizist und Immobilienmakler lässt lediglich verlauten, er sei konservativ. Ansonsten sind dessen politischen Ziele völlig nebulös, schlicht unbekannt. Der Vorsitzende des Polizeitauch-Clubs Oberlausitz-Niederschlesien e.V. wirbt vor allem für Steuersparmodelle. Manch einer munkelt von „staatlicher Observation“.

Jens Kuprat (47) Polizist, Immobilienmakler jetzt Landesschatzmeister der AfD Sachsen

Jens Kuprat (47)
Polizist, Immobilienmakler
jetzt Landesschatzmeister der AfD Sachsen

Zur Komplettierung der Vorstands-Statisten sei noch erwähnt, dass Petry-Wau-Wau Thomas Hartung als stv. Landesvorsitzender bestätigt wurde. Er wird gemeinsam mit seiner Domina Petry das Schreckens-Regime zur Staffage degradieren – so wie dieses Horror-Duo es schon im bisherigen Vorstand vollbrachte.

Natürlich hievte Frauke Petry auch den Adels-Vertreter Hubertus von Below (erneut) in den Landesvorstand. Dieser hatte ihr die Welt des Schein-Adels eröffnet – Petry erhielt persönliche (!!!) Spenden, um die Restitutionsansprüche zu unterstützen (siehe AN-Bericht vom 20.11.2013: Blaues Blut und Braune Brut).

Schließlich wurde noch Prof. Dr. Fred Robert Heiker als Beisitzer gewählt. Der 64jährige Pensionist wird wohl – wie alle anderen Vorstände – keine Rolle spielen, bestenfalls als Stimmvieh zur Scheinlegitimation der Vorstandsdiktatur.

Was bleibt am Ende des kurzen AfD-Lebens in Sachsen?

Am Ende bleibt die Erinnerung an den hoffnungsvollen Auftakt vom 28.04.2013. Mit viel Hoffnung und Enthusiasmus wurde das sächsische AfD-Baby auf dem Gründungsparteitag in Leipzig geboren. Etwas Neues, etwas Frisches, etwas Anderes sollte den Etablierten das Fürchten lehren. Doch Frauke Petry wurde die Rabenmutter. Wir wissen heute, dass Frauke Petry bereits den Gründungsparteitag mit einer Urkundenfälschung veranlasst hatte (siehe AN-Bericht vom 25.11.2013: Sachsens Gründungsparteitag ist ungültig). Der AfD-Durschnittsdummdödel will es nicht verstehen.

Alexander Gauland (72) seniler AfD-Bundes-Vize, Randfigur in Laußnitz, hat wohl gar nicht so richt erfasst, was da passierte, nämlich die förmliche Übernahme der AfD durch die FREIHEIT

Alexander Gauland (72)
seniler AfD-Bundes-Vize, Randfigur in Laußnitz,
hat wohl gar nicht so richt erfasst, was da passierte,
nämlich die förmliche Übernahme der AfD durch die FREIHEIT

Das hoffnungsvolle Baby vom 28.04.2013 entwickelt sich dank Petrys Muttermilch zu einem politischen Monster (siehe sämtliche Sachsen-Berichte des AN). Und dem Parteivolk kann man nur zurufen „Vox Populi, Vox Rindvieh“ (Die Stimme des Volkes ist die Stimme des Rindviehs). Jetzt zottelt ein Zombie durch die politische Landschaft Sachsens.

R.I.P. (Rest In Peace)

Tollhaus AfD Berlin – Landesvorstand beseitigt Landesschiedsrichter wegen unabhängiger Rechtsprechung

Landeschiedsrichter Klaus-Peter Baumann urteilte gegen den Landesvorstand wegen Verstoßes gegen § 11 (2) des Parteiengesetzes

Die AfD Berlin sorgte schon früh für negative Schlagzeilen. Der Berliner Landesverband geriet außer Kontrolle und versank im Chaos. Vorstände traten zurück, der Landesgeschäftsführer wurde innerhalb einer Woche wieder geschasst, Vorstandsmitglieder stritten sich offen. Die Seilschaft um Günter Brinker – gegen den die Berliner Staatsanwaltschaft einst wegen des Verdachtes der Veruntreuung von Vereinsvermögen ermittelte (AZ 3WI JS 1756/04) und das Verfahren wegen geringer Schuld eingestellte – mobbte, zersetzte und polterte bis sie den Landesverband unter Alleinkontrolle hatte. Nur das unabhängige Landesschiedsgericht stand den Berliner AfD-Diktatoren im Wege.

In demokratischen Staaten und Parteien verteilt sich die Staats- bzw. Parteigewalt auf mehrere Staats- bzw. Parteiorgane zum Zwecke der Machtbegrenzung und der Sicherung von Freiheit und Gleichheit. Legislative, Judikative und Exekutive funktionieren unabhängig und getrennt voneinander. Nicht so in der Alternative für Deutschland. In der Regel sind die Schiedsgerichte der AfD in Bund und Ländern gleichgeschaltet und dienen und urteilen zuverlässigst im Sinne der Landes- und Bundesvorstände. So reicht ein kleiner Wink des AfD-Führers Lucke, um den scheinadeligen Bundesschiedsrichter Wolfgang von Eichborn gefügig zu machen. Für Lucke, Petry und Adam macht sich von Eichborn gerne der Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt schuldig (siehe AN-Bericht vom 25.11.2013: Gründungsparteitag der AfD Sachsen ist ungültig: Urkundenfälschung!). In der AfD Bayern hat die Wächter-treue Landesschiedsrichterin Monica-Ines Oppel sogar ein Parteiamt inne und leitet den Fachausschuss für Recht und Inneres (auf der Webseite der AfD Bayern steht derzeit „Rexht und Inneres“, was die Einstellung der bayerischen Ostersonntagsdikatur gut wider spiegelt: Recht, Gesetz und Demokratie sind den Landesvorständen fremd). Erarbeitet sie in ihrem Ausschuss auch Konzepte zur Verschmelzung der Staatsgewalten? Offensichtlicher als in der AfD kann die Aufhebung der Gewaltenteilung nicht sein. Derartige Missstände finden wir in der deutschen Geschichte zuletzt bis 1945 und in der DDR bis 1989 und nun wieder in der AfD.

Der Berliner Landesvorstand verstößt wie einige andere Landesvorstände der AfD, darunter natürlich der bayerische Landesvorstand (siehe Bericht des AN vom 28.11.2013: Kooptations- und Ernennungswahn in der AfD Bayern – Ostersonntagsbande) gegen § 11(2) des Parteiengesetzes:

“Dem Vorstand können Abgeordnete und andere Persönlichkeiten aus der Partei kraft Satzung angehören, wenn sie ihr Amt oder ihr Mandat aus einer Wahl erhalten haben. Der Anteil der nicht nach § 9 Abs. 4 gewählten Mitglieder darf ein Fünftel der Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder nicht übersteigen.”

Nach der Zersetzungspolitik der Berliner Tollhausbande blieben im Berliner Landesvorstand 6 gewählte Vorstandsmitglieder übrig. Die Seilschaft um Brinker kooptierte mit Karl Friedrich Weiland, Justiziar der der Berliner AfD, und Oberst Georg Pazderski, Landes- und Bundesgeschäftsführer der AfD, zwei weitere Landesvorstandsmitglieder. Damit ist der Berliner Landesvorstand gesetzeswidrig besetzt. Es steht dem Berliner Landesvorstand nur die Kooptation eines weiteren Landesvorstandsmitglieds zu. So sah das auch der Berliner Landesschiedsrichter Klaus-Peter Bauman und urteilte in einem Verfahren am 14. November, dass mindestens eines der kooptierten Mitglieder des Landesvorstandes Berlin der Alternative für Deutschland „innerhalb einer Frist von einer Woche zu entlassen“ sei. Die Berliner AfD-Diktatoren sahen dies natürlich vollkommen anders. Anstatt das Urteil des unabhängigen Landesschiedsgerichts zu akzeptieren oder es vor der höheren Instanz, dem Bundesschiedsgericht, anzufechten, beseitigten sie kurzerhand das Landesschiedsgericht.

