Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern: Dr. Brigitte Stöhr – die unsichtbare 1. Stv. Landesvorsitzende

Auf der Webseite der AfD Bayern keiner Silbe wert: Lebenslauf nicht einmal in Kurzfassung. Kein Foto. Schlichtweg nicht vorzeigbar? Ganz einfach: nicht der Rede wert.

Der Einzug in den Bundestag – das wäre der Eurorettungsschirm gewesen für die 53-jährige Münchnerin Dr. Brigitte Stöhr. Seit dem Jahr 2012 arbeitet die Chemikerin als „selbständige Beraterin“. Wie ärgerlich nur, dass der Gründungszuschuss des Arbeitsamtes zeitlich begrenzt ist.

Im Anschluss an die Förderung des Arbeitsamtes wäre ein Bundestagsmandat bequemer gewesen. Leider erreichte die Alternative für Deutschland nur 4,7% der Stimmen. Jetzt steht wohl knappes, staatliches Arbeitslosengeld 2 an statt luxuriöser, staatlicher Abgeordnetendiät.

Brigitte Stöhr in der Mitte zwischen Schuhverkäufer Michael Göschel und Bankrotteur Fritz Schladitz  von der Ostersonntagsbande auserwählte Pfingstnachrückerin Listenplatz 2 der AfD Bayern

Dr. Brigitte Stöhr in der Mitte
zwischen Schuhverkäufer Michael Göschel und Bankrotteur Fritz Schladitz
von der Ostersonntagsbande auserwählte Pfingstnachrückerin
Listenplatz 3 der AfD Bayern

Der Landesvorsitzende André Wächter interessierte sich brennend für Einzelheiten aus dem Leben seiner Vorstandskollegin. Die beiden sind sich nämlich mittlerweile spinnefeind. Lediglich das Wissen um die krummen Machenschaften und Unregelmäßigkeiten schweißt die beiden, wie den gesamten Landesvorstand, überhaupt noch zusammen.

Um an belastendes Material gegen seine Stellvertreterin zu gelangen, ließ der Werktags in München wohnende André Wächter sogar seine Freundin und in Coburg lebende Mutter seines Kindes Gesetze brechen und gegen ihren Arbeitsvertrag verstoßen. Die gutgläubige Frau benutzte ihre Arbeitsstelle im Arbeitsamt Coburg, um illegal an Informationen über Dr. Brigitte Stöhr zu gelangen.

Der Coburger André Wächter, frisch gekürter Oberbürgermeisterkandidat für München, legt Wert auf totalitäre Kontrolle im Landesverband Bayern. Es ist immer nützlich, jederzeit passende, kompromittierende Informationen parat zu haben. Die waren bei Dr. Brigitte Stöhr nicht schwer zu finden: der naiven Freundin Wächters sei Dank. Ihr droht nun ein Disziplinarverfahren durch das Arbeitsamt Coburg und sogar der Verlust des Arbeitsplatzes. Die Ratenzahlung des gemeinsamen Häuschens in Coburg ist gefährdet. Der Kontrollwahn eines deutlich überforderten Landesvorsitzenden gefährdet die berufliche und soziale Existenz einer jungen Familie.

Wie konnte es so weit kommen?

Auf der Gründungsversammlung des Bezirkes Oberbayern am 09.05.2013 stellten die Ostersonntagsgauner die unscheinbare Frau Stöhr das erste Mal einem größeren Publikum vor. Sie platzierten sie demonstrativ mit anderen Günstlingen am Tisch der Ostersonntagsbande um den damaligen Landesvorsitzenden Wolf-Joachim Schünemann. Der Landesvorstand suchte eine gefügige, ungefährliche und gesellschaftsfähige Frau für die ersten Plätze der bayerischen Landesliste. So stieß die Bande auf Brigitte Stöhr. Ihr Doktortitel galt zwar als das einzig Vorzeigbare an ihr, fiel jedoch umso mehr ins Gewicht, da die übrigen selbst erwählten Spitzenkandidaten, die Landesvorstandsmitglieder selber, wenig bis gar nichts vorzuweisen hatten. Auf besondere Empfehlung des „Tagungspräsidenten“ der Gründungsversammlung, André Wächter, damals Landesschatzmeister, wählten die Claqueure Stöhr auf Anhieb als 2. Stv. Vorsitzende in den Bezirksvorstand Oberbayern. Bei mehreren Wahlgängen übernahm sie die Vorstellung von Monica-Ines Oppel, die an diesem Tag verhindert war und daher unglücklicherweise den Einzug in den Bezirksvorstand knapp verpasste. Die Ostersonntagsbande brachte die Wächter-treue Juristin dann später als Landesschiedsrichterin und als Leiterin des Fachausschusses für Recht und Inneres unter.

v. l. n. r.: Michael Göschel,Jochen Seeghitz, Dr. Brigitte Stöhr, Andre Wächter, Marie von Kienlin, Fritz Schladitz (es fehlt: Tobias Zeiler) Ostersonntagsvorstand mit den Pfingstnachrückern Stöhr und Zeiler (nicht im Bild, da Gerüchte verbreitend)

v. l. n. r.: Michael Göschel, Jochen Seeghitz, Dr. Brigitte Stöhr, Andre Wächter, Marie von Kienlin (zurückgetreten), Fritz Schladitz (es fehlt: Tobias Zeiler)
Ostersonntagsvorstand mit den Pfingstnachrückern Stöhr und Zeiler (nicht im Bild)

An Pfingsten ergriff Brigitte Stöhr dann die zweite Chance in der „Partei der wirtschaftlichen Kompetenz“, wie sich die AfD gerne selbst bezeichnet: im Wohnzimmer der Ostersonntagsbande in Nürnberg und Dank der unterstützenden Propaganda Wächters & Co war die Wahl zur 1.stv. Vorsitzenden der AfD Bayern nur noch eine Formsache.

Ihre Leistungen für die AfD Bayern seit diesem Zeitpunkt lassen sich sehr kurz zusammenfassen:

Nichts.

Diese eindeutige Feststellung dürfte der letzte gemeinsame Nenner des völlig zerstrittenen Landesvorstandes der AfD Bayern sein.

Die Pressearbeit Stöhrs war schlichtweg katastrophal. Sie schaffte es, dass niemand aus der Medienlandschaft von Bernd Luckes Besuch in München kurz vor der Bundestagswahl erfuhr. Spätestens für diese Glanzleistung und zu diesem Zeitpunkt hätte die AfD Bayern sie ersetzen müssen.

Abgesehen von einer ostersonntagsbandenüblichen Aussage in der Süddeutschen Zeitung, dass es eben nicht so einfach sei, „diese Leute [die Mitglieder] auf eine einheitliche Linie zu bringen“ (SZ vom 7.7.13: Vorwürfe gegen bayerischen AfD-Landesvorstand: „Die Gier war größer als die Vernunft“) war von ihr nichts zu hören, nichts zu sehen. Eine komplette Fehlbesetzung. Bundestagswahlkampf? Stell Dir vor, es ist Wahlkampfzeit und alle gehen hin, nur nicht die 1. Stv. Vorsitzende. Traurig und beschämend, aber wahr.

So lässt der Landesvorstand Dr. Brigitte Stöhr auf seiner Propaganda-Webseite vorstellen

So lässt der Landesvorstand Dr. Brigitte Stöhr auf seiner Propaganda-Webseite vorstellen

Wofür sitzt Frau Dr. Brigitte Stöhr noch im Landesvorstand ?

Das weiß wirklich niemand und am wenigsten wahrscheinlich sie selbst.

Frau Dr. Stöhr, bitte tun sie uns allen einen Gefallen, und am meisten sich selbst. Alle aussichtsreichen Listenplätze und Fleischtröge sind außer Sichtweite. Es winken so schnell keine Abgeordnetendiäten mehr. Bitte machen Sie den Weg frei für Menschen, die in der AfD Bayern etwas beizutragen haben, Mitglieder, welche die AfD vorwärts bringen können, Parteifreunde, die überhaupt in der Lage sind, irgendetwas zu bewegen, und nicht nur auf einen bezahlten Posten warten.

Dann interessiert es auch keinen Menschen mehr, ob sie wirklich ein Problem mit oder ohne Alkohol haben, wie viele Zigaretten Sie am Tag rauchen, ob Sie bereits Hartz IV beziehen oder auch nicht, und ob wirklich nur ein einziges Kleid in Ihrem Schrank hängt.

Es ist uns wirklich egal. Allen.

Bitte nutzen Sie Ihre langjährige Industrieerfahrung und stellen sich dort wieder zur Verfügung. Man wird es Ihnen danken. In der AfD.

Sie bezeichneten die AfD als die „Partei des gesundes Menschenverstandes“. Lassen Sie uns Wort halten und diesen gemeinsam benutzen.

Bitte machen Sie den Weg freI.

Die Redaktion des Alternativen Newsletters sichert Ihnen freies Geleit und einen würdigen Abgang zu.

Lesen Sie Teil 1 und 2 unserer Serie “Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern”:
Tobias Zeiler – Wächters williger Erfüllungsgehilfe
André Wächter – ein kleiner Sachbearbeiter will um jeden Preis nach oben

Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern: André Wächter – ein kleiner Sachbearbeiter will um jeden Preis nach oben

Ein gelangweilter Durchschnittsbanker, der Blut geleckt hat, nimmt alles mit, was er kriegen kann: egal was, egal wie.

Nach der demütigenden Abwahl Schünemanns und dem manipulierten Wahlabbruch am 11.05.2013 in Ingolstadt wurde es eng um die Glücksritter der Ostersonntagsbande. Ein „weißer Ritter“ musste her, um den Karren aus dem tiefen Morast zu ziehen und die verkrachten Existenzen um Schünemann an der Macht zu halten, „die im normalen Leben nicht den Fuß über meine Türschwelle setzen dürften“ (so ein Ex-Mitglied in seinem Austrittsschreiben). Unter den Arbeitslosen, Bankrotteuren und Glücksrittern war die Auswahl verschwindend gering. André Wächter, der bisherige Landesschatzmeister, war wohl der Einzige, der einen zwar sehr durchschnittlichen, aber auf den ersten Blick erst einmal sauberen Lebenslauf aufzuweisen hatte. Da störte es nicht, dass er darüber hinaus über keinerlei herausragende Eigenschaften und Fähigkeiten verfügte. Er war die letzte Rettung für die Despoten um den gestrandeten Schünemann.