Als Scherge gegen den unabhängigen und an keine Weisung gebundenen Landesschiedsrichter Baumann trat dabei der kooptierte Vorstand Karl Friedrich Weiland auf. Bezeichnenderweise betrieb Weiland das Portal nationalsozialismus.de, das er zu Beginn seiner politischen Ambitionen in der AfD abschaltete. Die Domain leitet er nun auf Wikipedia um. Weiland bestritt die Rechtmäßigkeit des Urteils des Berliner Landesschiedsgerichts und bezeichnete es im internen Forum der AfD-Berlin als „private Meinungsäußerungen von Herrn Baumann.“ Am 28.11.2013 teilte der arbeitslose Rechtsanwalt Weiland im Auftrag des Berliner Landesvorstandes dem Landesschiedsrichter Baumann per Email mit, dass er mit sofortiger Wirkung seines Amtes als Landesschiedsrichter enthoben und seiner Mitgliedsrechte entzogen sei:

Betreff: Mitteilung über Amtsenthebung als Landesschiedsgerichtsmitglied und Entzug der Mitgliedsrechte
Datum: 28. November 2013 01:58:51 MEZ
An: K-P Baumann
Von: Karl Friedrich Weiland

Sehr geehrter Herr Baumann,

mit diesem Schreiben teile ich Ihnen mit, dass der Landesvorstand der Berliner Alternative für Deutschland am 27. November 2013 folgenden Beschluss gefasst hat:

————————

Herr Klaus-Peter Baumann, wird mit sofortiger Wirkung auf Grundlage von § 8 Abs. 4 AfD-Bundessatzung seines Amtes als Mitglied des Landesschiedsgerichtes enthoben.

Zugleich wird ihm auf Grundlage von § 8 Abs. 4 AfD-Bundessatzung die Ausübung seiner Mitgliedsrechte bis zur Entscheidung des zuständigen Schiedsgerichtes untersagt.

Diese Maßnahme begründet sich durch den erheblichen Schaden, den Herr Klaus-Peter Baumann in seiner Funktion als Mitglied des Landesschiedsgerichtes durch seine erhebliche Missachtung der Bundesschiedsgerichtsordnung für das Ansehen des Landesschiedsgerichtes als Organ der Partei verschuldet hat. Da zu befürchten ist, dass er in seiner verbleibenden Amtszeit bis 2015 fortgesetzt nichtige Entscheidungen unter erheblichem Verstoß der Bundesschiedsgerichtsordnung trifft, liegt ein dringender und schwerwiegender Fall im Sinne von § 8 Abs. 4 S. 1 AfD-Bundessatzung vor.

Ein Amtsenthebungsverfahren gemäß § 8 Abs. 2 Nr. b AfD-Bundessatzung sowie ein Parteiausschlussverfahren gemäß § 8 Abs. 2 Nr. d AfD-Bundessatzung soll unverzüglich eingeleitet werden.

Berlin, den 27. November 2013

Der Landesvorstand

————————

Über den Fortgang des Parteiausschlussverfahrens gegen Sie werden Sie gesondert von mir sowie vom Bundesschiedsgericht informiert. Ebenso über näheres zum Amtsenthebungsverfahren.

Bis zum Abschluss des Verfahrens ist Ihnen die Ausübung Ihrer Mitgliedsrechte untersagt. Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, so können Sie mich per Email kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Friedrich Weiland
Justiziar

Da zwei weitere Berliner Landesschiedsrichter zurücktraten, jubeln die Berliner AfD-Dikatoren nun darüber, dass sie ihr Landesschiedsgericht restlos liquidierten. Es zeigt sich einmal mehr, dass sich viele diktatorisch agierende Landes- und Bundesvorstände in der AfD in einem rechtsfreien Raum sehen, in dem weder die bundesdeutschen Gesetze noch die Rechtsordnung der Partei wirken, beachtet oder durchgesetzt werden. Ein Landesvorstand kann und darf die Gerichtsbarkeit seines Landesverbandes nicht beseitigen. Schiedsrichter können und dürfen ihres Amtes nicht enthoben werden. Genausowenig kann die deutsche Bundesregierung das Bundesverfassungsgericht eliminieren, falls ihr irgendein Urteil nicht genehm ist. Die Bundesregierung hat die Karlsruher Urteile zu akzeptieren, genauso wie ein Landesvorstand die Urteile des Landesschiedsgerichtes hinzunehmen hat. Laut §14 (2) des Parteiengesetzes sind Schiedsgerichte „unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.“ Das beispiellos diktatorische Vorgehen des Berliner Vorstandes kann für die Tollhausbande um Brinker auch strafrechtliche Folgen haben, wobei das Parteiengesetz seit 2002 ohnehin ein Teil des Nebenstrafrechts ist.

Und was macht der AfD-Führer Lucke? Er schaut dem Treiben billigend und zufrieden zu und hält seine schützende Hand über jede noch so dreckige Machenschaft. Zwei Mitglieder der Berliner Tollhausbande sind übrigens Dank Lucke gut bezahlte Geschäftsführer der AfD-Bundesgeschäftsstelle: Frank-Christan Hansel und Georg Pazderski.

Gründungsparteitag der AfD Sachsen ist ungültig: Urkundenfälschung!

Juristische Expertise: Der Gründungsparteig vom 28.04.2013 in Leipzig ist wegen Urkundenfälschung ungültig

Stolz war Jens Lorek, Rechtsanwalt in Dresden, als er am 21.04.2013 seinen Aufnahmeantrag bei der Alternative für Deutschland einreichte. Eine hoffnungsvolle, neue bürgerliche Partei wollte den Etablierten das Fürchten lehren. Offenheit, Transparenz, echte Demokratie und Mitbestimmung war das Postulat der „Professorenpartei“. Progressives Wirken auf der politischen Bühne dürfe nicht im Widerspruch zu bürgerlichen Grundwerten stehen, z.B. zum Respekt und zum Einhalten des gegebenen Wortes. Aber auch Vertragstreue (z.B. Maastricht-Vertrag) und politische Teilhabe versprach die „Alternative für Deutschland“. Das ist es, dachte sich der Jurist Jens Lorek und beantragte die AfD-Mitgliedschaft.

Das w ä r e es gewesen! Denn Jens Lorek durfte nie eine AfD-Veranstaltung besuchen, trotz bestätigter Mitgliedschaft. Rechtsanwalt Jens Lorek hatte, obgleich Jurist, das inoffizielle Kleingedruckte nicht gelesen: Das politische Credo der AfD gilt nur im Aussenverhältnis. Im Innenverhältnis stehen 3 Paragraphen als unumstößliche Richtlinien, sozusagen in Stein gemeißelt:

§ 1 Der/Die Vorsitzende hat immer Recht.
§ 2 Trifft dies ausnahmsweise einmal nicht zu, greift automatisch § 1.
§ 3 Mitglieder, die gegen diese Grundordnung verstoßen, werden beseitigt.
(interne, nicht veröffentlichte Grundordnung der AfD, wird auch von AfD-Schiedsgerichten anerkannt)

Jens Lorek Rechtsanwalt in Dresden verstieß gegen die interne AfD-Grundordnung des Führer-Prinzips

Jens Lorek
Rechtsanwalt in Dresden
verstieß gegen die interne AfD-Grundordnung des Führer-Prinzips

Jens Lorek konnte dies nicht wissen. Als Rechtsanwalt ist er es gewohnt, Recht und Gesetz unter Quellenhinweis (z.B. Gesetzesblätter, Gerichtsentscheidungen) zu zitieren. Sein Kenntnisstand war zurecht, dass der Führerstaat 1945 durch die alliierten Militärgesetze abgeschafft worden war. Das stimmt sogar. Aber Bernd Lucke, Frauke Petry und Konrad Adam haben klammheimlich den Führerstaat en miniature mit der Gründung der AfD im Februar 2013 wieder eingeführt. Allerdings achtete das Triumvirat darauf, dass alles schön demokratisch aussah. Die halbdemokratische Satzung wurde veröffentlicht, die interne Grundordnung des Führer-Prinzips hingegen nicht.

Doch zurück zum AfD-Aufnahmeantrag vom 21.04.2013. Wahrheitsgemäss hatte RA Jens Lorek seine Daten mitgeteilt und – per Mouseclick schwupp – sein Mitgliedsbegehren traf binnen weniger Sekunden in Bad Nauheim ein. So weit, so gut.

Loreks Aufnahmeantrag vom 21.04.2013

Loreks Aufnahmeantrag vom 21.04.2013

Die Freude war groß in der Dresdner Kanzlei, als bereits am 23.04.2013, also nur 2 Tage später, die Bestätigung der Mitgliedschaft eintraf. Jens Lorek wurde ab sofort unter der Mitgliedsnummer 11043 geführt, auch in der offiziellen Mitgliederliste.

Rechtsanwalt Jens Lorek wurde am 23.04.2013 aufgenommen

Rechtsanwalt Jens Lorek wurde am 23.04.2013 aufgenommen

Der Jurist Lorek bereitete sich innerlich, gedanklich, psychisch und physisch auf den Gründungsparteitag der Sachsen-AfD am 28.04.2013 in Leipzig vor. Mehr Demokratie, Anstand und Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Transparenz waren seine Triebfeder. Dies klingt zwar ebenso altmodisch wie seine antike Reiseschreibmaschine im Büro, doch Lorek mag nicht davon lassen. Hatte die AfD nicht genau diese Werte stets gefordert? Deshalb wollte er in Leipzig auch die Machenschaften um Frauke Petry und Dr. Georg Metz bei der Aufstellung der Kandidatenliste zum Bundestag offenlegen. Ein entscheidender Fehler! Wer sich gegen die Fascho-Braut Petry stellt, wird beseitigt. Das wusste Lorek damals nicht.