André Wächter  Landesvorsitzender der AfD Bayern versucht es mit einer Rede im Augustiner Keller in München

André Wächter
Landesvorsitzender der AfD Bayern
versucht es mit einer Rede im Augustiner Keller in München

Die Glücksritter hievten Wächter in das Amt des Landesvorsitzenden der AfD Bayern in einer komplett inszenierten und bis ins kleinste Detail geplanten Aktion auf dem Landesparteitag in Nürnberg, dem Wohnzimmer der frankenlastigen Bande, an Pfingsten dieses Jahres. Die Landesvorstandsmitglieder und ihre Günstlinge machten dort sogar den Volkswirtschaftsprofessor Michael Wüst nieder, während die Claqueure Fritz Schladitz‘ Prahlerei der wiederholten Steuerhinterziehung ausgelassen feierten. Die Macht der Ostersonntagsgauner war erst einmal gesichert.

Die Ostersonntagsbande versorgte ihren einstigen Capo Schünemann mit einem hoch dotierten Geschäftsführervertrag und einem aussichtsreichen Listenplatz für die Bundestagswahl. Erst als dummerweise die hohen, heimlichen Geldflüsse an ihn im Landesverband publik wurden, ließen die Kanaillen den lukrativen Vertrag verschwinden und degradierten ihn zum immer noch gut bezahlten Geschäftsstellenleiter der AfD Bayern in seinem Versicherungsbüro bis zur Bundestagswahl. Schünemann versucht jetzt, nach der ärgerlichen Rücknahme des überaus einträglichen Vertrages, mit dem sog. „Netzwerk Mühle“ die Macht wieder an sich zu reißen, um seinen Nachfolger und verhassten Rivalen André Wächter zu stürzen (siehe AN-Bericht vom 03.11.2013: Machtkampf in der Ostersonntagsbande – wird das „Netzwerk Mühle“ die AfD Bayern zermahlen?). Umgeben von Pleitiers wie Michael Meister gibt er doch tatsächlich vor, für Transparenz und Demokratie zu kämpfen. Ausgerechnet er, der genau darüber stürzte: Schünemann stand für übelste Repressalien und Politik nach Gutsherrenart. Er prägte den Begriff des Schünemannismus als Synonym für innerparteiliche Diktatur. Gerade er hatte die Grundwerte der AfD mit Füßen getreten und widerwärtig beschmutzt.

André Wächter setzt diese traurige Tradition heute übergangslos fort. Die AfD in Bayern ähnelt nach wie vor einem totalitären Überwachungsverein. Die StaSi wäre blaß vor Neid. Nicht nur Kritiker werden ausspioniert. Die Diktatur um Wächter schnüffelt nachweislich in den Email-Accounts aller Funktionäre in Bayern. Aktive werden überwacht und jede Art von Kritik wird sofort an die oberste Heeresleitung gemeldet. Aufkeimende Kritik wie Kritiker werden sofort im Keim erstickt. Der Schuhverkäufer und ehemalige Soldat Michael Göschel steht Wächter mit Rat und Tat zur Seite und glänzt mit altbewährten Bundeswehrmethoden. Selbständig denkende Mitglieder, die sich der totalen Unterwerfung verweigern, werden systematisch „ausgemerzt“.

Der Landesvorstand der AfD Bayern schreckt vor nichts zurück. Wobei sich die Lumpen in der Regel nicht gerne selbst die Finger beschmutzen, sondern die Drecksarbeit an willfährige Helfer delegieren. Gerade das Trio um Wächter, Göschel und Seeghitz ist in dieser Hinsicht sehr einfallsreich und umtriebig. Nur Tobias Zeiler, der übereifrige Grünschnabel der Bande, macht sich auch selbst die Finger schmutzig (siehe AN-Bericht vom 13.11.2013: Tobias Zeiler – Wächters williger Erfüllungsgehilfe). Zahlreiche freiwillige und begeisterte Helfer lassen sich sehr erfolgreich einspannen und zu Henkern heranzüchten. Rufmord ist eines der beliebtesten Mittel. Gefolgt von Drohungen und Erpressungen jeder Art. Selbst vor Androhungen körperlicher Gewalt schreckt das Ostersonntagsregime nicht zurück. Anschwärzungen bei Arbeitgebern und öffentlichen Behörden gehören noch zu den harmlosen Formen des ausgeübten Terrors. Und das System funktioniert! Zahlreiche erfolgreiche Eliminierungen denkender Mitglieder sprechen für sich (siehe auch die Austrittsschreiben einiger bayerischer Mitglieder). Jetzt vor dem bevorstehenden Landesparteitag am 07.12.13 in Dachau sind die Unterdrücker und ihre Helfer bayernweit wieder äußerst aktiv. Die Macht der Bande muss um jeden Preis erhalten bleiben.

André Wächter, 2. v.l., Mut zur Wahrheit? Oberbürgermeisterkandidat für München und wieder einmal Listenplatz 1 Stolz im Kreis der ersten 10 Stadtratskandidaten Der Coburger setzt sich u.a. für die Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer ein

André Wächter, 2. v.l., Mut zur Wahrheit?
Oberbürgermeisterkandidat für München und wieder einmal Listenplatz 1
Stolz im Kreis der ersten 10 Stadtratskandidaten
Der Coburger setzt sich u.a. für die Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer ein

Während die Henker beinahe unbemerkt im Hintergrund agieren, schob sich André Wächter wieder einmal auf einen aussichtsreichen Spitzenplatz. Für den unverheirateten Coburger spielt es keine Rolle, an welchem Honignapf er sich in Zukunft laben wird. Hauptsache, der Honig wird in Form von Macht, Geld und hilfreichen Kontakten fließen. Welche Rolle spielt es da, ob er in den Bundestag einziehen wird, ins Europaparlament oder in den Münchner Stadtrat? Keine. Hauptsache raus aus dem langweiligen Sachbearbeiterjob bei der Bundesbank. Niemanden mehr fragen müssen, ob er ein Telefonat führen darf. Während sich seine Freundin um das gemeinsame Kind in Coburg kümmert, genießt der 40 Jährige sichtlich sein zweites Leben in München. Er gilt nicht als Mann von Traurigkeit und wird immer wieder in der Münchner Nachtszene gesichtet. Gleichzeit arbeitet seine Freundin in einer öffentlichen Behörde, um das gemeinsame Häuschen zu finanzieren. Diese Frau soll sogar ihren Arbeitsplatz beim Arbeitsamt dazu genutzt haben, um wertvolle Informationen über Rivalen und Gegner, nicht nur aus dem Landesvorstand, zu besorgen.

André Wächter ist der Inbegriff der Mittelmäßigkeit. Er besticht weder durch Intelligenz noch durch seine Rhetorik, wie man es vom Vorsitzenden eines Landesverbandes erwarten dürfte. Seine Schriftstücke sind allesamt peinlich und nicht vorzeigbar. Jetzt hilft ihm Katharina Klein auf die Sprünge, um zu verbergen, was nicht sein darf. Auch im Bundestagswahlkampf glänzte Wächter mit Abwesenheit. Aus Angst als Hochstapler entlarvt zu werden, drückte er sich vor Fernsehauftritten und Interviews, wo immer es ging. Seine wenigen Auftritte waren alles andere als Glanzstücke. Baden-Württemberger Parteifreunde urteilten über sein Auftreten auf dem kürzlichen Parteitag der AfD im Ländle: „Er wurde mehrmals vom Publikum aufgefordert, sich mit Meinungsbeiträgen zurückzuhalten und sich auf die Versammlungsleitung zu beschränken. Wirkte nicht immer souverän“ und „seit ich den Herrn Wächter heute erlebt habe, weiß ich unseren Vorstand mehr zu schätzen.“ Wächter fehlt es grundlegend an Substanz.

André Wächter ist eine dünne Luftnummer, der Landesverband Bayern eine reine Zensurbehörde. Nur in einer einzigen Hinsicht wird Wächter permanent unterschätzt: in seiner Bereitschaft zum Intrigieren. Dem Ehrgeizling ist seine Durchtriebenheit schlichtweg nicht anzusehen. Und genau das macht ihn gefährlich. Zum Machterhalt ist er – wie schon sein Vorgänger – zu allem bereit. Er schreckt vor nichts zurück, macht sich aber selten die Hände selbst schmutzig. So viel hat er gelernt in seiner kurzen politischen Laufbahn. Niemals hätte er gedacht, dass er jemals Politiker werden könnte. Und jetzt steht er mittendrin. Und durch Zufall sogar ganz vorne. Das lässt er sich nicht mehr entgehen.

Hat es mit dem Bundestag nicht geklappt, ärgerlich, da probiert er es jetzt mit einer Klage. Zusammen mit dem bisherigen Erzfeind, dem Münchner Rechtsanwalt Dr. Franz Wagner, ständig übergangenes Mitglied des Bundesschiedsgerichtes, zog er vor Gericht und focht die Bundestagswahl an. Die beiden ungleichen Männer verbindet der unbedingte Wille zur Macht. Der als seltsam verschroben geltende Partner einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei hatte noch in diesem Sommer lautstark den Rücktritt des unfähigen André Wächter gefordert. Der wiederum hatte die Direktkandidatur des ehrgeizigen 48-jährigen Juristen auf hinterlistige Weise zu verhindern verstanden. In der Politik sind viele käuflich, leider nicht nur in den etablierten Parteien. Ein in Aussicht gestellter Posten kann Wunder wirken und so manche Feindschaft in eine eine wundersame, politische Zweckbeziehung verwandeln.

Die AfD war angetreten, um anders zu sein als die etablierten Parteien. Jetzt ist sie dank solcher Führungskräfte wie Wächter genauso, und damit schlimmer, weil sie ihren eigenen Anspruch innerhalb kürzester Zeit verriet. Wächter ist sogar noch stolz darauf. Ging es ihm jemals um alternative Politik? Wohl kaum. Ihm und seinen Mitstreitern aus dem Landesvorstand geht es sehr offensichtlich nur um persönliche Vorteile, um Macht und Einkommenssicherung. Die Ziele der AfD geben sie allesamt preis.

Jetzt ist Wächter Oberbürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl in München und möchte als Stadtrat an die lukrativen Fleischtröge und an die parlamentarische Macht. So wie er es bisher, abgesehen von seinen politischen Versprechen (O-Ton in Nürnberg: „Ich werde nicht für die ersten Listenplätze der Bundestagswahl kandidieren“) und vom Wahlprogramm der AfD, immer hielt, wird er weitermachen: Er lässt andere die Arbeit machen. Er zieht sich zurück, wo und wie er nur kann. Frei nach dem Motto: wer nichts tut, macht schon mal keinen Fehler. Das ist seine Paraderolle.

Im Landesverband Bayern herrscht absoluter Stillstand. Wächter und Konsorten verfolgen nur ihre eigenen Interessen.

Ganz im Stil der Politik Merkels: Nichts tun. Nichts entscheiden. Aussitzen. Macht sichern.

Genau das wollten wir doch verändern! Dazu haben wir die Alternative für Deutschland gegründet. Und jetzt sitzen wir gefangen in derselben Warteschleife.

Am kommenden Samstag wird in Dachau der nächste Landesparteitag stattfinden.