Ausschnitt der Mitgliederliste Sachsen vom 24.04.2013

Ausschnitt der Mitgliederliste Sachsen vom 24.04.2013

Als er auf dem Leipziger Gründungsparteitag (28.04.2013) seine Stimmkarte abholen wollte, bedeuteten ihm die Bodyguards (engagierte Discothekenrausschmeißer) im Auftrag von Frauke Petry (Bundessprecherin) und Dr. Georg Metz (damals Landesbeauftragter für Sachsen), dass er kein Mitglied sei. Er möge sich bitte entfernen, sonst drohe die Polizei.

Frauke Petry Junta-Chefin der AfD Sachsen sorgte für die Durchführung eines illegalen Gründungsparteitags in Leipzig, die drohende Enttarnung als GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) und als Pleitier führte zur Ukundenfälschung in der Sachsen-AfD

Frauke Petry
Junta-Chefin der AfD Sachsen
sorgte für die Durchführung eines illegalen Gründungsparteitags in Leipzig,
die drohende Enttarnung als GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) und als Pleitier führte zur Urkundenfälschung in der Sachsen-AfD

Der Petry-Metz-Gewalt beugte sich Jurist Jens Lorek, denn er wusste um die Gefahr des Hausfriedensbruchs, wenn er den Anweisungen des Hausherrn nicht Folge leistete. Indes, warum war er angeblich kein Mitglied? Obgleich er die gleichen Rechte wie alle anderen Mitglieder besaß, wurde ihm die Ausübung der Mitgliedsrechte grundlos verweigert. Damit ist der Gründungsparteitag der Sachsen-AfD null und nichtig! Werden auch nur einem einzigen Mitglied die Rechte verweigert, erlangt die Versammlung keine Wirksamkeit. Formal betrachtet existiert gar kein Landesverband Sachsen. Er wurde nie rechtswirksam gegründet. Auch die taggleich beschlossene Kandidatenliste zum Bundestag war null und nichtig. Sie hätte nie beim Landeswahlleiter in Kamens eingereicht werden dürfen.

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer versteckt. Jens Lorek hatte etwas Ungeheuerliches vorzutragen, er nahm – wie putzig – den AfD-Anspruch auf Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit, Anstand und Aufrichtigkeit wirklich ernst, sogar im Innenverhältnis. Rechtsanwalt Lorek hatte nämlich erfahren, dass die ersten 3 Listeplätze zuvor im Bundesvorstand ausgekungelt worden waren:

1. Frauke Petry (aussichtsreich bei 5% der Wählerstimmen bei den Bundestagswahlen)
2. Georg Metz (aussichtsreich bei 5%)
3. Peter Christ (bei etwa 10% aussichtsreich)

Blöd nur, dass alle 3 Kandidaten nicht ganz koscher waren.

Frauke Petry befand sich bereits im April 2013 mit ihrer GmbH in der rechnerischen Insolvenz (siehe Bericht des AN vom 17.07.2013: „Ist Frauke Petry pleite?“ und Bericht des AN vom 15.10.2013: „Frauke Petry ist pleite!“). Dennoch verkaufte sie sich blendend als „ergfolgreiche Unternehmerin“. Lorek wollte hierzu Fragen stellen.

Georg Metz hatte ebenfalls gerade eine Pleite hingelegt und war im April 2013 arbeitslos. Er konnte sich auf Vermittlung der Bundessprecherin Frauke Petrys nur mit einem Beratervertrag in der AfD-Bundesgeschäftsstelle über monatlich € 10.000,– retten. Das nennt man im Ländle glatt Vetterleswirtschaft und in Bayern gerne Amigo-Filz. Lorek wollte hierzu Fragen stellen.

Und Peter Christ wohnte gar nicht in Deutschland, sondern in Luzern/Schweiz, stand also für den Sachsen-Wahlkampf gar nicht zur Verfügung. Er kandidierte auf der Sachsen-Liste, weil es AfD-Führer Bernd Lucke so verlangte. Niemand außerhalb der selbsternannten Eliten sollte aussichtsreiche Listenplätze belegen. Und wer sich doch vorschob, wurde später hingerichtet. Immerhin, zumindest bei Peter Christ erkannten die sächsischen Mitglieder schnell den Schmu, sie verlangten dessen sofortigen Rücktritt (siehe Bericht des AN vom 16.07.2013: „Sachsen fordert Rücktritt von Peter Christ“). Ansonsten unterwirft sich der AfD-Einfaltspinsel gern und häufig dem Führer.

Georg Metz arbeitsloser Pleitier auf Listenplatz 2 zum Bundestag dessen drohende Enttarnung führte zur Urkundenfälschung der AfD-Sachsen

Georg Metz
arbeitsloser Pleitier auf Listenplatz 2 zum Bundestag
dessen drohende Enttarnung führte zur Urkundenfälschung der AfD-Sachsen

Rechtsanwalt Jens Lorek reiste frohgemut nach Leipzig zum Gründungsparteitag, hatte er doch gewichtige Fragen zu stellen: Was macht die drohende Insolvenz der Frauke Petry? Und wie sieht die berufliche Zukunft des Pleitiers Georg Metz aus, der ja immerhin als Sohn des ehemaligen sächsischen CDU-Finanzministers Horst Metz einen guten Namen zu verlieren hatte (siehe Bericht des AN vom 08.08.2013: „Ist die AfD Sachsen eine CDU-Gründung?“). Horst Metz hatte schon während der DDR-Diktatur eine beachtliche Blockflöten-Karriere aufgewiesen (siehe „Bundesstifung Aufarbeitung“ zu Vita Horst Metz) und musste als CDU-Finanzminister wegen des Skandals um die SachsenLB zurücktreten (siehe DER STERN 31.08.2007). Leidet die Metz-Familie genetisch bedingt am Pleite-Syndrom? Wann hat Pleite-Petry jemals eigenes Geld verdient?

Auf der Mitgliederliste vom 06.05.2013 fehlt plötzlich Jens Lorek, dies kann nur durch eine Urkundenfälschung erfolgt sein

Auf der Mitgliederliste vom 06.05.2013 fehlt plötzlich Jens Lorek, dies kann nur durch eine Urkundenfälschung erfolgt sein

Solche Fragen stellt man besser nicht im Sachsen-Reich der Frauke Petry. Wer kritisch die selbsternannten Eliten beleuchtet, den trifft der Zorn besonders hart. So geschah es auch um Jens Lorek. Plötzlich war er aus der Mitgliederliste verschwunden. Ein Ausschlussverfahren gegen Jens Lorek fand nie statt. Nicht einmal die heute so beliebte Keule der „Ordnungsmaßnahme“ (Frauke Petrys heutige Waffe à la Roland Freisler) traf den Dresdner Rechtsberater.

Die Manipulation der Mitgliederliste stellt Urkundenfälschung dar. Denn selbst wenn ein Ausschlussverfahren resp. eine Ordnungsmaßnahme zur Suspension der Mitgliedsrechte führte, so müsste dies in der Mitgliederliste hinter dem Namen des Betroffenen vermerkt sein. In der EDV wird Jens Lorek nicht einmal als ehemaliges oder abgelehntes Mitglied geführt. Auch existiert plötzlich kein Aufnahmeantrag. Dies bedeutet Urkundenfälschung in Reinformat.

Wolfgang von Eichborn scheinadeliger Scheinrichter des Bundesschiedsgerichtes

Wolfgang von Eichborn
scheinadeliger Scheinrichter des Bundesschiedsgerichtes

Als die beschriebenen Vorgänge dem Parteichef Lucke bekannt wurden, beauftragte er den Scheinrichter des Bundesschiedsgerichtes Wolfgang von Eichborn, die Sache zu untersuchen. Von Eichborn untersuchte und informierte Lucke, dass die beschriebenen Vorgänge gravierend seien. Die Ausschließenden Petry und Metz verwirklichten den Tatbestand des §107a,1 i.V.m. §108d StGB. Auf Weisung des Triumvirates Lucke-Petry-Adam unternahm von Eichborn in seiner Eigenschaft als Bundesschiedsrichter KEINE weiteren Schritte, wie es seine Pflicht gewesen wäre. Immerhin sind Straftaten im Spiel. Doch die AfD ist ein rechtsfreier Raum, in dem weder die bundesdeutschen Gesetze noch die Rechtsordnung der Partei wirken, beachtet oder durchgesetzt werden. Es gelten nur die eingangs zitierten 3 Führerparagraphen.

Offensichtlich weiss der scheinadelige Scheinrichter Wolfgang von Eichborn, der mehrfach seine juristische Ahnungslosigkeit unter Beweis gestellt hatte, nicht um den Straftatbestand der Rechtsbeugung, §§ 339 StGB. Dort heisst es wörtlich:

„Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.“ (§ 339 StGB)

In der wirklichen Welt sehen sich Frauke Petry und Georg Metz nun einem staatsanwaltlichen Verfahren ausgesetzt. Beide kandidierten auf den einzig aussichtsreichen Listenplätzen 1 und 2. Beide wussten, dass die Enthüllungen des Juristen Jens Lorek (z.B. im Zuge der Kandidatenbefragung) ihre Wahlchancen beträchtlich gemindert hätten. Frauke Petry und Georg Metz wären vermutlich bereits auf dem Gründungsparteitag der Sachsen-AfD hinweggeblasen worden. Es hätte nicht die Falschen getroffen. Bleibt zu hoffen, dass der Staatsanwalt mit einer Anklage diesem Treiben der AfD-Junta in Sachsen ein Ende bereitet.

Und demnächst berichten wir über Urkundenfälschungen des Dr. Thomas Hartung. Der ehemalige FDJ-Funktionär wechselte nach der Wende von ganz links nach ganz rechts zur Freien Union. Heute imponiert er als Islamhasser in der AfD. Auch Dr. Thomas Hartung manipulierte und veränderte AfD-Urkunden.

Update
AfD-Mitgliederverwaltung: Screenshots und Erläuterungen

Screenshot 1

Screenshot 1 – AfD Parteimanager

Aus Screenshot 1 ist ersichtlich, dass:

a.) es in der Parteiverwaltung der AfD nach wie vor einen Datensatz zu Lorek gibt, allerdings ohne Datensatznummer

b.) laut Eintrag im Memofeld die Mitarbeiterin der Bundesgeschäftsstelle, Frau Süß, aufgrund einer Email vom Amigo und Erfüllungsgehilfen Frauke Petrys, Dr. Metz, den Datensatz mit der Mitgliedsnummer 11043 gelöscht hat. Als Grund dafür ist vermerkt, dass es laut Angaben von Metz eine Doublette gibt (d.h. er behauptete, das Mitglied Lorek habe zwei Datensätze, wovon einer, nämlich 11043 gelöscht werden sollte). Dieser Anweisung hat Frau Süß am 10.09.2013 Folge geleistet, denn einen Datensatz mit 11043 gibt es nun nicht mehr.

c.) Im Datensatz befindet sich der Hinweis „Antrag abgelehnt“. – Dazu im Folgenden:

Screenshot 2 - AfD Parteimanager

Screenshot 2 – AfD Parteimanager

Die Änderung auf „Antrag abgelehnt“ wurde offensichtlich am 06.09.13 vom „Old-User GMETZ“ (Old-User, weil Dr. Metz als Admin des Parteimanagers stillgelegt wurde) vorgenommen.

Im Ergebnis untermauert dies zusätzlich die Richtigkeit der Angaben Loreks und unserer Recherchen. Hier fand durch das Horror-Duo Petry/Metz ein gigantischer Betrug zulasten der sächsischen Mitglieder statt.

Der scheinadelige Schein-Schiedsrichter Wolfgang von Eichborn kannte den Vorgang und unterdrückte diesen im Auftrag des Triumvirates Lucke/Petry/Adam. Neben dem § 339 StGB (Rechtsbeugung) kommt noch der Tatbestand der Strafvereitelung im Amt hinzu (§258a StGB).

Herr von Eichborn: Wie lange werden Sie das Verfahren noch verschleppen?
Frau Petry, Herr Metz und Herr Lucke: Wann wollen Sie uns über diese Vorgänge aufklären?

Beatrix von Storchs Adelsbande: Blaues Blut und Braune Brut

Die blaublütigen „Schläfer“ in der AfD

In der AfD gilt Beatrix v. Storch, geb. Herzogin v. Oldenburg, als prominenteste Vertreterin ihres Standes. Sie brachte es zu relativem, indes zweifelhaftem Ruhm. In Berlin kandidierte sie auf dem hoffnungsvollen Platz 2 der Bundestagsliste. Sie gilt als AfD-Thinktank mit einem ebenso umfassenden wie undurchsichtigen Netzwerk. Ihre Vereine, Publikationen und Internetblogs bedienen vor allem die ultrakonservative, fundamental-christliche, nationalistische und „adelige“ Klientel. Eine Abgrenzung zum Faschistoiden gelingt nur schwer. Eckpunkte sind dabei Schwulenhass, Ausländerhass, Gottesfurcht (natürlich nur im christlichen Sinne), anachronistisches Familienbild (Frau als Gebärmaschine) und vor allem Republikhass. Der Eliten-Staat soll es richten: „Adelige“, Wirtschaftsbosse, Wissenschaftler. Politische Teilhabe soll getarnt werden durch Plebiszite, welche die Vorgaben der Obrigkeit nur noch abzusegnen bräuchten bei gleichzeitiger Beschneidung der repräsentativen Demokratie (Kastration des Parlaments).

AfD-Chef Bernd Lucke-Bismarck lässt Beatrix v. Storch weitgehend autonom agieren, wohl in der Hoffnung, deren Netzwerk könne ihm zum Wohle gereichen. Er selbst verachtet echte Mitbestimmung (siehe Procedere zum 10-Thesen-Anti-Islam-Papier). Dafür nimmt er auch in Kauf, dass etwa 90% des sog. Adels das Regime von Adolf Hitler unterstützt hatte und damit ihren Stand auf Dauer diskreditierten (siehe auch FAZ 28.03.2007: „Blaues Blut und braune Brut“) – trotz der wenigen Helden, z.B. um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Henning von Treschow und Peter York Graf von Wartenburg.

Bernd Lucke – Bismarck plädiert für eine Eliten-Herrschaft, das Adelsnetzwerk dient als Basis zur AfD-Diktatur

Bernd Lucke – Bismarck
plädiert für eine Eliten-Herrschaft, das Adelsnetzwerk dient als Basis zur AfD-Diktatur

Von den ca. 60.000 sog. Adeligen in Deutschland tummeln sich überproportional viele „vons“ in der AfD. Schaut man genau hin, so besetzen sie häufig Schlüsselpositionen nach der Devise „in der Masse unbemerkt“. Wir schauen indes noch genauer hin und – erkennen Strukturen eines Adelsnetzwerks, das nicht nur ein Revival der Bismarck’schen Politik fordert (Frankfurter Rundschau 11.09.2013: „Mehr Bismarck wagen“). Vielmehr zielen diese blaublütigen „Schläfer“ auf den Umsturz unserer Republik.

Adel – existiert dieser überhaupt?

Mit der Einführung der Weimarer Reichsverfassung (WeimRV) im Jahre 1919 wurde die Monarchie und der Adel als Stand abgeschafft. Deutschland wurde erstmalig zu einer Republik. Gem. Art. 109 Abs. 3 WeimRV gelten frühere Adelszeichen, seien diese tituliert oder untituliert, nur noch als gewöhnliche Bestandteile des Familiennamens. Aus „Graf Johannes Koks von der Gasanstalt“ wurde „Johannes Graf Koks von der Gasanstalt“, wobei juristisch die Namensbestandteile nur noch willkürliche Buchstabenkombinationen darstellen ohne jegliche Bedeutung (Reichsgericht am 27.11.1924, RGZ 109, 243, 253 (1925) = StAZ 1925, 250). Das Grundgesetz übernahm diese Anordnung als Bundesgesetz (Art. 123 Abs. 1 GG, BVerwGE 23, 344, 345). Darüber hinaus verbietet Art. 3 GG die Unterscheidung zwischen „bürgerlichen“ und „adeligen“ Namen. Es existieren nur noch „gesetzliche Namen“ bestehend aus irgendwelchen Silben ohne Bedeutung.

Wilhelm II. (1859 – 1941) Deutscher Kaiser 1888 – 1918, AfD-Vorbild

Wilhelm II. (1859 – 1941)
Deutscher Kaiser 1888 – 1918, AfD-Vorbild

Obgleich das Kaiserreich mit Wilhelm II. vor 94 Jahren verschwand, sprechen Medien (vor allem die Boulevardpresse) und Bevölkerung, mitunter sogar Ämter und Behörden noch heute vom „Adel“ in Deutschland, als ob niemals die Weimarer Reichsverfassung oder das Bonner Grundgesetz eingeführt worden seien. Indes, der Adel ist 1919 untergegangen! Die Republik kennt infolgedessen nur „ehemalige Adelige“ oder „frühere Adelige“, wobei sich dies auch nur auf die vor 1919 geborene Generation beziehen kann. Der nach 1919 geborene „VON“ stellt in einer Republik nur noch einen „Schein-Adeligen“ dar, denn er war nie adelig. Er wurde in der Republik geboren (vgl. DIE PRESSE 29.09.2012). Streng betrachtet, existieren in Deutschland heute nur noch Schein-Adelige, niemals „ehemalige Adelige“ (außer die vor 1919 geborene Generation, sofern nicht inzwischen verstorben). In der Bundesrepublik leben z.Z. etwa 60.000 Schein-Adelige.