Ein Funken Hoffnung keimt auf. Es regt sich Widerstand hinter den Kulissen. Einige Mitglieder stellten den Antrag auf die Abwahl des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden Fritz Schladitz, dem unfähigen Oberpleitegeier und Dampfplauderer des LV. Wächter wollte diesen Antrag mit aller Macht verhindern. Er weiß zu genau, dass der Vorstandskollege Schladitz nicht gehen wird, ohne seine Kollegen mitzureißen. Denn das Einzige, was diese Bande im Landesvorstand noch miteinander verbindet, ist das gemeinsame Wissen um Unregelmäßigkeiten und Gaunereien. Damit erpressen sie sich gegenseitig.

Liebe Parteifreunde der AfD Bayern, die Ihr noch immer an unsere Werte glaubt:

Setzt diesem unwürdigen Treiben im Landesvorstand ein Ende. Ihr habt es in der Hand.

Wollt Ihr wirklich einen totalitären Überwachungsverband und einen Wahlverein für Wächter, Göschel, Stöhr & Co? Oder wollt Ihr noch immer Transparenz, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Ihr habt es in der Hand!

Lesen Sie Teil 1 unserer Serie „Die Scheinheiligen aus der AfD Bayern“: Tobias Zeiler – Wächters williger Erfüllungsgehilfe

Lügen-Petry (GRÖBAZ) und Schwindel-Hartung (GRÖLAZ) – Teil 1

Die Wahrheit stört in Sachsen – also weg damit !

In den Tagen vor dem Landesparteitag am 30.11.2013 in Laußnitz verbreiteten Frauke Petry und Thomas Hartung via AfD-Internetseite folgende Zeilen:

 „Der Landesvorstand Sachsen war zu keinem Zeitpunkt beschlussunfähig. Er ist bei einer Abstimmung auch beschlussfähig, wenn statt sechs nur fünf Vorstandsmitglieder teilnehmen. Dr. Ralf George hatte darüber hinaus am 27. August schriftlich gegenüber Dr. Petry, Dr. Hartung und Dr. Muster erklärt, dass er seine „bisher ruhende Tätigkeit im Landesvorstand Sachsen der Alternative für Deutschland mit sofortiger Wirkung wieder auf“ und bei Abstimmungen zu wichtigen, zumal juristisch relevanten Angelegenheiten teil nimmt. “

AfD Sachsen, „In eigener Sache“ Internetseite, abgerufen am 29.11.2013
gezeichnet von Frauke Petry und Thomas Hartung
Dokumente zum Landesparteitag

Screenshot Vergrößerung click hier

Hier verbreiten Lügen-Petry und Schwindel-Hartung wissentlich und vorsätzlich die Unwahrheit. Denn am 02.06.2013 hatte der stv. Landesvorsitzende Dr. Ralf Georges schriftlich (!) seinen Rücktritt erklärt und um Löschung seiner Vorstandskontaktdaten angewiesen. Wörtlich schreibt Dr. Ralf Georges am 02.06.2013:

Von: Dr. Ralf George [mailto:ralf.george@gmx.de]

Gesendet: Montag, 3. Juni 2013 11:39

An: ‚Dr. Thomas Hartung‘

Cc: Marcus Schwertz; Lars Herrmann; ‚Petry – Alternative für Deutschland‘; Jens Simmank; Dr. Hartung, Thomas; Dr. v.Below, Hubertus; Ingolf Leubner; Dr. Georg Metz

Betreff: Rücktritt

Guten Morgen Thomas,

Dir und allen anderen Vorstandsmitgliedern gebe ich hiermit zur Kenntnis, dass ich gestern bei unserer Vorsitzenden mein Amt als stellvertretender Landesvorsitzender der AfD Sachsen aus gesundheitlichen und familiären Gründen niedergelegt habe. An Dich habe ich die Bitte, den Internetauftritt der Sachsen-Alternative baldmöglichst zu berichtigen:

1. Unter „Vorstand“: Streichen meines Namens (im übrigen, wir haben in Sachsen keine „Sprecher“)

2. Unter „Ansprechpartner“ unter „Zwickau“: Einsetzen von Frau Schnitzer (Anhang, siehe meine Email vom 16.05.13, 10.15Uhr)

3. Außerdem bitte ich um Löschung meiner Email-Adresse ralf.george@alternativefuer.de.

Ich bin in der Zeit als Vorstandsmitglied mit vielen interessanten Menschen in Kontakt gekommen, das war in jedem Fall eine Bereicherung. Dieser Rücktritt fällt mir sehr schwer, mir bleibt jedoch keine Wahl. Auch zukünftig bleibe ich der Alternative für Deutschland erhalten, ich werde meine Aktivitäten auf den Kreisverband Zwickau i.G. fokussieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf George

Rücktritt GeorgeOriginal des Schriftsatzes vom 03.06.2013 ist hier abrufbar.

Damit wird aktenkundig, dass Frauke Petry und Thomas Hartung ein verlogenes Vorstandspaar sind. Frauke Petry hatte ja schon mit ihrer lange verschwiegenen GmbH-Pleite alle getäuscht und sich als „erfolgreiche Unternehmerin“ verkauft. Sie heißt deshalb GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten). Thomas Hartung darf jetzt mit Fug und Recht GRÖLAZ getauft werden (größter Lügner aller Zeiten). GRÖBAZ und GRÖLAZ geben das sächsische AfD-Dream-Team.