Sebastian-Johannes Prinz v. Spoenla-Metternich ist selbst dieser Edelkaste entsprungen. Er kritisiert vor allem die sog. Deutschen Adelsverbände, die ihre „Reservatrechte“ unzulässig verteidigten. Mit subtiler und hartnäckiger Lobbyarbeit sorgten die ehemaligen Adeligen dafür, dass niemand in Deutschland die Abschaffung der Monarchie wirklich bemerkt habe. Spoenla-Metternich weiss auch warum: „Bei einer eventuellen Änderung der Staatsform sollen die alten Machtstrukturen sofort wieder erkennbar sein“ (DER SPIEGEL 10.05.1999). Ziel des sog. deutschen Adels sei nach wie vor das staatspolitische „come-back“, sagt auch S. Prinz von Schoenaich-Carolath als Präsident der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände während einer Adelstagung am 30.09.1994 in Dresden (Deutsches Adelsblatt 1994, S. 229, 231) – die „Adeligen als Schläfer“, als Feinde der Republik! Vielleicht wettern die Kaisertreuen um Beatrix von Storch deshalb gerne und oft gegen „islamische Schläfer“, um nicht selbst als Verfassungsfeinde enttarnt zu werden.

Das DEUTSCHE ADELSBLATT als „Mitteilungsblatt der Vereinigung der deutschen Adelsverbände“ meint, der „Deutsche Adelsrechtsausschuss“ (ein selbsternanntes Organ zu Überwachung der „Adelszugehörigkeit“) fungiere dem

Grundverständnis nach stets als Provisorium, vorbehaltlich der späteren Zustimmung eines restituierten Monarchen.“

– „Deutsches Adelsblatt“ Nr. 12 vom 10.12.2002, Seite 316 –

Damit stellen sich die sog. Deutschen Adelsverbände offen gegen das Grundgesetz, denn die Monarchie wurde 1919 abgeschafft. Zu Recht meint das Bundesverfassungsgericht:

Mit In-Kraft-Treten der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 (RGBl S. 1383) und der Verfassung Preußens vom 30. November 1920 (Preußische Gesetzessammlung, S. 543) wurde jeweils die republikanische Staatsform eingeführt. Die Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 wurde aufgehoben (Art. 178 Abs. 1 WRV). Art. 81 Abs. 1 der preußischen Verfassung hob die Verfassung vom 31. Januar 1850 auf …. Seit dem In-Kraft-Treten des Grundgesetzes steht der Wiedereinführung der Monarchie Art. 20 Abs. 1 GG und Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG entgegen … die Ehe- und Familientraditionen von adeligen Familien (haben) heute keine Bedeutung mehr (vgl. Herzog, Art. 20 Anm. III. Rn. 5-8 in: Maunz-Dürig, Kommentar zum Grundgesetz, Stand September 1980; Stern, Das Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland, Band I, 2. Aufl., 1984, § 17 II. 2.).“

– Bundesverfassungsgericht 1 BvR 2248/01 am 22.03.2004 –

 Die sog. Adelsverbände gehören streng genommen vom Verfassungsschutz beobachtet wg. Verfassungshochverrats. Wünschenswert wäre auch eine „Österreichische Lösung“, wonach sämtliche frühere Adelszeichen auch als Namensbestandteil verboten werden. Doch die Durchlauchten meinen es ernst mit dem „come-back“ monarchischer Strukturen in Deutschland. Beatrix von Storch spielt die Vorreiterin. Hier eine kleine Auswahl des Adels-Netzwerkes in der AfD:

Beatrix von Storch Kopf der AfD-Adelsbande strebt ein „come-back“ des monarchischen Staates an

Beatrix von Storch
Kopf der AfD-Adelsbande
strebt ein „come-back“ des monarchischen Staates an

Beatrix von Storch, geb. Herzogin von Oldenburg

Die Rechtsanwältin in Berlin (*27. Mai 1971 in Lübeck), geb. Herzogin von Oldenburg, steuert mit ihrem Ehemann Sven von Storch mehrere politische Organisationen, die Internetzeitung FreieWelt.net und das Internetportal www.Abgeordneten-Check.de. Sie verfolgt primär marktradikal-rechtspopulistische Positionen und eine christlich-konservative Familienpolitik des Mittelalters. Politische Mitwirkung soll auf deklaratorische Zustimmung reduziert werden, z.B. durch Plebiszite als Absegnung der Politik von Oben. Viele AfD-Mitglieder erkennen diese Hinterlist indes nicht und glauben an Teilhabe am politischen Willensbildungsprozess von unten. Dies ist jedoch im System der Storchs, Luckes, Petrys, Adams, und Gaulands überhaupt nicht vorgesehen (siehe die 10-Anti-Islam-Thesen Bernd Lucke zu Vernebelung des AfD-Einfaltspinsels, der per E-Mail „Hurra“ schreien durfte, sonst nichts).

Die vom Ehepaar Storch geförderte politische Strömung wird auch als deutsche rückwärtsgewandte „Tea-Party“ bezeichnet (siehe Jens Berger in „NachdenkSeiten“ vom 08.09.2011). Beatrix‘ Mutter ist Felicidade Anita Herzogin von Oldenburg, geb. Gräfin Schwerin v. Krosigk, Tochter des NS-Reichsfinanzministers Johann Ludwig (Lutz) Graf Schwerin von Krosigk. Beatrix‘ Vater ist Huno Herzog von Oldenburg. Er unterhält traditionell profunde, weil historisch gewachsene Verbindungen nach Russland. Beatrix von Storch ist u.a. in den Gremien der folgenden Organisationen vertreten:

(Quellen: Websites der genannten Organisationen sowie Abdrucke Vereinsregister vom 28. März 2013 beim Amtsgericht Charlottenburg – Registergericht: Zivile Koalition e. V. VR 24938 B; Amtsgericht Bonn – Registergericht: Der BürgerKonvent e.V. VR 8133; Amtsgericht Charlottenburg – Registergericht: Allianz für den Rechtsstaat e.V. VR 25824 B; Amtsgericht Charlottenburg – Registergericht: Institut für strategische Studien e.V. VR 25931 B)

Beatrix von Storch war Direktkandidatin der AfD für Berlin Mitte und ist Mitglied der marktradikalen Friedrich August von Hayek Gesellschaft, die einen selbsterwählten Eliten-Staat forciert. Den Auftrag der sog. Adelsverbände auf ein staatspolitisches „come-back“ nimmt Beatrix von Storch sehr ernst.

Reichstagssitzung 04.05.1941 links hinter Goebbels (in schwarzer Uniform): Beatrix von Storchs Großvater  Lutz Graf Schwerin von Krosigk, NS-Reichsfinanzminister 1933 - 1945

Reichstagssitzung 04.05.1941
links hinter Goebbels (in schwarzer Uniform): Beatrix von Storchs Großvater
Lutz Graf Schwerin von Krosigk, NS-Reichsfinanzminister 1933 – 1945

Ihre Durchlaucht knüpft seit rund 20 Jahren ein dichtes Netz mit erzkonservativen, christlich-fundamentalen und im Graubereich faschistoider Tendenzen befindlichen Institutionen bzw. Personen. Kern ihrer Forderung war und ist die Rückgabe enteigneter Güter in Ost-Deutschland („Rückgabe von konfisziertem Eigentum auf dem Territorium der SBZ – siehe Storchs Selbstvorstellung unter „DER RECHTSSTAAT.de“).

v.l.n.r.: Antje v. Storch (Beatrix' Schwiegermutter), Sven v. Storch (Beatrix Ehemann), Beatrix v. Storch sowie deren Eltern Felicidade Anita Herzogin v. Oldenburg und Huno Herzog v. Oldenburg

v.l.n.r.: Antje v. Storch (Beatrix‘ Schwiegermutter), Sven v. Storch (Beatrix Ehemann), Beatrix v. Storch sowie deren Eltern Felicidade Anita Herzogin v. Oldenburg und Huno Herzog v. Oldenburg

Wichtige Positionen ihres Netzwerkes vergibt Beatrix von Storch – wie im Hochadel seit Jahrhunderten üblich – am liebsten an die weit verzweigte Verwandtschaft, denn das Band der Familie hält fest: Beatrix‘ Familienbande. Am 15.9.2013 kritisierte die Tageszeitung „Die Welt“ Beatrix von Storch wegen der „Zweckentfremdung von Vereinsgeldern“ des Vereins Zivile Koalition. Wieweit die Kritik zutreffend ist, ist umstritten (DIE WELT 15.09.2013: Das Rätsel um ein Schließfach mit 98.000,– EURO). Mancher Bundesvorständler erkennt die Korrelation zu einer ominösen Rechnung über 104.000,– EURO an die AfD. Diese war im Oktober 2013 eingetroffen für angebliche Dienstleistungen im Zuge der „Geldbombenaktion“ (siehe AN Bericht vom 21.09.2013).