Juristisch ist dieser Rücktritt folgenreich. Denn seit dem 02.06.2013 ist der Landesvorstand in Sachsen nicht mehr satzungsmäßig besetzt und daher nicht mehr handlungsfähig. Anders als bei den Funktionen des Schatzmeisters und der Beisitzer existiert für den stv. Landesvorsitzenden keine „Nachrück-Regelung“. So sind z.B. die Aufnahmebeschlüsse der FREIHEIT-Flut sämtlich ungültig. Auch sämtliche Ordnungsmaßnahmen gegen demokratisch gesinnte Mitglieder sind unwirksam (sind sie eh, weil willkürlich, aber das interessiert im Nazi-Reich der AfD Sachsen eh niemanden).

Lügen-Petry und Schwindel-Hartung haben – nur um DIE FREIHEIT SACHSEN komplett aufzunehmen sowie den rechtsradikalen Kurs der AfD zu zementieren – fortlaufend das Recht gebrochen.

Aber daran, das wissen wir ja spätestens seit dem schnautzbärtigen Österreicher, der im Fieberwahn des tausendjährigen Reichs schwelgte, haben sich Rechtsradikale noch nie gehalten. Der Faschismus tritt immer das Recht und die Menschen mit Füssen, um zu behaupten, er stehe für Recht und Menschen ein. Der AfD-Durchschnittsdummdödel will nicht erkennen, und kann es in Ermangelung intellektueller Fähigkeiten auch gar nicht. Das nutzt GRÖBAZ rücksichtslos aus.

Die 150 Ja-Stimmen auf dem Landesparteitag in Laußnitz (30.11.2013) gehören zur Lügen-Fraktion. Sie haben wissentlich und willentlich die Lüge zum Maßstab der sächsischen Politik erkoren – und damit massiv gegen die Grundsätze der Partei verstoßen:

“Wir setzen uns ein für Respekt vor dem Recht und dem gegebenen Wort, für demokratische Kontrolle, Transparenz und Bürgernähe, für Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und solide Finanzen.”

Keine dieser Grundsätze werden von GRÖBAZ, GRÖLAZ und der sächsischen AfD-Lügenfraktion (150 Petry-Darmkriecher auf dem LPT = 80%). Da der LPT von DIE FREIHEIT beherrscht wurde, bedarf es nur wenig Intelligenz, um deren geistig-politische Koordinaten zu erfassen. Wahrheit? Weg damit! Religionsfreiheit? Weg damit! Minderheitenschutz? Weg damit! Respekt vor Andersdenkenden? Weg damit!

Nachtrag: Wenn die Lügenfraktion der 150 Speichellecker einen Funken EHRE besäße, dann würden sie den LPT anfechten und GRÖBAZ sowie GRÖLAZ vom Hof jagen. EHRE? Weg damit! Unabhängiges Schiedsgericht? Weg damit (siehe LV BERLIN).

Petry Heil! Petry Dank!

Frauke Petry erstickt den demokratischen Widerstand – Landesparteitag am 30.11.

N a c h r u f

AfD Sachsen *28.04.2013 30.11.2013

Nicht nur Adolf Hitler kannte seine Wunderwaffen, Auch Sachsens AfD-Führerin Frauke Petry kennt den kranken Glauben des schlichten Volkes, der ihr zum Endsieg verhelfen sollte. Hießen die Wunderwaffen bei den NAZIS noch „V1“ oder „V2“ oder „Me 262“, so heißen diese heute bei Frauke Petry DIE FREIHEIT. Der deutsche Wahn von Macht und Herrlichkeit führte zur Kapitulationsukunde am 08.05.1945. Frauke Petrys Wahn von „Regierungsbeteiligung“ (siehe FREIE PRESSE 26.11.2013) wird auch in der politischen Kapitulation enden, spätestens bei der krachenden Niederlage der AfD zur Landtagswahl 2014. Das Randvolk im Osten der Republik leistet sich bereits seit 10 Jahren in Gestalt der NPD das Original einer rechtsextremen Partei im Landtag. Eine „NPD light mit weiblichen Antlitz“ unter dem demokratischen Deckmäntelchen der AfD ist überflüssig wie ein Kropf, wie die NPD auch.

Frauke Petry (stehend) am 30.11.2013 in Laußnitz setzt den rechtsextremen Kurs der AfD Sachsen fort

Frauke Petry (stehend) am 30.11.2013 in Laußnitz
setzt den rechtsextremen Kurs der AfD Sachsen fort

Frauke Petry führt ihre Pleitefirma „PurInvent GmbH“ in Leipzig (siehe AN-Bericht 15.10.2013 „Frauke Petry ist pleite“) und wohnt in Frohburg (Landkreis Leipzig). Die Fundamentalchristin und Islamhasserin Petry hatte schon vor Monaten in Leipzig einen stramm rechtsextremen Kreisverband gezüchtet (siehe AN-Bericht 30.10.2013 „AfD auf Anti-Islam-Kurs – Es fremdelt in Leipzig“). Eine weitere wichtige rechtsextreme Petry-Züchtung stellt das Erzgebirge um den AfD-StaSi-Chef Ingolf Leubner dar. Aus dem dortigen Kreisverband stammen auffällig viele Mitglieder der in Bayern vom Verfassungsschutz beobachteten „FREIHEIT“ (i.d.R. gewendete Ex-SED), siehe

AN-Bericht vom 06.11.2013
AfD Sachsen: Bald im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes?
AN-Bericht vom 04.10.2013
Petrys Fischen in braunem Gewässer – DIE FREIHEIT übernimmt AfD Sachsen
AN-Bericht vom 25.09.2013
Petry schört Mitglieder auf strammen Rechtskurs ein – DIE FREIHEIT übernimmt
AN-Bericht vom 07.09.2013
Absurdistan in Sachsen: FREIHEIT, Burschenschaften, SED und StaSis

Uwe Wurlitzer AfD – Kreisvorsitzender in Leipzig Ex-Referent des CDU-Justizministers Joachim Kolbe sorgt für rechte Stimmung und rechte Stimmen in Sachsen bekennender Islamhasser und Anti-Demokrat

Uwe Wurlitzer
AfD – Kreisvorsitzender in Leipzig
Ex-Referent des CDU-Justizministers Joachim Kolbe
sorgt für rechte Stimmung und rechte Stimmen in Sachsen
bekennender Islamhasser und Anti-Demokrat

Am Samstag schaffte es GRÖBAZ (größte Blenderin aller Zeiten) mit Hilfe zahlreicher, wenige Tage vor dem Landesparteitag aufgenommener Rechtsextremer, das Amt der Landesvorsitzenden zu verteidigen. Andere, demokratisch gesinnte Mitglieder wurden erst gar nicht eingeladen, oder mit der Freisler-Keule („Ordnungsmaßnahme“) schnell noch hinausgekickt. Der anwesende AfD-Bundes-Vize Alexander Gauland freute sich riesig und umarmte sein Herzchen Heftig. Gauland plädiert schon lange für die Rückkehr zum Bismarck-Staat (Berliner Zeitung 10.09.2013). Da kommt die anachronistische Petry gerade rechts.

Organisator des Petry-Erfolgs auf dem Landesparteitag ist Uwe Wurlitzer, eine Art Martin Bormann der AfD Sachsen. Uwe Wurlitzer, vor wenigen Tagen zum Kreisvorsitzenden in Leipzig gewählt, sagte gegenüber dem Deutschlandfunk: „Na ja, der Islam ist ja nun doch ein bisschen problematisch. Er hetzt gewisse Leute auf und passt eigentlich meines Erachtens auch nicht zu Deutschland. Und da bin ich auch nicht der einzige, der das so sieht” (Deutschlandfunk 22.08.2013). Wenige Tage später rief er in Leipzig zum Sturm auf die Moscheen auf (siehe AN-Bericht vom 30.10.2013). Petrys Saat des Hasses, der Intrige, der Niedertracht und der Volksverdummung ist aufgegangen.

Hierfür hatte Petry prominente Gäste und Neu-Mitglieder aus der rechtspopulistischen Szene eingeladen, z.B. den sächsischen Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Tilo Bretschneider.

Tilo Bretschneider Landesvorsitzender der rechtsgerichteten FREIHEIT in Sachsen umjubelter Star der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen Strippenzieher und heimlicher Chef im Hintergrund des AfD-Landesparteitags

Tilo Bretschneider
Landesvorsitzender der rechtsgerichteten FREIHEIT in Sachsen
umjubelter Star der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen
Strippenzieher und heimlicher Chef im Hintergrund des AfD-Landesparteitags

Die Freiheit entsandte sogar Mitglieder des Bundesvorstandes zum Petry-Reichsparteitag nach Sachsen, nämlich Julien Wiesemann, der vor wenigen Tagen erst zum AfD-Mitglied konvertierte.

Konvertit Julien Wiesemann (23) Mitglied des Bundesvorstandes der rechtsgerichteten FREIHEIT seit dem 23.02.2013 Neu-Mitglied der AfD-Sachsen seit 11/2013 Star-Gast und Organisator der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen

Konvertit Julien Wiesemann (23)
Mitglied des Bundesvorstandes der rechtsgerichteten FREIHEIT seit dem 23.02.2013
Neu-Mitglied der AfD-Sachsen seit 11/2013
Star-Gast und Organisator der AfD am 30.11.2013 auf dem LPT Sachsen

Auffällig war die Anwesenheit zahlreicher FREIHEITlichen neben den Funktionären Julien Wiesemann (Bundesvorstand DF) und Tilo Bretschneider (Landesvorsitzender DF), z.B. die AfD-Konvertiten Steffen Ehrt (Ex-LaVo DF), Uwe Schuffenhauer (Ex-LaVo DF), Jens Mehlhorn (Ex-Buvo DF), Ulrich Oehme (Ex-Lavo DF), Frank Geißler (Ex-Bundestagskandidat DF), Sabine Graupner (Ex-LaVo DF), Bernd Fichte (Ex-DF), Ralf Görlitz (Ex-Bundestagskandidate DF), Lutz Krüger (Ex-Landesschatzmeister DF) und viele Ex-Mitglieder der FREIHEIT ohne Funktionen.

Frauke Petry hat ihr Versprechen an die FREIHEIT zum Gründungsparteitag, der unter Urkundenfälschung am 28.04.2013 vollzogen wurde, vollumfänglich eingelöst: Diskreditierung und Vernichtung der demokratischen Kräfte, statt dessen Etablierung der rassistischen FREIHEIT als dominierende AfD-Kraft.