Recherchen ergaben, dass diese obskure Rechnung über 104 TEURO von einer Schein-Firma gestellt wurde (20% des erwirtschafteten Geldsegens), die erst wenige Tage vor der „Geldbombenaktion“ gegründet worden war (danach wieder aufgelöst). Es könnte sein, so ein BuVo-Mitglied, das aus Angst vor den AfD-üblichen Pogromen nicht namentlich genannt werden möchte, dass hier Geld zweckentfremdet aus der AfD abgesaugt wurde.

DIE WELT recherchiert in die gleiche Richtung (siehe WELT INVESTIGATIV vom 17.09.2013). Ein anderes BuVo-Mitglied wörtlich: „Wenn das rauskommt, dann sind Lucke/Petry/Adam erledigt. In der Bundesgeschäftsstelle brennt die Luft“. Dumm nur, dass vor allem AfD-Lemminge an ein monetäres Feuerwerk glauben, anstatt an Schwarzgeld. Die AfD-Einfaltspinsel in den Landesverbänden werden jetzt gezwungen, auf etwa 80% der staatlichen Parteienfinanzierung zu verzichten (sog. Kompromiss auf dem Kasseler „Konvent“, ein in der Satzung nicht vorgesehenes Gremium von Luckes Gnaden ohne Legitimation durch den Parteitag), damit Lucke-Bismarck schnell die verdeckten Großspenden zurückzahlen kann – um seinen Hals zu retten.

Beatrix von Stroch verweist bzgl. der dubiosen 98 TEURO mehrfach auf die Einsichtrechte der Mitglieder des Vereins „Zivile Koalition e.V.“. Sie suggeriert damit eine Kontrolle der Finanzen und eine Instanz, die im Falle von Unregelmäßigkeiten auch die beiden Vorsitzenden – Sven und Beatrix von Storch – ablösen könnte. Der Verein hat nach Auskunft von Frau von Storch derzeit sieben stimmberechtigte Mitglieder. Die aktuelle Satzung haben im Juli 2006 auch sieben Mitglieder unterschrieben:

1. Beatrix Herzogin von Oldenburg (seit der Hochzeit: von Storch)
2. Sven Andreas von Storch (ihr Ehemann)
3. Huno Herzog von Oldenburg (ihr Vater)
4. Felicidade Herzogin von Oldenburg (ihre Mutter)
5. Ingrid Krüger
6. Botho Graf von Eulenburg
7. Konstatin Herzog von Oldenburg (Sohn des Bruders ihres Vaters – also ihr Cousin)

Fünf der 7 Mitglieder sind also unmittelbare Verwandte und 4 auf dem obigen Familienfoto zu erkennen. Eine effektive Kontrolle des Vereinsgeschehens in der „Zivilen Koalition e.V.“ ist damit faktisch ausgeschlossen. Man bleibt „unter sich“. Und falls es den Verein einmal nicht mehr geben oder wenn er nicht mehr als steuerbegünstigt anerkannt sein sollte, geht sein gesamtes Vermögen selbstverständlich an den Oldenburgisch-Russischen Förderverein, den das Mitglied der „Zivilen Koalition e.V.“ Huno Herzog von Oldenburg, Beatrix von Storchs Vater, leitet.

Am 28.08.2013 erschien in der FAZ eine ganzseitige Insertion des „Freundeskreis der AfD“. Dieser Freundeskreis stellt postdemokratische und restitutionelle Forderungen. Auch hier lautet die Kernforderung „Wir wollen, dass alle deutschen Kommunismus-Opfer im einstigen DDR-Gebiet ihr Recht bekommen“ – vor allem Adelige, selbstredend!Hinter dem sog. Freundeskreis stecken Beatrix v. Storch und ihre Adelsbande (siehe „Wer ist der Freundeskreis der Alternativen für Deutschland?“). Ein dicht geknüpftes Netz aus ehemaligen und aktiven Schein-Adeligen dominiert. In deren Mittelpunkt stehen u.a. die „Aktionsgemeinschaft Recht und Eigentum e.V.“ (Bundesvorsitzender der ARE ist Manfred Graf von Schwerin) und das „Heimatverdrängte Landvolk e.V.“ (Präsident der HLV ist Günther Alexander von Wittich). Manfred Graf von Schwerin ätzt seit Jahren gegen die ostdeutsche Bodenreform in den Jahren 1945 bis 1949, siehe NWZ 21.10.2006. Alle Schein-Adeligen werden von einem einzigen Gedanken beseelt: Rückgabe ehemaligen Grundbesitzes, Restitution alter Herrschaftsstrukturen!

Die letzte Publikation der von Storchs im sog. Genealogischen Handbuch des Ades (GHdA) erfolgte im Jahre 2000 (Band 121)., die der Oldenburgs im Jahre 2004 (Band 133).

Hubertus von Below (Landesvorstand Sachsen)

Wie immer, wenn über antidemokratische und restaurative Personen aus dem Kreise der Schein-Adeligen berichtet werden soll, darf Hubertus von Below nicht fehlen. Er ist Beatrix von Storchs Statthalter in Sachsen und einer der emsigsten Demokratie-Pyromanen. Wo er kann, brennt er alles nieder. Hubertus von Below gehört zu den unauffälligsten und zugleich effektivsten Demokratievernichtern. Die Below’sche Republik- und Demokratiefeindlichkeit fußt – wie bei Beatrix von Storch – auf einer langen Familientradition. Ein Vorfahre, Nicolaus Freiherr von Below, war persönlicher (!) Luftwaffenadjudant bei Adolf Hitler.

Hubertus von Below, Beisitzer im AfD-Landesvorstand und Stadtrat in Grimma, war bis zu seinem Austritt in 04/2013 Mitglied der sächsischen CDU, trat dann der AfD bei. Er trat zuvor 1994 dem später rechtsextremen “Bund freier Bürger” bei (siehe Verfassungsschutzbericht Nordrhein-Westfalen 1999, Seiten 74-77; Verfassungsschutzbericht Nordrhein-Westfalen 2000, Seite 64). Auch Karl-Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty (AfD-Spitzenkandidat in Berlin zur Bundestagswahl 2013) waren neben Hubertus von Below im „Bund freier Bürger“ (siehe auch addn vom 01.09.2013). Man kennt sich, man schätzt sich – seit den frühen 1990er Jahren.

März 1941 (vl.nr.): Nicolaus v. Below, Adolf Hitler, Herman Göring, Hanna Reitsch  und Unbekannt bei der Verleihung des Eisernen Kreuzes (2, Klasse) an die Wehrmachtsfliegerin

März 1941 (vl.nr.): Nicolaus v. Below, Adolf Hitler, Herman Göring, Hanna Reitsch
und Unbekannt bei der Verleihung des Eisernen Kreuzes (2, Klasse) an die Wehrmachtsfliegerin

Schon vor vielen Jahren beklagte sich Schlossherr Hubertus von Below bitter über die DDR-Enteignungen des Adels und forderte die Rückgabe der Latifundien zurück (Junge Freiheit 28.04.2006), nicht ohne zu betonen, dass die Rückkehr der Junker auf ehemalige Güter natürlich zu aller Vorteil gereichen werde. Am 08.08.2009 (!) trägt sich Hubertus v. Below in eine Liste zur „Enteignungsthematik im Osten“ ein – ausgerechnet auf der Internetseite von Beatrix von Storch (siehe derRechtsstaat.de 08.08.2009). Auf Weisung Ihrer Herzoglichen Durchschlaucht schloss sich Hubertus von Below dem Beatrix-von-Storch-Netzwerk der Kaisertreuen an – in der AfD! Dort vertritt er nichts, wirklich gar nichts, außer die Interessen der Schein-Adeligen auf Restauration monarchischer Herrschaftsstrukturen.