Beobachter schätzen, dass bis zu 30% der Mitgliedschaft in Sachsen nunmehr die AfD verlassen wird. Ein Mitglied aus Dresden: „Jetzt schnell weg hier, ich will keinem braunen Fleck im Lebenslauf erklären müssen“. Und aus Meissen resignierte ein anderes Mitglied: „So ähnlich muss es der Minderheit im NS-Staat ergangen sein“. Die liberalen Kräfte versammeln sich vor allem in Dresden, Meißen, Görlitz. Die Rechtsextremen rotten sich primär in Leipzig, Chemnitz, Erzgebirge und Bautzen zusammen. Das Vogtland, das Leipziger Umland, Mittelsachsen und die Sächsische Schweiz sind gespalten.

So verwundert es nicht, dass Carsten Hütter aus dem Erzgebirge zum Landes-Vize gewählt wurde. Der 49-jährige Carsten Hütter war erst am 26.10.2013 zum stv. Kreisvorsitzenden im Erzgebirge gewählt worden. Innerhalb von nur 4 Wochen hat der Polit-Frischling soviel profunde organisatorische, programmatische und strukturelle Erfahrungen gesammelt, dass er sich jetzt den stv. Landesvorsitz zutraute. Respekt.

Carsten Huetter (49) Polit-Frischling aus dem Erzgebirge seit dem 26.10.2013 stv. Kreisvorsitzender seit dem 30.11.2013 stv. Landesvorsitzender

Carsten Hütter (49)
Polit-Frischling aus dem Erzgebirge
seit dem 26.10.2013 stv. Kreisvorsitzender
seit dem 30.11.2013 stv. Landesvorsitzender

Der Inhaber eines Autohauses in Marienberg verschwieg bisher all seine politische Überzeugungen. Von Platitüden abgesehen weiß eigentlich niemand so recht, wie Hütter politisch tickt. Bisher machte sich Hütter lediglich als Abmahnprofi bei eBay einen Namen, womit er offensichtlich eine erträgliche Einnahmequelle glaubt entdeckt zu haben. Schon warnt eine renommierte Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei vor den dubiosen Abmahnpraktiken des Carsten Huetter, siehe Homepage Kanzlei Faustmann und Neumann, Düsseldorf.

Eine interessante Personalie bildet auch der neue Landesschatzmeister Jens Kuprat, aus der FREIHEIT-AfD-Hochburg Bautzen. Der 47jährige Polizist und Immobilienmakler lässt lediglich verlauten, er sei konservativ. Ansonsten sind dessen politischen Ziele völlig nebulös, schlicht unbekannt. Der Vorsitzende des Polizeitauch-Clubs Oberlausitz-Niederschlesien e.V. wirbt vor allem für Steuersparmodelle. Manch einer munkelt von „staatlicher Observation“.

Jens Kuprat (47) Polizist, Immobilienmakler jetzt Landesschatzmeister der AfD Sachsen

Jens Kuprat (47)
Polizist, Immobilienmakler
jetzt Landesschatzmeister der AfD Sachsen

Zur Komplettierung der Vorstands-Statisten sei noch erwähnt, dass Petry-Wau-Wau Thomas Hartung als stv. Landesvorsitzender bestätigt wurde. Er wird gemeinsam mit seiner Domina Petry das Schreckens-Regime zur Staffage degradieren – so wie dieses Horror-Duo es schon im bisherigen Vorstand vollbrachte.

Natürlich hievte Frauke Petry auch den Adels-Vertreter Hubertus von Below (erneut) in den Landesvorstand. Dieser hatte ihr die Welt des Schein-Adels eröffnet – Petry erhielt persönliche (!!!) Spenden, um die Restitutionsansprüche zu unterstützen (siehe AN-Bericht vom 20.11.2013: Blaues Blut und Braune Brut).

Schließlich wurde noch Prof. Dr. Fred Robert Heiker als Beisitzer gewählt. Der 64jährige Pensionist wird wohl – wie alle anderen Vorstände – keine Rolle spielen, bestenfalls als Stimmvieh zur Scheinlegitimation der Vorstandsdiktatur.

Was bleibt am Ende des kurzen AfD-Lebens in Sachsen?

Am Ende bleibt die Erinnerung an den hoffnungsvollen Auftakt vom 28.04.2013. Mit viel Hoffnung und Enthusiasmus wurde das sächsische AfD-Baby auf dem Gründungsparteitag in Leipzig geboren. Etwas Neues, etwas Frisches, etwas Anderes sollte den Etablierten das Fürchten lehren. Doch Frauke Petry wurde die Rabenmutter. Wir wissen heute, dass Frauke Petry bereits den Gründungsparteitag mit einer Urkundenfälschung veranlasst hatte (siehe AN-Bericht vom 25.11.2013: Sachsens Gründungsparteitag ist ungültig). Der AfD-Durschnittsdummdödel will es nicht verstehen.

Alexander Gauland (72) seniler AfD-Bundes-Vize, Randfigur in Laußnitz, hat wohl gar nicht so richt erfasst, was da passierte, nämlich die förmliche Übernahme der AfD durch die FREIHEIT

Alexander Gauland (72)
seniler AfD-Bundes-Vize, Randfigur in Laußnitz,
hat wohl gar nicht so richt erfasst, was da passierte,
nämlich die förmliche Übernahme der AfD durch die FREIHEIT

Das hoffnungsvolle Baby vom 28.04.2013 entwickelt sich dank Petrys Muttermilch zu einem politischen Monster (siehe sämtliche Sachsen-Berichte des AN). Und dem Parteivolk kann man nur zurufen „Vox Populi, Vox Rindvieh“ (Die Stimme des Volkes ist die Stimme des Rindviehs). Jetzt zottelt ein Zombie durch die politische Landschaft Sachsens.

R.I.P. (Rest In Peace)