Nicolaus von Below zählte zu den engsten Beratern Adolf Hitlers,  hier 3. Person von rechts, 1942 in der Wolfsschanze bei Rastenburg in Ostpreußen

Nicolaus von Below zählte zu den engsten Beratern Adolf Hitlers,
hier 3. Person von rechts, 1942 in der Wolfsschanze bei Rastenburg in Ostpreußen

H. v. Below verschaffte GRÖBAZ Zutritt zu „Adelskreisen“. Nachdem Frauke Petry das Versprechen gab, für die Rückgabe enteigneter Güter einzutreten, sprudelten für sie persönlich (!) die Spenden. Die Schein-Adeligen um Hubertus von Below haben sich das Wohlwollen Frauke Petrys quasi erkauft! Zum Dank führt sie in der Sachsen-AfD ein Terrorregime, eine Art AfD-Junta. Die sächsische AfD-Basis jubelt ihrer Führerin bedingungslos und ergeben zu. Nirgendwo in Deutschland ist das Unterwerfungssyndrom, das Faschistoide so prägnant entwickelt wie im „Freistaat“ Sachsen.

v.l.n.r. „S.K.H.“ Alexander Markgraf von Meißen u. Herzog zu Sachsen Dorothea und Hubertus von Below Verleihung der St.-Heinrichs-Nadel, 28.09.2012, Garnisonskasino Maria Theresia Kaserne, Wien

v.l.n.r. „S.K.H.“ Alexander Markgraf von Meißen u. Herzog zu Sachsen
Dorothea und Hubertus von Below
Verleihung der St.-Heinrichs-Nadel, 28.09.2012, Garnisonskasino Maria Theresia Kaserne, Wien

Laut eigenen Angaben ist der 54jährige 4-fache Vater ein Großgrundbesitzer in Grimma/Sachsen. Er ist seit 2012 Träger der St.-Heinrichs-Nadel des St.-Heinrich-Ordens des vormals in Sachsen regierenden Markgrafen von Meißen. Der St.-Heinrich-Orden ist strickt dem „christlich/abendländischen Handeln und Leben“ verpflichtet und trauert der untergegangenen Monarchie nach. Wie Beatrix von Storch setzt sich auch Hubertus von Below für die Restauration monarchischer Strukturen ein – als sächsisches Adels-U-Boot.

Die letzte Publikation der Familie von Below im sog. Genealogischen Handbuch des Adels (GHdA) fand im Jahre 1983 statt (Band 81).

Alexander Graf zu Castell-Castel (Landesschatzmeister Thüringen)

Alexander Graf zu Castell-Castell (59), geboren in Castell, amtiert z.Z. als Landesschatzmeister der Thüringen-AfD. Der ehemalige Investmentbanker (bis 2007) fungiert aktuell als Geschäftsführer der „Alpha Deutschland e.V.“. Im Vorstand dieses Vereins sitzt ein anderer Schein-Adeliger: Tobias Graf von Bernstorff. Die ALPHA DEUTSCHLAND e.V. ist eine anglikanisch-kirchliche Einrichtung nach englischem Vorbild, die „Kurse für Sinnsucher“ in der christlichen Lehre anbietet (siehe WIKIPEDIA zu Alphakurs). Zudem steht Castell als Ombudsmann im Klinikum Weimar für Patientenbeschwerden zur Verfügung. Gegenüber dem Newsticker am 06.12.2012 gab Graf Castell seine Lebensphilosophie wieder: Jesus Christus.

Alexander Graf zu Castell-Castell moderater Christ mit Potential zum AfD-Helden halbherziger Netzwerker um Beatrix von Storch

Alexander Graf zu Castell-Castell
moderater Christ mit Potential zum AfD-Helden
halbherziger Netzwerker um Beatrix von Storch

Seine Erlaucht (S.E.) Alexander Graf Castell entstammt einer der traditionsreichsten und wohlhabendsten Familien in Deutschland überhaupt. Der Castell-Clan umfasst 3 große Linien: Faber-Castell (die Beistift-Dynastie), Castell-Castell (Bankiersfamilie) und Castell-Rüdenhausen (Bankiersfamilie). Das fürstliche Haus Castell ist verwandtschaftlich eng mit der herzoglichen Familie Oldenburg und dem kaiserlich-königlichen Haus der Hohenzollern verbunden, siehe

Casteller Nachrichten Nr. 41/2011, ab Seite 4

sämtliche Castell-Nachrichten unter

https://www.castell-bank.de/casteller-nachrichten.html)

Die Castell’sche Bankiersfamilie war tief in die Enteignungen jüdischer Familien während des NS-Regimes verstrickt, wie das Buch „Die ‚Jüdischen Konten‘ der Fürstlich Castell’schen Credit-Casse und des Bankhauses Karl Meyer KG“ (2005) nachweist. Immerhin, dieses Buch wurde vom ehemaligen Fürstenhaus selbst in Auftrag gegeben, wenn auch an einen „Standesgenossen“ (Jesko Graf zu Dohna, Leiter des Familienarchivs), so dass nur ein bißchen Schuld eingestanden wird. Eine schonungslose Reflexion der eigenen Verstrickung sieht sicher anders aus.

Clementine Gräfin zu Castel-Rüdenhausen (1912-2008) war während des NS-Regimes eine hohe Reichsjugend-Funktionärin im Bund Deutscher Mädchen (BDM). Sie trat im Jahre 1933 – wie viele Familienmitglieder des Castells – in die NSDAP ein (vgl. Jonathan Petropoulos: Royals and the Reich: The Princess von Hessen in Nazi Germany, Oxford University Press, Oxford 2006, S. 381)

Alexander Graf zu Castell-Castell ist ein Cousin der Beatrix von Storch, geb. Herzogin v. Oldenburg. Den Vorsitz im Aufsichtsrat der Castell-Bank in Würzburg führt Andreas de Maizière, älterer Bruder des jetzigen Verteidigungsministers Thomas und Cousin des letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maiziere. Andreas de Maizière musste wegen eines Geldwäscheskandals in 2005 den Vorstand der Commerzbank verlassen (DER SPIEGEL 24.10.2005). Geldadel und traditioneller Adel reichen sich die Hände nach dem Motto „manus manum lavat“ (eine Hand wäscht die andere).

S.E. Alexander Graf zu Castell-Castell war vor seiner Assimilation als „Adeliger“ das schwarze Schaf der Familie: Er verdingte sich u.a. wegen seiner angenehm sonoren Stimme als Vorleser für Hörbücher (siehe horchbuch.de) und wollte gar nicht so recht in die Scheinwelt der Erlauchten passen. Eine Rest-Rebellion erhält er sich bis heute: Den Familiennamen verkürzt er stets auf „Castell“ – in der Masse unauffällig bleiben, wie es „Adelige“ üblicherweise pflegen.

Heute zählt Alexander Graf zu Castell-Castell zum Netzwerk um Cousine Beatrix. Als ehemaliger Investmentbanker und Geschäftsführer der Weimarer Diakonie bemüht er sich um einen interreligiösen Austausch zwischen den Anglikanischen und der Evangelischen Kirche, aber auch zu den Freikirchen. Castell hätte das Potential zum AfD-Helden, wenn seine ausgleichende Art den interreligiösen Ausgleich zum Judentum und zum Islam umfasste. Auch diese Glaubensgemeinschaften kennen Castells Heiligen als Teil ihrer eigenen Religion: Jesus Christus.

Die letzte Eintragung des Hauses Castell im sog. Genealogischen Handbuch des Adels (GHA) finden wir im Jahre 2001 (Band 124)

Eberhard Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld (AfD-Sprecher Hessen)

Eberhard v. dem Bussche-Hünnefeld wurde 1961 in Amberg/Oberpfalz geboren. Der selbständige Asset Manager (Vermögensverwalter) war zuvor in leitenden Positionen der Citibank und der skandalträchtigen HSH Nordbank. Er vertritt damit eine arg gebeutelte Berufsgruppe, die nach Eingriffen in ihre Jahresboni und stark gesunkenem Ansehen in der Bevölkerung nach den Finanzkrisen dringend wieder aufgepäppelt gehört. Da kam die AfD-Gründung gerade recht. Hier glaubt er den Lackschaden seiner Berufsgruppe korrigieren zu können.

Eberhard Clamor Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld

Eberhard Clamor Freiherr von dem Bussche-Hünnefeld

Die Familie des aus Ostwestfalen stammenden Schein-Adeligen publizierte ihren Stammbaum letztmalig 1969 im „Genealogischen Handbuch des Deutschen Adels“ (sog. GOTHA, Band 44). Auch Eberhard vom Busche-Hünnefeld befürwortet offen die Rückkehr zur Politik des Bismarck-Staates (siehe Geolitico 10.09.2013).

plädieren für eine Rückkehr zur Bismarck-Politik des 19. Jahrhunderts: v.l.n.r.: Alexander Gauland, Eberhard von dem Bussche-Hünnefeld, Dagmar Mezger

plädieren für eine Rückkehr zur Bismarck-Politik des 19. Jahrhunderts:
v.l.n.r.: Alexander Gauland, Eberhard von dem Bussche-Hünnefeld, Dagmar Mezger

Aus einer Seitenlinie seiner Familie stammt Axel von dem Bussche-Streithorst, einem Widerstandskämpfer gegen die Hitler-Diktatur (DIE ZEIT 29.01.1993). Die Familie des Eberhard Frhr. v. dem Bussche verzeichnet als einige der wenigen im Beatrix‘ Adelsnetzwerk keine nennenswerte NS-Vergangenheit.

Wolfgang von Eichborn (Bundesschiedsgericht)

Die Familie von Eichborn erschien im Jahre 1990 letztmalig im sog. Genealogischen Handbuch des Adels (Band 99). Wolfgang von Eichborn wurde 1948 geboren. Seine schulische und sonstige Vita zwischen 1948 und 1976 bleibt ominös im Dunkeln.

Wolfgang von Eichborn aus Ebersberg (Bayern) stellt den typischen Polit-Apparatschick dar: Nach dem juristischen Studium beginnt seine berufliche Karriere 1976 in der bayerischen Finanzverwaltung, 1978 wechselte er nach Bonn und übernahm bis 1998 diverse Funktionen in der SPD-Fraktion und im Bundeswirtschaftsministerium. Obgleich Wolfgang von Eichborn über keinerlei berufliche Erfahrungen als Rechtsanwalt oder Richter besaß und niemals an einem ordentlich Gericht tätig war, katapultierten ihn die Politiker 1998 zum Bundesrichter am Bundesfinanzhof. Es darf vermutet werden, dass er dort vor allem für die richterliche Absicherung der Regierungspolitik zuständig war. Im August 2013 trat er – gut versorgt – in den Ruhestand (Quelle: Pressemitteilung 47/2013 des BFH).

Wolfgang von Eichborn ehemaliger SPD-Apparatschik – nun Scheinrichter im AfD-Bundesschiedsgericht

Wolfgang von Eichborn
ehemaliger SPD-Apparatschik – nun Scheinrichter im AfD-Bundesschiedsgericht

Eine ähnliche Rolle nimmt Wolfgang von Eichborn in der AfD ein. Im LV Bayern spielt er die „graue Eminenz“, beteiligt sich aktiv an Hinterzimmer-Kungeleien und segnet rechtswidrige Entscheidungen des Landesvorstandes juristisch ab. Der erste Landesparteitag der Ostersonntagsbande um Joachim Schünemann fand in Eichborns Heimatort Ebersberg statt (siehe Süddeutsche Zeitung 02.04.2013). Selbstverständlich hatte v. Eichborn seine Schmutzfinger dick in einigen Machenschaften des Landesvorstandes drin, von richterlicher Unabhängigkeit oder gar Überparteilichkeit keine Spur. So sprachen die Landesvorstände ihre vorderen Listenplätze und die ihrer Günstlinge in seinem Beisein ab. Juristisch sah er keine Probleme in der illegalen Stimmgewichtung der Landesvorstände bei der Listenaufstellung, die zur Ungültigkeit der Landesliste und zur kostspieligen Wiederholung der Delegiertenversammlung führte (siehe Bayerische Liste der Schande ungültig). Ebenso im Bundesschiedsgericht imponiert Wolfgang von Eichborn vor allem durch verfahrensrechtliche, satzungsrechtliche und parteigesetzliche Ahnungslosigkeit. Kenner bezeichneten bereits sein BFH-Wirken als „richterlichen Totalausfall“. Diesem Ruf wird er nun im Bundesschiedsgericht voll gerecht.

Auch Wolfgang von Eichborn, dessen Familie aus Schlesien vertrieben wurde und heute das Schloss Friesenhausen in Franken besitzt, zählt zum Adels-Netzwerk der Beatrix von Storch. Er soll im Bundesschiedsgericht die Verfahren des „Bodensatzes“ abschmettern sowie innerparteiliche Demokratie z.G. des Eliten-Systems verhindern – alles unter dem Deckmantel eines „unabhängigen Schiedsgerichts“. Das Bundesschiedsgericht dient unter Wolfgang von Eichborn der Scheinrechtsstaatlichkeit. Wolfgang von Eichborn und Beatrix von Storch werden bei der WA2013 als Hauptzeichner genannt, siehe WA2013.

Wilhelm von Gottberg (Landesvorstand Niedersachsen)

Der Vertriebenenpolitiker Wilhelm von Gottberg (*30.03.1940) ist Bürgermeister der Kleinstgemeinde Schnega. Er plädiert offen für eine Rückkehr alter ostdeutscher Gebiete, z.B. seine Heimat Ostpreußen. Auf der Feier zum fünfzigjährigen Bestehen der Landsmannschaft Ostpreußen im Juli 1998 sagte er im Rathaus Schöneberg: „Wir warten schon lange auf eine offizielle Bitte um Vergebung durch Polen, Tschechien und Russland für die völkermordartigen Vertreibungsverbrechen“ (Jungle World vom 22. Juli 1998). Der Hardliner setzte diese Forderung nicht etwa in den Kontext der Nazi-Barbarei in Polen, der Tschechei und Russland, sondern als singulären Anspruch an eben jene.

Wilhelm von Gottberg politischer Rechtsaußen, der die Rückgabe Ostpreußens verlangt

Wilhelm von Gottberg
politischer Rechtsaußen, der die Rückgabe Ostpreußens verlangt

Bereits seit Mitte der 90er Jahre fällt Wilhelm von Gottberg immer wieder durch seine extrem rechte Gesinnung negativ auf. Als ein Beispiel kann dafür sein Einsatz für den rechtsradikalen „Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in Ostpreußen e.V.“ angeführt werden. Der bereits 1992 in Husum vom rechtsradikalen Verleger Dietmar Munier gegründete Verein gehört zu einem Gestrüpp von Vereinen, die im russischen Teil des ehemaligen Ostpreußens durch Ansiedlungen von Russlanddeutschen deutsche Gebietsansprüche auf diese Region demonstrieren wollen. Dietmar Munier selber äußerte sich folgendermaßen: Man hätte eine Initiative gestartet, „[um] durch Ansiedlung Russlanddeutscher in Nordostpreußen neue Fakten für eine deutsche Perspektive unserer Ostprovinz zu schaffen“ (Rundschreiben 1/1992 der „Aktion Deutsches Königsberg“). Das Bundesministerium des Innern hat die Aktivitäten des Verlegers Munier im ehemaligen Nordostpreußen bereits 1993 als rechtsextreme Bestrebungen aufgelistet (Bundesministerium des Innern, Verfassungsschutzbericht 1993, S. 150). Nachdem auch noch das Auswärtige Amt in einem Bericht über rechtsextreme Aktivitäten des Verlegers Dietmar Munier gesprochen hatte, setzte sich Wilhelm von Gottberg im „Ostpreußenblatt“, sowie davor schon in einem Schreiben vom 27. März 1995 an das Auswärtige Amt unter dem damaligen Bundesaußenminister Dr. Klaus Kinkel, vehement für ihn ein („Ostpreußenblatt“ 13/95 vom 1. April 1995).

Wilhelm von Gottberg zählt zum „inner circle“ der Kreuzritterin Beatrix von Storch. Von 1992 bis 2010 war er Vorsitzender der Landsmannschaft Ostpreußen im Bund der Vertriebenen (BdV). Er amtiert z.Z. als stv. BdV-Bundesvorsitzender. Im Weißenburger Tagblatt äußerte er am 10.05.2012, die Grenzen Ostpreußens seien nicht endgültig.

Die letzte Publikation der von Gottbergs im sog. Genealogischen Handbuch des deutschen Adels erfolgte im Jahre 1989 (Band 95).

Hans-Joachim von Berkholz (Landesschatzmeister Schleswig-Holstein)

Hans-Joachim von Berkholz wurde am 07.101943 in Regenwalde (Pomerania) geboren. Er ist mit Wilhelmine Freiin von Dungern (*01.02.1946) verheiratet. Gemeinsam brachten sie (wie bei Adels üblich) 4 Kinder zur Welt. Die letzte Veröffentlichung des Stammbaums erfolgte im Jahre 2000 (GHdA 2000, Band 121).

Hans-Joachim von Berkholz  geräuschloser Landesschatzmeister der AfD Schleswig-Holstein

Hans-Joachim von Berkholz
geräuschloser Landesschatzmeister der AfD Schleswig-Holstein

H.-J. v. Berkholz war bis zu seiner Pensionierung ein leitender Manager der Dresdner Bank AG. Nebenbei engagierte er sich in der Mecklenburg-Vorpommerschen Krebsgesellschaft als Schatzmeister. Berkholz zählt zu den geräuschlosesten und unauffälligsten Unterstützern des Storch-Netzwerkes, gleichwohl gerade deshalb als hocheffizient.